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·9 gennaio 2026

Besiktas: Löst sich der Rafa Silva-Knoten endlich?

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Heiße Stunden in einer der komplexesten Personalien des Januars

Bei Besiktas stehen die Zeichen auf Bewegung: In der Personalie Rafa Silva werden nach den vorliegenden Informationen besonders intensive Stunden erlebt. Der Fall gilt als einer der kompliziertesten Knoten der Winter-Transferperiode – auch, weil die mögliche Rückkehr des Portugiesen zu Benfica Lissabon eng mit einem zweiten Vorgang verknüpft ist: dem Parallelprozess rund um David Jurasek.

Benfica soll den 32-Jährigen für Januar einplanen

Der 32-jährige Offensivspieler steht im Zentrum von Benficas Planungen für den Januar. Gleichzeitig wird berichtet, dass Rafa Silva den Kontakt zu Trainer Sergen Yalcin abgebrochen haben soll. Das ist ein Hinweis darauf, dass es nicht nur um wirtschaftliche Parameter geht, sondern auch um sportliche Zufriedenheit und Rollenfragen innerhalb der taktischen Struktur.


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Trennungssignal aus dem Trainingsbetrieb

Rafa Silva soll den Prozess zuletzt deutlich beschleunigt haben. Demnach nahm er an den letzten Einheiten nicht teil und leitete seinen Trennungswunsch einmal mehr an die Klubführung weiter. Das ist in solchen Fällen meist ein klares Signal: Der Spieler will eine schnelle Klärung – und erhöht damit den Druck auf eine Lösung im laufenden Fenster.

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Sommer-Plan scheiterte an der Kündigungsgebühr

A Bola aus Portugal berichtet, Benfica habe den Spieler zu Saisonbeginn in seinen Kader aufnehmen wollen. Der Vorgang sei jedoch blockiert worden, weil die Vertragskündigungsgebühr von Besiktas den Deal erschwert habe. Entscheidend ist nun, dass die Gespräche zwischen den Klubs wegen des Transfers von David Jurasek wieder aufflammten – also genau jenes zweite Dossier, das die Situation von Rafa Silva aktuell mitprägt.

David Jurasek als Schlüssel: Slavia Prag und die erwartete Genehmigung

Linksverteidiger David Jurasek blieb bei Besiktas hinter den Erwartungen zurück und wurde nicht ins Lager geholt. Der Spieler soll sich mit seinem früheren Klub SK Slavia Prag geeinigt haben. In diesem Kontext wird beschrieben, dass Benfica ein Angebot von Slavia in Höhe von vier Millionen Euro für 50 Prozent von Juraseks Transferrechten angenommen habe.

Nach Abschluss dieser Operation wartet Besiktas demnach auf grünes Licht, um von Benfica im Gegenzug Rafa Silva zu bekommen – im Gespräch ist eine Lösung über eine symbolische Ablöse oder über den Verzicht auf Forderungen. Damit würde der Klub versuchen, den Fall mit möglichst geringer Belastung zu beenden.

Präsident Murat Kilic widerspricht – Medien zeichnen anderes Bild

Besiktas-Vorstandsmitglied Murat Kilic betonte: „Wir haben kein Problem mit Rafa Silva.“ Gleichzeitig behaupten portugiesische Medien und lokale Quellen, der Spieler sei mit der taktischen Struktur unter Sergen Yalcin nicht zufrieden. In den Darstellungen heißt es zudem, dass Rafa Silva „vom Fußball abgekühlt“ sei und darüber nachdenke, „ob er seine Karriere beenden soll“.

Besiktas sucht den Ausweg mit minimalem Schaden

Die schwarz-weiße Führung will die Krise vor allem pragmatisch lösen: Ziel ist es, den Fall zu schließen und dabei Einnahmen zu erzielen – oder zumindest den finanziellen Schaden zu minimieren. Ob der Knoten tatsächlich in den kommenden Tagen platzt, hängt damit weniger von Symbolik ab als von der finalen Abstimmung der parallel laufenden Jurasek-Operation und der Bereitschaft beider Seiten, eine saubere Trennungsformel zu unterschreiben.

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