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·20 maggio 2026

Blasse Offensive im Europa-League-Finale: Der SC Freiburg in der Einzelkritik

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Tolle Saison, aber kein Titel. Der SC Freiburg hat den großen Triumph in der Europa League verpasst. Die Breisgauer in der Einzelkritik.

Es war das größte Spiel der Vereinsgeschichte für den SC Freiburg. Im Finale der Europa League in Istanbul traf der Bundesligist auf Aston Villa, verpasste aber die große Krönung. Das Top-Team aus England setzte sich mit 3:0 gegen die Breisgauer durch. Trainer Unai Emery feierte damit bereits seinen fünften Titel in der Europa League.


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Zwei Traumtore ebnen Aston Villa den Weg

Der Favorit aus Birmingham kam zunächst etwas besser in die Partie und durch Morgan Rogers gleich zu zwei gefährlichen Abschlüssen. Auf der anderen Seite meldete Nicolas Höfler erstmals Gefahr an (14.). Nach der Chance des Routiniers wurde der SC Freiburg besser und schaffte es, die Villains weitgehend vom Tor fernzuhalten.

Kurz vor der Pause sorgte ein Standard schließlich doch für die Führung des Tabellenvierten der Premier League. Bei einem Eckball stahl sich Youri Tielemans davon und erwischte die Kugel aus 15 Metern perfekt per Volley. Noah Atubolu war machtlos gegen den strammen Schuss des Belgiers (41.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte Ex-Leverkusener Emiliano Buendia auch noch einen Schlenzer in den Winkel.

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Foto: Getty Images

Nach dem Seitenwechsel legte die Emery-Elf nach und sorgte schnell für die Vorentscheidung. Buendia setzte sich auf der linken Seite gegen Lukas Kübler durch, die Flanke des Argentiniers spitzelte Rogers ins Tor (60.). Mit dem 3:0 im Rücken kontrollierten die Engländer das Spiel nach Belieben. Die Mannschaft von Julian Schuster kämpfte zwar aufopferungsvoll, kam aber nicht mehr in die Partie zurück.

Der SC Freiburg in der Einzelkritik

Noah Atubolu: War nach drei Minuten gegen Morgan Rogers gleich auf dem Posten. Beim ersten Gegentor durch Tielemans traf den Nationalkeeper keine Schuld (41.), auch bei Buendias Traumtor konnte der Schlussmann nicht mehr eingreifen. Note: 3,5

Lukas Kübler: Nach seinem Doppelpack gegen Braga wie erwartet weniger im Rampenlicht. Vor dem entscheidenden 0:3 ließ er sich von Buendia düpieren (60.), mit dem er große Probleme hatte. Gute Flanke auf Matanovic (61.).  Note: 4,5

Matthias Ginter: Solider Auftritt vom Abwehrchef, der sich noch Hoffnungen auf eine WM-Nominierung machen darf. Verhinderte mit einer starken Grätsche gegen Watkins das 0:4 (68.). Note: 3,5

Philipp Lienhart: Im Glück, dass sein zu kurzer Rückpass ohne Folgen blieb (9.). Danach zunächst stabil, kam beim dritten Gegentor durch Rogers aber zu spät. Note: 4,5

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Foto: Getty Images

Philipp Treu: Handelte sich früh in der Partie eine gelbe Karte ein (5.). Auch im Passspiel mit einigen Fehler, über seine Seite wurde Aston Villa aber etwas seltener gefährlich. Note: 4

Maximilian Eggestein: Gewohnt passsicher, aber mit wenig Ballaktionen. Ihn nahm das starke Villa-Mittelfeld nahezu komplett aus der Partie. Note: 4,5

Nicolas Höfler: Der Routinier verpasste die Führung im letzten Spiel seiner Karriere mit dem ersten Freiburger Abschluss in der 14. Minute nur knapp. Nach 61 Minuten endete die Laufbahn des Sport-Club-Urgesteins. Note: 3,5

Jan-Niklas Beste: Unauffälliges Spiel des Außenspielers. Half defensiv fleißig mit, kam weiter vorne auf der rechten Seite aber nicht zur Entfaltung. Auch seine Standards waren kein Faktor. Note: 4,5

Johan Manzambi: Der Shootingstar der Breisgauer begann stark und prüfte Emiliano Martinez nach einer halben Stunde aus der zweiten Reihe. Dribbelte immer wieder mit Tempo auf die Kette der Engländer zu. Vor dem zweiten Gegentor passte die Zuteilung in der Defensive mit Grifo nicht. Nach der Pause blass. Note: 3,5

Vincenzo Grifo: Hatte wie Manzambi Aktien am 0:2, wenngleich Buendias Sonntagsschuss einfach individuelle Klasse war. Konnte offensiv nicht wie gewohnt für Überraschungsmomente sorgen und verpasste kurz nach der Pause aus guter Position den Zeitpunkt, mit einem Abschluss aus der zweiten Reihe mal für Gefahr zu sorgen. Nach 73 Minuten ausgewechselt. Note: 4

Igor Matanovic: Hing als Mittelstürmer weitestgehend in der Luft. Abgesehen von guten Momenten im Anlaufen kam der formstarke Angreifer nicht zur Geltung. Hatte die wenigsten Ballkontakte aller Freiburger Starter, sein Kopfball in der 61. Minute ging weit daneben. Note: 4

Max Rosenfelder (ab 61.): Kam für den unglücklichen Lienhart in die Partie. Fügte sich ordentlich ein. Note: 3,5

Lucas Höler (ab 61.): Betrat anstelle von Höfler den Rasen. Kein Faktor. Note: 4

Derry Scherhant (ab 73.): Der Ex-Herthaner wurde für Grifo eingewechselt. Keine Bewertung.

Jordy Makengo (ab 73.): In der Schlussphase als Kübler-Ersatz auf dem Platz. Keine Bewertung.

Christian Günter (ab 86.): Bekam in der Schlussphase anstelle von Beste seinen verdienten Einsatz. Keine Bewertung.

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