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·31 maggio 2026
Arsenal und PSG dominieren: Das Team der Saison in der Champions League!

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·31 maggio 2026

Nach dem gestrigen Finale ist die Saison 2025/26 in der Champions League vorüber. Es ist an der Zeit, diese Spielzeit noch einmal Revue passieren zu lassen und die besten Spieler der diesjährigen Champions-League-Kampagne unter die Lupe zu nehmen.
PSG hat es geschafft! Nach Real Madrid ist der französische Nobeklub erst der zweite Verein, dem es gelingt, den Titel in der Champions League erfolgreich zu verteidigen. Dementsprechend sind natürlich viele PSG-Stars in unserer Mannschaft der Saison vertreten. Aber auch einige Finalisten des FC Arsenal sowie zwei Stars des FC Bayern haben es in die Mannschaft der Saison geschafft.
Für uns gibt es zwischen den Pfosten nur eine richtige Antwort: David Raya. Der spanische Torhüter der Gunners kassierte insgesamt nur fünf Gegentreffer und hütete lediglich im letzten Gruppenspiel gegen Kairat Almaty nicht das Tor der Nordlondoner. Dazu kommen neun weiße Westen und die höchste Abwehrquote aller Torhüter der Saison mit 87,8 Prozent (Quelle: Fotmob). Im Elfmeterschießen im Finale entschärfte er sogar noch einen Elfmeter – er war eine der Schlüsselfiguren in Arsenals Defensive.
Nuno Mendes hat zwar im Finale einen Elfmeter verschossen, am Ende führt aber natürlich kein Weg am portugiesischen Linksverteidiger vorbei. Er stand in jedem Spiel in der Startelf und erzielte zwei Tore sowie zwei Vorlagen. Seine athletischen Fähigkeiten, gepaart mit dieser Technik, sind auf seiner Position unübertroffen. Ein absoluter Dauerbrenner und für Luis Enrique unverzichtbar.

Foto: Getty Images
Willian Pacho hat sich seinen Platz in unserem Team der Saison verdient. Er hat jede einzelne Minute der 17 Spiele gespielt. Neben seinen defensiven Qualitäten glänzte der ehemalige Frankfurter auch im Spiel mit dem Ball und war mit seinem starken linken Fuß unverzichtbar. Mit insgesamt drei Torbeteiligungen stellte er zudem seine Qualitäten am anderen Ende des Spielfeldes unter Beweis. Im Halbfinal-Rückspiel gewann Pacho alle seine sieben Zweikämpfe am Boden.
Daneben war es eine 50/50-Entscheidung zwischen Gabriel und William Saliba. Am Ende haben wir uns für Gabriel entschieden, der Abwehrchef der klar besten Defensive der Champions League war. Im Finale wurde er zum tragischen Helden. Man muss ihm aber zugutehalten, dass er Verantwortung übernommen hat.
Auf der rechten Abwehrseite bedienen wir uns noch einmal beim Titelverteidiger. Achraf Hakimi ist der zweite im Bunde des wohl besten Außenverteidigerduos der Welt. Zwar verpasste er einige Spiele aufgrund von Verletzungen, wenn er jedoch auf dem Platz stand, zeigte er immer wieder seine unglaublichen Qualitäten. Ein Tor und sieben Vorlagen unterstreichen dies eindrucksvoll.
Auf der linken Seite in unserem Vierermittelfeld führt kein Weg am georgischen Edeltechniker vorbei. Insgesamt 17 Torbeteiligungen stehen auf Kvaratskhelias Konto. Bis auf das Zwischenrunden-Hinspiel war er in jedem einzelnen K.-o.-Spiel an mindestens einem Treffer beteiligt. Für die meisten Verteidiger kaum zu greifen, war er in diesem Jahr wohl der wichtigste Offensivspieler von PSG auf dem Weg zur Titelverteidigung. Im Finale blieb er zwar über weite Strecken blass, holte aber mit einer starken Bewegung den Elfmeter heraus, der zum Ausgleich führte.
Die Besetzung der Doppelsechs war eine der klarsten Angelegenheiten bei dieser Topelf. Zum einen ist Vitinha von PSG gesetzt. Der Portugiese ist der Taktgeber in der Zentrale, strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und ist kaum vom Ball zu trennen. Auch in schwierigen Situationen findet er oft eine technisch saubere Lösung. Bis zu seiner Auswechslung in der Verlängerung stand Vitinha jede einzelne Minute auf dem Platz.
Daneben führt selbstverständlich kein Weg an Declan Rice vorbei. Seit dem Achtelfinale absolvierte er jede Minute für die Gunners und ist das Herzstück des Teams von Mikel Arteta. Rice ist einer der komplettesten Mittelfeldspieler der Welt und sowohl defensiv als auch offensiv ein Unterschiedsspieler. Der Engländer besitzt eine unglaubliche Mentalität, gepaart mit einem athletischen Paket, das pure Dominanz im Mittelfeld ausstrahlt.
Auf der rechten Seite haben wir den ersten Akteur, der nicht bei einem der beiden Finalteilnehmer unter Vertrag steht. Michael Olise vom FC Bayern. Der MVP der abgelaufenen Bundesligasaison zeigte seine Klasse auch in der Champions League: Zwölf Torbeteiligungen, unter anderem gegen PSG und Real Madrid in wichtigen Momenten, machten ihn für die Bayern unverzichtbar. Besonders sein linker Fuß bereitete vielen Außenverteidigern Probleme. Olise ist Weltklasse und hat sich seinen Platz in dieser Mannschaft verdient.
In unserer Doppelspitze haben wir die beiden besten Torschützen der vergangenen Saison. Harry Kane erzielte insgesamt 14 Treffer in 13 Spielen, darunter in beiden Viertelfinalspielen gegen Real Madrid und in beiden Halbfinalspielen gegen PSG. Er erzielte quasi immer ein Tor und war maßgeblich an der guten Saison der Bayern beteiligt. An ihm führt somit also kein Weg vorbei.
Ein Tor mehr gelang Kylian Mbappé insgesamt. Über die chaotische Saison der Königlichen wurde bereits genug erzählt, und auch der französische Superstar war nicht immer frei von Kritik. Betrachtet man jedoch die nackten Zahlen, muss man konstatieren: 15 Tore in elf Spielen sind außergewöhnlich gut. Klar, der Großteil seiner Treffer fiel in der Ligaphase, beispielsweise ein Viererpack beim wilden 4:3-Erfolg über Olympiacos. Aber auch im Viertelfinale gegen die Bayern traf Mbappé in beiden Spielen. Als Toptorschütze gehört er in unsere Topelf.

Foto: Getty Images
Insgesamt nehmen sieben Spieler auf unserer Ersatzbank Platz. Für das Tor haben wir uns am Ende für Thibaut Courtois entschieden. Er hat eine Abwehrquote von 82,8 Prozent (Quelle: Fotmob) und vier weiße Westen. Sein Fehlen im Viertelfinale gegen die Bayern war deutlich zu merken.
Für die Abwehr haben wir unter anderem Saliba auf der Bank, der sich einen Platz in der Startelf auch verdient hätte. Zudem hat es mit Alejandro Grimaldo etwas überraschend noch ein Akteur aus der Bundesliga auf unsere Bank geschafft. Insgesamt sieben Torbeteiligungen machten ihn für die Werkself unverzichtbar. Im Mittelfeld haben wir mit Joshua Kimmich noch einen Spieler des FC Bayern auf der Bank sitzen, der eine ähnliche Bedeutung für sein Team im Mittelfeld hat wie Vitinha und Rice für ihre Mannschaften. Für die rechte Offensivseite haben wir uns für Lamine Yamal entschieden. Dass Barca an Atletico scheiterte, lag an vielen Dingen, aber sicherlich nicht an Yamal, der eine sehr gute Champions-League-Saison gespielt hat.
Für den Sturm gibt es zwei Namen: Zum einen Ousmane Dembélé, der Ballon-d’Or-Sieger, der auch in dieser Saison ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Titel war. Zudem muss auch Julian Álvarez erwähnt werden. Zehn Tore und vier Vorlagen sind für den Argentinier herausragende Zahlen. Er führte Atlético bis ins Halbfinale, wo man knapp gegen Arsenal ausschied.
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