Arne Slot schlägt Alarm vor Galatasaray: „Wir müssen sehr gut sein“ – Mac Allister nennt das klare Saisonziel | OneFootball

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·10 marzo 2026

Arne Slot schlägt Alarm vor Galatasaray: „Wir müssen sehr gut sein“ – Mac Allister nennt das klare Saisonziel

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Der FC Liverpool geht mit großem Respekt in das Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei Galatasaray. Trainer Arne Slot machte auf der Pressekonferenz im RAMS Park deutlich, dass seine Mannschaft einen hochgefährlichen Gegner erwartet und an ihre Grenze gehen muss. Der Niederländer lobte sowohl die Qualität des Teams als auch die Arbeit von Okan Buruk und erinnerte daran, dass Liverpool in dieser Saison bereits gegen die Gelb-Roten verloren hat. Parallel formulierte Alexis Mac Allister das große Ziel der Reds unmissverständlich: Die Champions League ist für Liverpool der wichtigste Wettbewerb dieser Saison.

Slot warnt vor Galatasaray und lobt Okan Buruk

Für Arne Slot ist die Ausgangslage eindeutig. Der Liverpool-Coach betonte, dass das frühere Duell gegen Galatasaray eine wertvolle Referenz sei, weil seine Mannschaft den Gegner dadurch noch besser kennengelernt habe. „Ich habe großen Respekt vor Galatasaray. Ich habe großen Respekt vor Okan Buruk. Er hatte großen Erfolg bei Galatasaray„, sagte Slot und stellte damit gleich zu Beginn klar, dass Liverpool den Gastgeber nicht unterschätzt.


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Besonders aufmerksam verfolgt hatte er auch den jüngsten Ligaauftritt der Istanbuler. Slot verwies darauf, dass Galatasaray zuletzt sogar mit zehn Spielern gegen Besiktas gewonnen habe. Für ihn offenbart genau das die Widerstandskraft dieses Teams. „Sie haben gegen Besiktas gewonnen, obwohl sie mit zehn Mann gespielt haben. Das zeigt ihre Kampfstruktur. Also müssen wir morgen sehr gut sein„, sagte der Trainer. Aus seiner Sicht gab es schon im ersten Duell keinen großen Unterschied zwischen beiden Mannschaften, und auch diesmal erwarte er ein sehr enges Spiel.

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„So etwas hatte ich noch nie erlebt“

Slot sprach auch ausführlich über die Atmosphäre, die seine Mannschaft in Istanbul erwartet. Schon beim letzten Auftritt habe Liverpool die Wucht der Tribünen deutlich gespürt. Der Trainer beschrieb die Erfahrung im RAMS Park mit bemerkenswert klaren Worten und machte deutlich, wie stark ihn das beeindruckt hatte. „Sie pfiffen unglaublich, als der Ball zu uns kam. So etwas hatte ich noch nie erlebt. Es war eine ganz andere Erfahrung„, sagte er.

Gerade deshalb erwartet der Niederländer einen Abend, der nicht nur sportlich, sondern auch emotional extrem anspruchsvoll wird. Dennoch sieht er darin keinen Nachteil, sondern einen Teil des Wettbewerbs auf höchstem Niveau. Alle Teams im Achtelfinale seien stark, und Galatasaray gehöre genau deshalb in diese Runde. Liverpool müsse sich also nicht nur auf elf gute Spieler einstellen, sondern auf ein Gesamtpaket aus Qualität, Intensität und Druck von den Rängen.

Personalsorgen bei Liverpool vor dem Hinspiel

Vor dem Spiel sprach Slot auch über zwei prominente Personalfragen. Federico Chiesa werde weiterhin fehlen, weil seine Verletzung noch nicht ausgeheilt sei. Auch bei Alisson Becker gab es keine Entwarnung. Der brasilianische Torhüter verspürte gegen Ende des Trainings Beschwerden, weshalb Liverpool gemeinsam mit dem Spieler zu dem Schluss kam, dass ein Einsatz noch zu früh käme.

Auch Alisson verspürte gegen Ende des Trainings Unbehagen. Wir kamen zu dem Schluss, dass er als Mannschaft und als Spieler nicht bereit war. Er wird am Dienstagabend nicht bei uns sein„, erklärte Slot. Gleichzeitig ließ er offen, ob der Torhüter am Wochenende wieder zur Verfügung stehen könnte. Für das Spiel gegen Galatasaray bedeutet das aber in jedem Fall, dass Liverpool auf wichtige Stabilität verzichten muss.

Viele Optionen, aber großer Respekt vor Galatasarays Offensivwaffen

Im weiteren Verlauf der Pressekonferenz sprach Slot über seine personellen Möglichkeiten und erklärte, warum er in bestimmten Rollen während der Saison mehrfach variiert habe. Für ihn ist die aktuelle Breite des Kaders ein Vorteil, gerade in einer Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit. Je mehr einsatzfähige Spieler er nun zur Verfügung habe, desto besser sei das für Liverpool im Saisonendspurt. Gleichzeitig betonte er, dass Rotation und Flexibilität nicht immer aus Not entstünden, sondern oft eine bewusste Entscheidung seien.

Besonders aufmerksam analysiert Liverpool die offensive Qualität von Galatasaray. Slot sprach davon, dass der Gegner „zu viele Waffen“ habe und nannte vor allem das Umschaltspiel als große Stärke. Victor Osimhen hob er dabei ausdrücklich hervor. Der Stürmer verfüge über ein starkes Abschlussverhalten, sei sehr gut in Luftduellen und auch im Übergangsspiel gefährlich. Dazu komme die hohe Geschwindigkeit der Offensivreihe, in der auch Baris Alper Yilmaz mit seinem Tempo herausrage. Liverpool kennt diese Gefahren nach Slots Worten genau und will sich deshalb gezielt darauf vorbereiten.

Besonderes Jubiläum für Arne Slot

Für den Liverpool-Coach wird die Partie in Istanbul auch persönlich zu einem besonderen Datum. Das Spiel gegen Galatasaray ist sein 100. Spiel als Trainer der Reds. Slot sprach offen darüber, dass ihn diese Marke stolz mache, auch wenn am Ende immer die Leistungen der Spieler im Mittelpunkt stünden. „Es ist schön, dass mein 100. Spiel im Achtelfinale gegen Galatasaray stattfindet„, sagte er.

Gleichzeitig wollte er daraus keine persönliche Geschichte machen. Entscheidend seien auf diesem Niveau immer die Auftritte der Mannschaft und die Qualität auf dem Platz. In dieser Hinsicht zeigte er sich zufrieden mit dem, was Liverpool in den vergangenen Monaten geleistet hat. Sowohl in der vergangenen als auch in der laufenden Saison habe die Mannschaft gute Leistungen gezeigt. Nun müsse sie das in einem besonders schwierigen Auswärtsspiel erneut bestätigen.

Besondere Maßnahmen gegen Osimhen und Co.

Slot wurde auch direkt auf Victor Osimhen angesprochen und erklärte, dass Liverpool gegen starke Gegner grundsätzlich spezielle Vorkehrungen trifft. Das gelte in der Premier League ebenso wie auf der europäischen Bühne. Osimhen sei ein hervorragendes Beispiel dafür, weil er bei Galatasaray auf sehr hohem Niveau spiele und zu den gefährlichsten Angreifern des Wettbewerbs gehöre. Gleichzeitig machte Slot klar, dass sich Liverpool nicht nur auf einen einzelnen Namen konzentrieren dürfe.

Er ist nicht der einzige gute Spieler in Galatasaray. In der Runde der letzten 16 Mannschaften muss man als Team voll bereit sein„, sagte der Trainer. Diese Aussage zeigt, wie Liverpool das Duell betrachtet: nicht als Eins-gegen-Eins gegen einen Star, sondern als Begegnung mit einer Mannschaft, die in mehreren Zonen Qualität und Geschwindigkeit besitzt. Entsprechend hoch ist die Konzentration auf Details, Organisation und defensive Balance.

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Foto: IHA

Mac Allister nennt die Champions League das große Ziel

Neben Slot trat auch Alexis Mac Allister vor die Presse und formulierte Liverpools Anspruch noch deutlicher. Für den argentinischen Mittelfeldspieler steht fest, dass die Champions League der wichtigste Titel ist, den der Klub in dieser Saison jagen will. „Die Champions League ist unser Ziel in dieser Saison. Unser derzeitiges Team ist dazu in der Lage. Das müssen wir auf dem Platz zeigen, damit wir diesen Pokal gewinnen können„, sagte Mac Allister.

Gleichzeitig warnte auch er vor der Schwierigkeit der Aufgabe in Istanbul. Das Spiel gegen Galatasaray werde in diesem Zusammenhang ein harter Test. Im Mittelfeld sieht er mit Lucas Torreira einen Gegenspieler, vor dem er besonderen Respekt hat. Wenn er einen Galatasaray-Spieler auswählen müsse, gegen den es unangenehm sei zu spielen, dann wäre das Torreira. Der Uruguayer sei zäh, aggressiv und zugleich sehr stark, wenn er den Ball am Fuß habe.

Lob für Szoboszlai, Salah und klare Worte zur eigenen Zukunft

Mac Allister sprach außerdem über die Zusammenarbeit mit Dominik Szoboszlai und machte deutlich, wie sehr er das Zusammenspiel mit dem Ungarn schätzt. Aus seiner Sicht fühlt sich Szoboszlai in seiner Rolle wohl, kann mehrere Positionen ausfüllen und hilft dem Team besonders dann, wenn er in der Nähe des Argentiniers agiert. Diese Flexibilität sei ein wichtiger Baustein für Liverpools Mittelfeldstruktur. Auch deshalb sieht Mac Allister in seinem Team genügend Qualität, um in der Champions League sehr weit zu kommen.

Darüber hinaus äußerte er sich zu Mohamed Salah und lobte dessen Entwicklung in einer fordernden Saison. Liverpool habe schwierige Momente erlebt und sich als Mannschaft zunächst finden müssen. Salah habe in diesem Prozess genau gewusst, was das Team von ihm brauche und wie er seine Leistungen weiter steigern könne. Zu seiner eigenen Vertragssituation sagte Mac Allister, dass es aktuell kein konkretes Verfahren gebe. Eile bestehe aus seiner Sicht nicht, weil noch genügend Zeit vorhanden sei. Vor dem Spiel in Istanbul lag sein Fokus deshalb ganz klar auf dem Platz – und auf einem Wettbewerb, den Liverpool in dieser Saison unbedingt gewinnen will.

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