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·19 marzo 2026

Aues Sportvorstand: "Gebe den Klassenerhalt noch nicht verloren"

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Angesichts von neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer haben beim FC Erzgebirge Aue bereits die Planungen für die Regionalliga begonnen. Während beim Kader viele Fragen offen sind, glaubt Sportvorstand Jens Haustein noch an den Klassenerhalt.

"Was wäre ich denn auch für ein Vorbild?"

Nur zwei Punkte aus zehn Spielen: Der FC Erzgebirge Aue spielt bislang eine desaströse Rückrunde. Anstatt den Rückstand zum rettenden Ufer zu verkürzen, sind die Veilchen immer tiefer in den Abstiegsstrudel hineingezogen worden und werden diesem aller Voraussicht nach auch nicht mehr entkommen. Es sei denn, es geschieht noch ein Wunder. An ein solches glaubt jedenfalls Sportvorstand Jens Haustein. "Auch wenn die Chancen schwinden, gebe ich den Klassenerhalt noch nicht verloren", macht er gegenüber "Tag24" deutlich. "Was wäre ich denn auch für ein Vorbild, wenn ich jetzt schon sage: Alles ist vorbei! Was soll die Mannschaft dann denken?"


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Gleichzeitig nimmt der 58-Jährige für den Endspurt aber auch die Spieler in die Pflicht: "Sie müssen und wollen sich für künftige Aufgaben anbieten. Egal, welche Liga oder welchen Verein das betrifft." Zumal es für Aue noch um den Gewinn des Landespokals geht, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigen und damit mindestens 200.000 Euro in die Kassen spülen würde. Viel Geld für einen womöglich künftigen Viertligisten.

Viele offene Fragen

Zusätzliche Einnahmen dürften unabdingbar sein, um das Ziel, einen Zehn-Millionen-Euro-Etat für die Regionalliga auf die Beine zu stellen, zu erreichen. Wie der Kader im Abstiegsfall aussehen würde, ist indes noch völlig offen. Gegenüber der "Freien Presse" will Sportchef Matthias Tarnat keine Einzelheiten zu den Vertragssituationen geben. Damit bleibt offen, wie viele der 13 über die Saison hinaus laufenden Arbeitspapiere auch für die Regionalliga gelten.

Bei 13 weiteren Spielern läuft der Kontrakt aus, darunter bei Kapitän Martin Männel und Stürmer Marcel Bär. "Bislang ist niemand zu mir gekommen im Hinblick auf die Regionalliga", so Tarnat. Ohnehin würden derzeit sämtliche Gespräche auf Eis liegen. Erst wenn das Budget steht, soll es an die Planungen gehen. Offen ist auch die Zukunft von Trainer Christoph Dabrowski und Tarnat selbst. Der 56-Jährige betont aber: "Um mich geht es am allerwenigsten. Es geht immer um den Verein."

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