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·29 gennaio 2026
Aus "privaten Gründen": Wollitz berichtet über Spieler-Absage

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Schon seit Wochen ist Energie Cottbus auf der Suche nach einem "Gamechanger" für die Defensive – und musste nun die Absage eines Spielers hinnehmen, der laut Trainer Claus-Dieter Wollitz "zu 1.000 Prozent" zum FCE gepasst hätte – sowohl sportlich als auch finanziell.
Dass die Suche nach dem erhofften Unterschiedsspieler "sehr kompliziert" und sogar "schwieriger als gedacht" ist, darüber hatte Wollitz vor einer Woche ausführlich gesprochen. Dennoch war es nun gelungen, einen Spieler "so von unserer Art zu überzeugen", sagte Wollitz bei der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag. "Alle waren zu 1.000 Prozent davon überzeugt, dass er sportlich und wirtschaftlich darstellbar gewesen wäre". Problem nur: "Der Spieler hat aus privaten Gründen abgesagt." Sehr zum Bedauern des 60-Jährigen, wäre er doch der gewünscht "Fixpunkt" und "Gamechanger" gewesen.
Doch als Niederlage wollte Wollitz die Absage nicht werten, sondern vielmehr als "Wertschätzung" dafür, dass dieser so offen und ehrlich mit dem Klub kommuniziert habe. "Das ist viel höher zu sehen und gibt mir ein gutes Gefühl für unseren Klub." Den Namen des Spielers wollte Wollitz naturgemäß nicht verraten, deutete aber zumindest an, dass es nicht Tolga Cigerci war. Denn der Spieler, um den es ging, sei nicht in Cottbus vor Ort gewesen. Tolga Cigerci hingegen hatte sich vor einigen Wochen bekanntlich bei Energie fitgehalten. Um auf den letzten Metern des Transferfensters doch noch die erhoffte Verstärkung zu finden und mehr Stabilität sowie Konstanz zu gewinnen, schaut sich Cottbus laut Wollitz auch im Ausland um. Wobei der Fokus auf Deutschland liegt.
Falls kein neuer Spieler gefunden werden sollte, wäre das für Wollitz aber kein Beinbruch. "Das Wichtigste ist ohnehin, dass wir unseren Spielern vertrauen. Denn immer nach etwas Neuem zu rufen, verändert die Kabine." Der 60-Jährige sprach von einem "Puzzle, aus dem Personal das richtige zu machen". Auch Abgänge sind weiterhin möglich, die betreffenden Spieler seien – nach einer "gemeinschaftlichen Entscheidung" aller Verantwortlichen – informiert.
Bevor das Transferfenster am Montagabend schließt, steht am Samstag noch das 60-jährige Vereinsjubliäum des Klubs samt Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II an. Um dieses gebührend feiern zu können, "braucht es ein gutes Spiel und ein gutes Ergebnis", sagte Wollitz und forderte einen besseren Auftritt des Kollektivs als zuletzt in der zweiten Halbzeit gegen Schweinfurt.
Im Nachgang hatte der Energie-Coach davon gesprochen, dass sich die Spieler manipulieren lassen würden und verunsichert seien, weil es etwas zu verlieren gebe. Das dürfe aber nicht passieren, so Wollitz. "Wir können völlig befreit und mutig aufspielen." Schließlich seien 40 Punkte nach 21 Spielen "überdurchschnittlich gut". Die Mannschaft könne – auch für sich – etwas Großes schaffen, benötige dafür aber eine "Ur-Überzeugung" – und Aktivität statt Passivität. Es gehe darum, die Rücksäcke vor jedem Spiel leer zu machen und mit drei Punkten zu füllen, betonte der FCE-Coach.
Personell kann Cottbus derweil aus dem Vollen schöpfen, unter der Woche waren alle im Training. Auch auf den Rängen wird es am Samstag mit über 15.000 Zuschauern voll, vor Anpfiff soll es eine große Choreo geben, an der sogar die Mannschaft mitgearbeitet hat. Präsident Sebastian Lemke wollte über die Choreo noch nichts verraten, kündigte aber etwas "Einmaliges" an. Nach dem Spiel soll es zudem noch eine Überraschung geben. Ob dann womöglich die Verpflichtung eines neuen Spielers verkündet wird?








































