come-on-fc.com
·14 luglio 2026
Auf der Suche nach dem Sechser: Ellyes Skhiri gerät stärker in den Fokus — aber Zweifel bleiben

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·14 luglio 2026


Simon Bartsch
14 Juli, 2026
Zwei Neuverpflichtungen sind gefunden, weitere sollen folgen. So auch auf der Sechs. Zuletzt hieß es, Edson Álvarez sei nach wie vor Favorit, doch Ellyes Skhiri rückt immer mehr in den Fokus.

Ellyes Skhiri war in Köln der Publikumsliebling
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Dass ein Transfersommer mit einer Fußball-Weltmeisterschaft – und dann auch noch einem XXL-Turnier – einer anderen Dynamik unterliegt, steht wohl außer Frage. So wirklich nervös muss man ob der zwei Neuverpflichtungen beim FC noch nicht werden. Dass aber ein Vorbereitungsauftakt mit nur zwei von sieben bis zehn Neuverpflichtungen auch nicht optimal ist, dürfte genauso klar sein. Dementsprechend wollte sich Thomas Kessler auch nicht direkt zu seiner Zufriedenheit in Bezug auf seine bisherige Transferarbeit äußern. Zufrieden müsse man am Ende einer Saison sein, sagt der Geschäftsführer Sport – zum Beispiel, wenn der Kader den Klassenerhalt eingetütet hat. Als der ehemalige Keeper dann aber auf die Positionen angesprochen wurde, auf denen dann doch konkreter Handlungsbedarf bestehe, wurde Kessler doch präziser. Im zentralen Mittelfeld wolle man sich verstärken, sagte der Geschäftsführer, nannte allerdings auch noch andere Positionen. Die im zentralen Mittelfeld ist aber wohl besonders wichtig. Denn die Lücke, die Eric Martel gerissen hat, ist groß.
Genauso groß sind die Bemühungen für einen adäquaten Ersatz. Und auch das ist durchaus verständlich. Als 2023 Jonas Hector und Ellyes Skhiri gemeinsam ihre Zelte in Köln abbrachen, da versäumten es die FC-Bosse, diese Lücken sinnvoll zu schließen. Die Quittung war ein massiver sportlicher Leistungseinbruch. Wohl auch einer, der gepaart mit der späteren Transfersperre zum Abstieg führte. Und so ist man bei den Geißböcken ganz besonders darauf aus, dieses Mal die richtige Wahl zu treffen. Ausgerechnet Skhiri ist in den Kölner Fokus geraten. Vor allem in den von René Wagner. „Ich habe über den Spieler nachgedacht. Ob das möglich ist, werde ich in den nächsten zwei Tagen erfahren“, hatte der Trainer am Freitag gesagt. Und: „Den Spieler kenne ich sehr, sehr gut. Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Wagner ist ein bekennender Fan des Tunesiers, kennt ihn noch aus der gemeinsamen Zeit unter Steffen Baumgart, erlebte also die Gründe, warum Skhiri in Köln Publikumsliebling war. 17 Tore erzielte der Spieler in seiner Zeit in Köln, kaschierte damit auch die Offensivflaute am Geißbockheim.
Und da sich die Parteien weitestgehend einig sind, könnte es doch eigentlich recht schnell gehen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Mittelfeldspieler in Frankfurt an diese Leistungen nicht mehr anknüpfen konnte. Zwar verließ „Flaco“ den FC damals ablösefrei, doch der Marktwert lag bei 13 Millionen Euro. Mittlerweile liegt er bei fünf Millionen Euro. Bei der WM erwischte Skhiri eine besonders schwere Zeit, war einer der schwächsten einer schwachen tunesischen Mannschaft. Und möglicherweise gibt die sportliche Talfahrt des Tunesiers Kessler und Tim Steidten dann doch ein wenig zu denken. Denn dem Vernehmen nach sollen die Kaderplaner nicht restlos von der Idee überzeugt sein. Gespräche mit Frankfurt hat es nach Informationen von come-on-fc.com tatsächlich bereits gegeben. Dem Vernehmen nach verliefen sie auch recht positiv. Eine komplette Einigung gibt es bislang aber noch nicht.
Zuletzt hieß es, die beiden Verantwortlichen würden wohl eher auf die Karte Edson Álvarez setzen. Eine Verpflichtung des Sechsers würde dem FC möglicherweise sportlich weiterhelfen, die Kölner würden aber auch ein Zeichen setzen, in welchen Sphären nun gedacht werden kann. Nur sind da eben noch die finanziellen Aspekte, die wiederum gegen eine Verpflichtung des Mexikaners sprechen. Zumindest würde der Mittelfeldspieler mehr als das Doppelte der Kölner Bestverdiener erhalten. Das Gefüge wäre wohl sehr unwahrscheinlich. Auch mit Álvarez wurde gesprochen. Und das ganz sicher nicht nur, um Druck auf einen möglichen Skhiri-Transfer zu erhöhen – wie ursprünglich mal kolportiert. Kaum vorstellbar, ein Vertragsgespräch mit einem WM-Teilnehmer, der mal 40 Millionen Euro schwer war, mit dieser Absicht zu arrangieren. Dass aber Gespräche mit vermeintlichen Konkurrenten in die Dynamik von Transferverhandlungen mit einfließen, ist sicher. Der FC hat nach Informationen von come-on-fc.com auch noch mit weiteren Mittelfeldspielern gesprochen.
Aktuell deutet nichts auf einen lachenden Dritten, ausgeschlossen ist das aber nicht – sofern die Rahmenbedingungen passen. Doch macht ein Plan C wenig Sinn, wenn man sich eigentlich mit dem Plan B recht einig ist. Denn dort wird der finanzielle Aspekt am Ende des Tages möglicherweise der entscheidende sein.
Live







































