Beyer trifft in letzter Sekunde: S04-Frauen im Westfalenpokalfinale | OneFootball

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·6 aprile 2026

Beyer trifft in letzter Sekunde: S04-Frauen im Westfalenpokalfinale

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Die S04-Frauen haben am Ostermontag (6.04.) den Einzug in das Finale des Westfalenpokals perfekt gemacht. In einer intensiven Partie beim FSV Gütersloh setzte sich die Mannschaft von Chef-Trainer Stefan Colmsee mit 2:1 (0:0) durch. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Pia Beyer in der Nachspielzeit.

Die Schalkerinnen taten sich zu Beginn der Partie schwer. Gütersloh stand kompakt und lauerte auf Umschaltmomente, während Königsblau über Ballbesitz und Tiefenpässe Lösungen suchte. Die erste Gelegenheit gehörte jedoch den Gastgeberinnen nach einer Ecke (7. Minute), S04-Keeperin Julia Matuszek war aber zur Stelle. Auf der anderen Seite setzte Dana Salic ein erstes Ausrufezeichen, als sie eine Flanke von Lilly Stojan per Volley aufs Tor brachte. FSV-Schlussfrau Leah Blome lenkte den Ball über die Latte (10.).


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In der Folge überließ Gütersloh den Schalkerinnen weitgehend das Spiel und setzte auf Konter. Die Colmsee-Elf fand im letzten Drittel aber nur selten die nötige Präzision. Gütersloh verteidigte diszipliniert und setzte vereinzelt Nadelstiche. Die beste Schalker Chance vor der Pause hatte Nele Schmidt nach einem Doppelpass mit Salic und Jolina Opladen, doch ihr Abschluss ging über das Tor (22.). Kurz vor dem Seitenwechsel verfehlte auch Carolin Mai mit einem Distanzschuss knapp das Ziel (45.). Torlos ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Schalke hatte mehr Ballbesitz, Gütersloh verteidigte diszipliniert und blieb über Standards gefährlich. Ein Kopfball nach einem Freistoß strich nur knapp rechts am S04-Tor vorbei (48.), wenig später verzog Anna-Sophie Schindler für den FSV wieder rechts vorbei (49.). Auf der anderen Seite ließ Opladen die bis dahin größte Chance liegen, als sie nach starkem Zuspiel von Salic aus zentraler Position das Tor verfehlte (51.).

Die Führung für Königsblau fiel schließlich in der 65. Minute: Eine Salic-Flanke aus spitzem Winkel wurde für Keeperin Blome zur unlösbaren Aufgabe und landete im Netz. Doch Gütersloh blieb seiner Linie treu und setzte weiterhin auf schnelle Umschaltmomente. Nach einem Schalker Eckball musste Julia Matuszek einen Konter der Gastgeberinnen parieren (76.).

In der Schlussphase drängte Schalke auf die Entscheidung, ließ jedoch mehrere Möglichkeiten ungenutzt, unter anderem durch einen Volley von Pia Beyer (84.) und einem Freistoß direkt an der Strafraumkante (85.). Das sollte sich beinahe rächen.

Denn in der Nachspielzeit überschlugen sich die Ereignisse: Ein langer Ball der Gastgeberinnen landete an der Latte und prallte vor die Füße von Friederike Ladage die zum 1:1 einschob (90.+7). Doch mit dem letzten Angriff lieferten die Schalkerinnen die direkte Antwort. Über Salic und Nathalie Bollman landete der Ball bei Opladen, die den Überblick behielt und querlegte auf Beyer. Die Offensivspielerin blieb eiskalt und schob zum entscheidenden 2:1 ein (90.+8). Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff.

„Am Ende ist es wieder so ein Spiel, in dem die zurückliegende Mannschaft den Ausgleich erzwingt. Über einen langen Ball, so eine unglückliche Bogenlampe. Das haben wir im Vorfeld einfach nicht gut verteidigt. Wenn du führst, musst du das besser und klarer lösen. Uns hat in dieser Phase die Ruhe gefehlt und wir haben es nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren. Trotzdem: Wenn du in der 97. Minute den Ausgleich bekommst und dann direkt wieder in Führung gehst, zeigt das auch, dass die Mannschaft an sich glaubt”, so Chef-Trainer Colmsee nach Abpfiff.

Mit dem Last-Minute-Erfolg ziehen die S04-Frauen, wie bereits im Vorjahr, in das Finale des Westfalenpokals ein. Dort trifft Königsblau auf Arminia Bielefeld. Der Termin für das Endspiel steht noch aus.

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