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·14 gennaio 2026

Aufopferungsvoller Fight wird nicht belohnt: Der FC unterliegt den Bayern 1:3

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Tim Vrastil

14 Januar, 2026

Der FC hat dem Rekordmeister zwar alles abverlangt, sich für eine gute Leistung am Ende aber nicht belohnt. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Dabei spielten die Geißböcke gerade in Halbzeit eins stark auf.

So wirklich große Chancen hatte man den Geißböcken nach sieben sieglosen Spielen in Serie gegen den Rekordmeister nicht ausgerechnet. Doch die gab es. Der FC lieferte einen aufopferungsvollen Kampf, belohnte sich aber nicht. Der 1. FC Köln unterliegt Bayern München 1:3. Die Führung von Linton Maina glich Serge Gnabry. Nach dem Wechsel trafen Minjae Kim und Lennart Karl.

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1. FC Köln gegen FC Bayern München

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Für das Duell gegen den Rekordmeister hatte sich Lukas Kwasniok erneut eine taktische und personelle Umstrukturierung überlegt. Unter anderem lief wie erwartet Cenk Özkacar für den gesperrten Eric Martel auf und Kristoffer Lund startete für Alessioa Castro-Montes. Auch in der Offensive gab es Umstellungen. Dabei überraschte gar nicht so sehr die Startelf-Berufung von Said El Mala, vielmehr, dass Linton Maina von Beginn an auflief. Und das hätte sich beinahe direkt ausgezahlt. Nach einem Fehlpass der Münchner im Mittelfeld schalteten die Kölner blitzschnell um. Tom Krauß eroberte den Ball, spielte weiter zu Maina, der aus dem Zentrum heraus auf die linke Seite zu El Mala weiterleitete. Der Kölner Angreifer scheiterte allerdings aus kurzer Distanz am gut reagierenden Gäste-Keeper Manuel Neuer. Kurz danach war dann erstmal Schluss mit Fußball: Dichter Nebel zog sich durch das Stadion und sorgte für eine fast 10-minütige Unterbrechung.

Maina bringt Köln in Führung

Erst nach gut 20 Minuten meldeten sich auch die Bayern mit zwei Torchancen an. Erst scheiterte Verteidiger Hiroki Ito nach feinem Steckpass des Kolumbianers Luis Diaz links im Strafraum per Flachschuss an FC-Schlussmann Marvin Schwäbe, wenig später versuchte es der Franzose Michael Olise aus zentraler Position ebenfalls vergebens. In der Folge übernahmen die Gäste aus München mehr und mehr die Kontrolle und kamen durch Serge Gnabry per Distanzschuss zur nächsten Möglichkeit, die Schwäbe aber zur Ecke abwehrten konnte (34.). Kurz danach zeigten sich auch die Kölner erneut gefährlich, Ragnar Aches Versuch von der rechten Strafraumseite ging nur knapp am Münchner Kasten vorbei (38.).

Ermutigt durch die sich bietenden Gelegenheiten ging der FC schließlich in Führung. Maina eroberte in der eigenen Hälfte das Spielgerät von Gnabry. Nach einem Sprint fast über den gesamten Platz setzte der Flügelspieler aus rund 16 Metern zum strammen Schuss an. FCB-Keeper Neuer war zwar dran, konnte das Gegentor letztlich aber nicht mehr verhindern – ein womöglich haltbarer Ball. Mit der Führung ging es in die lange Nachspielzeit und die Bayern trafen mitten in die Kölner Euphorie hinein zum sehenswerten Ausgleich. Nach einem harmlosen Schussversuch des Kölners Lund starteten die Bayern zum schnellen Gegenangriff. Über Leon Goretzka landete der Ball rechts am Kölner Strafraum bei Michael Olise, der zu Gnabry gab. Der Nationalspieler setzte sich gegen Jahmai Simpson-Pusey durch und überwand Schwäbe aus spitzem Winkel per Aufsetzerschuss (45+5.).

Bayern dreht die Partie

Halbzeit zwei startete mit einem Schreckmoment für die Gäste. Nach einer Klärungsaktion fasste sich der Japaner Hiroki Ito ans Knie, konnte nach kurzer Behandlungspause aber weiterspielen (49.). Die nächsten Minuten waren geprägt von viel Münchner Ballbesitz, große Chancen und Räume ergaben sich für den Rekordmeister der Bundesliga dabei gegen gut gestaffelte und organisierte Gastgeber allerdings nicht.

In der 58. Spielminute kamen dann die Kölner durch den Polen Jakub Kaminski aus rund 15 Metern zu ihrem ersten Abschluss nach dem Seitenwechsel, Neuer war jedoch zur Stelle – und konnte knapp eine Viertelstunde später dann selbst wieder jubeln. Nach einer kurz ausgeführten Ecke und Flanke von der linken Seite von Diaz lang an den zweiten Pfosten legte Ito per Kopf überlegt in den Rückraum zurück auf seinen Abwehrkollegen Kim, der aus kurzer Distanz zur verdienten 2:1-Führung einnickte (71.).

Durch den Rückstand zu mehr Offensive gezwungen, versuchte Kwasniok in der Schlussphase unter anderem mit den Einwechslungen von Marius Bülter, Isak Bergmann Johannesson und Luca Waldschmidt noch einmal Druck zu erzeugen. Doch wirklich relevant wurden die Wechsel nicht mehr, denn die Bayern sorgten mit dem 3:1 für die Entscheidung. Nach einem langen Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte setzte Luis Diaz zum Solo-Tanz an, dribbelte sich von links quer durch den Kölner Strafraum nach rechts. Anstatt selbst abzuschließen, spielte er dann im richtigen Moment auf den eingewechselten Youngster Lennart Karl, der Schwäbe mit einem überlegten Schuss ins lange Eck keine Chance ließ (84.). In der Schlussphase passierte nicht mehr viel.

Der FC bleibt also auch im achten Spiel in Folge ohne Sieg und schließt die Hinrunde mit einer Pleite ab. Bereits am Samstag geht es mit dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz weiter.

1.FC Köln: Schwäbe – Cenk, Simpson-Pusey, Sebulonsen – Lund (79. Waldschmidt), Kaminski, Krauß, Thielmann (86. Niang) – El Mala (79. Johannesson), Ache (79. Bülter), Maina (67. Schenten); Tore: 1:0 Maina (41.), 1:1 Gnabry (45.+5), 1:2 Kim (71.), 1:3 Karl (85.)


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