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·18 luglio 2026

Bronze für Bellingham, Rekord für Mbappé: England besiegt Frankreich

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Bellingham und Mbappé hatten nach Spiel um Platz 3 beide Grund zur Freude – Fotos: Getty Images

Nicht nur Mbappé mit Rekord

Der eine hat die Bronzemedaille, der andere den historischen Rekord: Jude Bellingham und England haben im Spiel um den 3. Platz bei der Weltmeisterschaft Frankreich in einer spektakulären Partie mit 6:4 (4:0) besiegt, doch auch Kylian Mbappé hatte Grund zu jubeln: Nach seinem Doppelpack steht Real Madrids Superstar nicht nur bei zehn Toren beim aktuellen Turnier, sondern überholte auch Lionel Messi in der ewigen WM-Torschützenliste – inzwischen stehen bei Mbappé 22 Treffer in 22 WM-Auftritten zu Buche. Der Argentinier kann allerdings am Sonntagabend im großen Finale in beiden Tabellen noch nachziehen. Doch auch Bellingham setzte mehr als nur eine Duftmarke und ist nach dem letzten Treffer des Spiels mit sieben Toren der beste englische Torjäger des Turniers. Außerdem erzielte noch nie ein englischer Spieler so viele Treffer bei einem einzelnen Turnier.


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Französisches Desaster in Hälfte eins

Obwohl auch die Franzosen auf mehreren Positionen rotierten – so stand Real Madrids Neuzugang Ibrahima Konaté erstmals bei dieser WM in der Startformation, während Aurelién Tchouaméni auf der Bank Platz nahm -, spielten mit Mbappé und Michael Olise die beiden großen Stars der Équipe Tricolore von Beginn an. Englands Coach Thomas Tuchel hingegen wechselte nach dem dramatischen Halbfinal-Aus gegen Argentinien nicht nur fast komplett durch (sieben Wechsel), sondern verzichtete auch auf seine beiden herausregenden Akteure – Bellingham und Harry Kane schauten in Miami erstmal nur zu.

Ob frisches Blut der Hauptgrund für die Performance der Three Lions war, ist spekulativ, jedenfalls nahmen die Engländer Mbappé und Co. bereits in der ersten Hälfte komplett auseinander, demütigten sie nach allen Regeln der Kunst: Nach 45 Minuten stand es durch Tore von Declan Rice, Ezri Konsa und zweimal Bukayo Saka 4:0 für den Vize-Europameister. Defensiv und im Mittelfeld agierte das Team von Didier Deschamps von Beginn an desaströs, doch spätestens nach dem 0:2 verweigerten auch die Offensivkräfte um Mbappé komplett die Arbeit und jegliche Defensivbemühungen. England hingegen präsentierte sich äußerst zielstrebig, spielte schnell nach vorn und nutzte die Schwächen der französischen Defensive konsequent aus.

Mbappé wieder doppelt, Bellingham mit dem Schlusspunkt

In der Pause nahm Deschamps gleich vier Wechsel vor und brachte zum zweiten Durchgang quasi seine angestammte Elf auf den Platz, die den Großteil des Turniers bestritten hatte. Und das wirkte sich sofort aus, denn bereits nach drei Minuten eröffnete Mbappé den französischen Torreigen, Barcola setzte nach und dann war es wieder der Angreifer der Königlichen, der kurz vor der Trinkpause auf 3:4 aus französischer Sicht verkürzte. Anschließend drückten Les Bleus mit aller Macht auf den Ausgleich, doch Olise und Ousmane Dembélé verpassten mehrere erstklassige Torchancen. Als Saka kurz vor Schluss einen Foulelfmeter zum 5:3 verwandelte, schien allesgeklärt, doch Dembélé gab den Franzosen tief in der Nachspielzeit wieder Hoffnung. Ein fabelhafter Sololauf und grandioser Abschluss des eingewechselten Bellingham setzte dem Spektakel schließlich die Krone auf.

So gehen zumindest die beiden Real-Stars jeweils mit einem versöhnlichen WM-Abschluss in den Urlaub, um sich dann im August der Saisonvorbereitung der Blancos unter José Mourinho anzuschließen.

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Spiel-Details

Frankreich 4:6 England

Formation Frankreich: Maignan – Gusto (Koundé, 90+1.), Konaté (Upamecano, 46.), Lacroix, T. Hernández (Digne, 46.) – Zaire-Emery, Rabiot, Olise, Cherki (Dembélé), 46.), Doué (Barcola, 46.) – Mbappé Trainer: Didier Deschamps

Formation England: Henderson – Quansah (James, 83.), Konsa, Guehi (Chalobah, 90+3.), Spence – Rice, Rogers, Eze (Bellingham, 79.), Rashford (Watkins, 46.), Saka – Toney (Anderson, 79.) Trainer: Thomas Tuchel

Tore: 0:1 Rice (3.), 0:2 Konsa (18.), 0:3 Saka (37.), 0:4 Saka (45+1), 1:4 Mbappé (48.), 2:4 Barcola (54.), 3:4 Mbappé (66.), 3:5 Saka (87, FE), 4:5 Dembélé (90+6.), 4:6 Bellingham (90+8.)

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