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·20 marzo 2026
Bericht: FC Barcelona schmiedet neuen Transferplan für Marcus Rashford

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·20 marzo 2026

Einem Bericht zufolge plant der FC Barcelona, einen neuen Leihvertrag mit Manchester United auszuhandeln, um Marcus Rashford über die aktuelle Saison hinaus im Camp Nou zu halten.
Rashford war im vergangenen Sommer ebenfalls per Leihe zu den Katalanen gewechselt, die für diesen Sommer eine Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro besitzen. Obwohl seine Leistungen beeindruckend sind – zehn Tore und 13 Vorlagen in 38 Einsätzen – und alle Beteiligten offenbar daran interessiert sind, die Zusammenarbeit fortzusetzen, deutete Vereinspräsident Joan Laporta kürzlich an, dass es in diesem Sommer keinen festen Vertrag für Rashford geben werde.
Laut der Daily Mail liegt das nicht an mangelndem Interesse an Rashford, sondern daran, dass Barça vermeiden will, am Ende der laufenden Saison die volle Ablösesumme zu zahlen.
Die Verantwortlichen von Manchester United fühlten sich im vergangenen Sommer in die Enge getrieben, als Rashfords Entschlossenheit, zum FC Barcelona zu wechseln, sie zwang, ihre Preisvorstellungen für den Streichkandidaten nach unten zu schrauben. Uniteds Verhandlungsmacht war gleich null.
Um den Deal unter Dach und Fach zu bringen, war United gezwungen, einer Kaufoption zuzustimmen, die weit unter Rashfords tatsächlichem Marktwert lag. Sein Marktwert ist während seiner Zeit in Katalonien enorm gestiegen, so dass eine Ablöse von 30 Millionen Euro aus Barça-Sicht eigentlich ein Schnäppchen ist.
Mehrere Berichte hatten bereits behauptet, United würde sich weigern, in diesem Jahr weitere Verhandlungen mit Barcelona zu führen. Vielmehr würden die Red Devils Rashford einfach an den Meistbietenden verkaufen, sollte Barça die Kaufoption nicht ziehen.
Laut diesem neuesten Bericht geht man jedoch davon aus, dass United einer zweiten Ausleihe offen gegenüberstehen würde - sofern diese eine obligatorische Kaufklausel beinhalte. Dann wäre Barcelona im Anschluss gezwungen, Rashford fest zu verpflichten.
Rashfords Wochengehalt von rund 325.000 Pfund ist für United jedenfalls zu hoch, um einen Abschied hinauszuzögern. Sollte ein Wechsel nach Barcelona das Einzige sein, was der Spieler akzeptieren würde, wären die Red Devils praktisch gezwungen zuzustimmen, wie es bereits im vergangenen Sommer der Fall war.
United muss Rashford diesen Sommer aus mehreren Gründen abgeben, nicht zuletzt, weil der Kader überarbeitet werden soll.
Das zentrale Mittelfeld dürfte ein Schwerpunktbereich sein; Berichten zufolge könnte United allein für diesen Bereich bis zu 200 Millionen Pfund ausgeben, da Casemiros Weggang eine große Lücke im Kader hinterlässt. Auch auf anderen Positionen werden Neuzugänge gefragt sein, sodass die Beschaffung von Finanzmitteln für United Priorität haben wird.
Das mag zwar nahelegen, dass ein Verkauf zum vollen Wert in diesem Sommer die einzige Option für die Red Devils wäre, doch moderne Transfergeschäfte bieten mehr Flexibilität. Eingehende Transfers können über mehrere Jahre verteilt werden, sowohl hinsichtlich eines mit dem verkaufenden Verein vereinbarten Zahlungsplans als auch in der Finanzbuchhaltung. Abgänge werden jedoch sofort verbucht, sodass United 30 Millionen Euro Einnahmen aus dem Rashford-Verkauf verbuchen könnte, selbst wenn Barcelona die volle Summe diesen Sommer nicht überweist – vorausgesetzt, eine zweite Ausleihe beinhaltet eine Kaufverpflichtung.
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