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·22 luglio 2026

Bayer Leverkusen sucht Grimaldo-Nachfolger. Transfer aus der Serie A?

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Als einer der führenden Klubs, die derzeit die taktische Ausrichtung im europäischen Fußball neu prägen, bereitet sich Bayer Leverkusen in diesem Sommertransferfenster auf eine notwendige Veränderung auf seiner wichtigsten Außenbahn vor.

Da Alejandro Grimaldo – der dank seiner beeindruckenden Torbeteiligungen auf der Position des linken Schienenspielers zu den wichtigsten Spielgestaltern der Mannschaft zählt – einem Wechsel zum spanischen Spitzenklub Atlético Madrid immer näher kommt, befindet sich die Führung des deutschen Vereins in höchster Alarmbereitschaft. Auf der Suche nach Alternativen, die perfekt in das Konzept des Trainers für einen dynamischen und spielstarken Linksverteidiger passen, richtet Leverkusen den Blick nach Italien. Das bevorzugte Ziel des Bundesligisten für diese Position ist das 22 Jahre alte spanische Talent Álex Valle, das beim Serie-A-Klub Como 1907 unter Vertrag steht.


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Como fordert 25 Millionen Euro für seinen Leistungsträger

Álex Valle stammt aus der berühmten „La Masia“-Akademie des FC Barcelona und gehört regelmäßig zum Aufgebot der spanischen U21-Nationalmannschaft. In der vergangenen Saison überzeugte er in der Serie A bei Como 1907. Der junge Verteidiger setzte seinen linken Fuß im Ballbesitz und im Spielaufbau äußerst wirkungsvoll ein und verbuchte in der vergangenen Spielzeit in 31 Pflichtspielen ein Tor sowie vier Vorlagen. Damit spielte er eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Qualifikation für die Champions League und verlieh seiner Mannschaft große taktische Flexibilität. Dieser rasante Aufstieg ist den europäischen Scouts nicht verborgen geblieben.

Valle schloss sich dem Projekt in Como im Juli 2025 an und besitzt beim italienischen Klub einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Während sein aktueller Marktwert bei Transfermarkt bei zwölf Millionen Euro liegt, verfolgt die Vereinsführung von Como eine harte Verhandlungsstrategie. Der italienische Klub hat nicht die Absicht, seinen Spieler günstig abzugeben, und fordert eine feste Ablösesumme von 25 Millionen Euro. Dank der beträchtlichen Einnahmen, die Bayer Leverkusen aus dem bevorstehenden Verkauf Grimaldos erwartet, stellt diese Forderung für den Bundesligisten keine unüberwindbare finanzielle Hürde dar.

Plan A, B und C für die linke Seite: Die Kandidatenliste nimmt Gestalt an

Um die taktische Flexibilität zu bewahren, will sich die Transferkommission von Bayer Leverkusen bei der Besetzung der Linksverteidigerposition nicht von einem einzigen Kandidaten abhängig machen. Neben Valle stehen weitere Alternativen auf der Liste des Vereins:

Arsène Kouassi (FC Lorient): Die ernsthafteste Alternative für den Fall, dass es bei den Verhandlungen um Valle zu Komplikationen kommt, ist Arsène Kouassi vom französischen Klub FC Lorient. Lorient bewertet seinen Spieler mit einer ähnlichen Summe von rund 20 Millionen Euro. Valles fußballerische Ausbildung in Spanien und sein ausgeprägtes taktisches Verständnis verschaffen ihm in den Augen des Leverkusener Trainerstabs jedoch weiterhin einen Vorsprung.

Die Entwicklung bei Raphaël Guerreiro: Die Gerüchte über einen möglichen Wechsel des erfahrenen Linksverteidigers Raphaël Guerreiro nach Leverkusen, die zu Beginn des Transferfensters aufgekommen waren, haben deutlich an Fahrt verloren. Die strategische Neuausrichtung des Vereins auf ein jüngeres und dynamischeres Spielerprofil mit hohem künftigem Wiederverkaufswert hat dazu geführt, dass dieser mögliche Transfer zunehmend in den Hintergrund gerückt ist.

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