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·15 aprile 2026

Auf den letzten Metern! FC Bayern dreht atemberaubendes Rückspiel gegen zehn Madrilenen

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Der FC Bayern steht unter den letzten Vier der Champions League! In einem furiosen Viertelfinal-Rückspiel bezwangen die Münchner Real Madrid spät mit 4:3.

Im Vergleich zum Hinspiel im Bernabéu, das der FC Bayern mit 2:1 für sich entschieden hatte, verzichtete Vincent Kompany auf Wechsel in seiner Startelf. Real-Coach Alvaro Arbeloa tauschte derweil auf vier Positionen: Für Alvaro Carreras, Dean Huijsen, Thiago Pitarch und den gelbgesperrten Aurelien Tchouameni begannen Ferland Mendy, Eder Militao, Jude Bellingham und Brahim Díaz.


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Neuer-Patzer direkt nach Anpfiff – Spektakel in Durchgang eins

Im Spiel musste der deutsche Rekordmeister einen frühen Schock verkraften: Nichtmal eine Minute war von der Uhr, als sich ausgerechnet der letzte Woche so überragende Manuel Neuer einen Fauxpas leistete und Arda Güler in die Füße spielte, der ins verwaiste Tor zum frühen 1:0 traf. Auf der anderen Seite sorgte ebenfalls ein Torhüter-Aussetzer für den schnellen Bayern-Ausgleich: Bei einer Ecke hatte Andriy Lunin keine gute Position zum Ball und fiel dann auch noch ins eigene Tor, Aleksandar Pavlovic setzte sich im Luftduell durch und köpfte zum 1:1 ein (6.). In der Folge kontrollierten die Hausherren das Spiel, fanden gegen Reals Abwehr zunächst aber kein Durchkommen. Auf der anderen Seite wurde Kylian Mbappé in höchster Not von Konrad Laimer geblockt (20.). Rund um diese Szene erarbeiteten sich die Königlichen zunehmend mehr Spielanteile und Tormöglichkeiten. Aufseiten der Münchner schnupperte derweil Joshua Kimmich mit einem Distanzschuss an der Führung (27.).

Vor dem anderen Strafraum bot sich Real Madrid nach einem schmeichelhaften Pfiff ein Freistoß aus zentraler Position. Güler zirkelte die Kugel sehenswert über die Mauer hinweg zum 2:1 ins Tor – und profitierte von einer weiteren Unsicherheit Neuers, der in der Schrittabfolge unglücklich aussah (29.). Die Münchner arbeiteten wieder am schnellen Ausgleich, Serge Gnabry prüfte Lunin (34.). Wenig später tankte sich Laimer stark in den gegnerischen Strafraum und wurde anschließender zu Fall gebracht – Schiedsrichter Slavko Vincic sah aber kein Foulspiel (37.). Während die Arena noch ihren Unmut über die Schiedsrichterentscheidung zum Ausdruck brachte, bediente Dayot Upamecano Harry Kane, der genau wie sein Vorbereiter viel zu viele Freiheiten genoss und überlegt unten rechts zum 2:2 einschob (38.). Die Zuschauer sahen ein atemloses Viertelfinal-Rückspiel, in dem sich die Bayern viele kleine Fehler leisteten und vor allem nach Ballverlusten nicht gut aussahen. So auch in Minute 42, als sich Vinicius zu einfach auf links durchsetzte und im Zentrum den blanken Mbappé bediente, der zur 3:2-Pausenführung für Real einschob.

Zu zehnt: FC Bayern wendet spät Verlängerung ab

Zum zweiten Durchgang kam Alphonso Davies für Josip Stanisic in die Partien. Beinahe hätten es die Münchner den Madrilenen gleichgetan und in der ersten Minute nach Anpfiff getroffen, doch ein Schuss von Luis Díaz wurde knapp abgefälscht. Upamecano verfehlte nach Ecke knapp per Kopf (47.). Auf der anderen Seite stand Neuer bei einem sehenswerten Volley von Mbappé goldrichtig (55.), kurz darauf blockte Jonathan Tah gegen Selbigen (57.). Der FC Bayern hatte – wie schon im ersten Durchgang – deutlich mehr Ballbesitz, doch die Blancos verteidigten über weite Strecken konsequent und fuhren immer wieder gefährliche Gegenstöße.

Nach 61 Minuten kam Jamal Musiala für Gnabry in die Partie. Mit seiner ersten Ballaktion bediente der Nationalspieler sehenswert Díaz, der die Kugel aber nicht richtig verarbeiten konnte (62.). Es blieb ein wilder Schlagabtausch. Zunächst parierte Neuer abermals stark, diesmal einen Distanzschuss von Federico Valverde (68.). Fast im Gegenzug fischte Lunin einen strammen Schlenzer von Michael Olise aus dem linken Eck (68.). Der Franzose wollte es offenbar wissen, bediente wenige Minuten später per Freistoß Upamecano, der knapp per Kopf verfehlte (75.).

In den Schlussminuten wurde es noch einmal richtig wild. Zunächst wurde ein Schuss von Kane im letzten Moment geblockt und geklärt (85.). Kurz darauf foulte Eduardo Camavinga und nahm anschließend den Ball mit. Da der Franzose wenige Minuten zuvor bereits Gelb gesehen hatte, wurde er mit einer Ampelkarte vom Feld geschickt (86.). Folglich mussten die Königlichen zu zehnt zu Ende spielen, was die Münchner ausnutzen konnten. Nach Zusammenspiel mit Musiala profitierte Díaz davon, dass sein Schuss abgefälscht wurde und so zum 3:2 im Tor einschlug (89.). In den Schlusssekunden traf Olise mit einem feinen Schlenzer zum 4:3 und setzte damit den Deckel auf eine atemberaubende Partie (90.+4).

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