Nur die Raute
·10 marzo 2026
Ausgerechnet der HSV? Beinahe-Trainer Kwasniok droht das Aus!

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·10 marzo 2026

Wenn der HSV am Samstag (18.30 Uhr, Sky) auf den 1. FC Köln trifft, steht für dessen Trainer Lukas Kwasniok jede Menge auf dem Spiel.
Bild-Informationen zufolge könnte eine Niederlage bei den Rothosen für den 44-Jährigen sogar das Aus bedeuten. Denn: Dem Duell der beiden Millionenstädte kommt im Abstiegskampf eine absolute Schlüsselrolle zu. Der HSV rangiert nach 25 Spieltagen mit 29 Punkten auf Platz zehn, Köln liegt mit 24 Zählern nur auf Rang 14. Gewinnen die Hamburger, könnten sie die Geißböcke auf satte acht Punkte distanzieren und einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.
Gleichzeitig würde sich die Krise der Kölner dramatisch zuspitzen. Seit dem deutlichen 4:1-Sieg im Hinspiel läuft beim FC nur noch wenig zusammen. Aus den folgenden 16 Partien holten die Rheinländer gerade einmal zwei Siege. In dieser Phase geriet auch Kwasniok zunehmend unter Druck. Neben den ausbleibenden Ergebnissen sorgen bei vielen Fans auch teils fragwürdige Personalentscheidungen sowie sein öffentliches Auftreten immer wieder für Diskussionen.
Und auch die sportliche Leitung scheint so langsam aber sicher die Geduld zu verlieren: Vor der anstehenden Länderspielpause ist der Coach gegen den HSV und im anschließenden Derby gegen Borussia Mönchengladbach zum Siegen verdammt.

Foto; Getty Images
Die Brisanz der Partie wird durch einen weiteren Aspekt sogar noch verstärkt. Ende 2024 galt Kwasniok als heißer Kandidat beim HSV, nachdem sich die Norddeutschen von Steffen Baumgart getrennt hatten. Damals trainierte er den SC Paderborn und wollte unbedingt in den Volkspark wechseln. Doch Paderborn verweigerte die Freigabe – zum großen Ärger von Kwasniok, der zu so manchem verbalen Rundumschlag auf Pressekonferenzen ausholte.
Mittlerweile blickt der gebürtige Pole gelassen auf diese Episode zurück. „Ich bin sehr glücklich, dass der SC Paderborn damals standhaft geblieben ist. Weil ich glaube, dass der FC im Moment das Beste für mich ist“, sagte er im November gegenüber der Sport Bild. Ein halbes Jahr nach dem HSV-Flirt erfüllte sich sein Wunsch nach Bundesliga-Fußball ohnehin: Köln verpflichtete ihn für eine Ablöse von rund einer Million Euro.
Ironischer könnte die Situation also kaum sein: Ausgerechnet der HSV, der ihn einst unbedingt wollte, könnte Kwasniok nun den Job kosten.









































