Borussia Dortmund
·12 aprile 2026
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Am Sonntagmittag durften sich die BVB-Frauen bereits vor dem Anpfiff freuen: Kapitänin Paula Reimann und Ann-Sophie Vogel kehrten nach ihren Verletzungen, und damit zum ersten Mal in diesem Jahr, in den Spieltagskader zurück. Im Vergleich zum überzeugenden 7:0-Erfolg in Deutz rotierte einzig Nora Willeke für Marina Scholz in die Startaufstellung.
Zwei Tore, neun Ecken und Distanzschüsse am Fließband
Vom eigenen Anstoß an verlagerten die BVB-Frauen das Spiel in die gegnerische Hälfte. Den Spielaufbau übernahm eine hoch aufgerückte Dreierkette mit Frederike Kempe, Melanie Schuster und Yasu Wöhrn. Letztere durfte bereits in der 7. Minute ihren ersten Treffer für Schwarzgelb bejubeln. Nach kurz ausgeführter Ecke verwertete die 22-Jährige den vom Pfosten abgeprallten Distanzschuss von Rita Schumacher.
Vielseitig bespielten die BVB-Frauen immer enger werdende Räume zwischen den gegnerischen Abwehrreihen. Als Erfolgsrezept erwies sich Annika Enderles Flanke aus dem rechten Halbfeld, die Ronja Leubner am langen Pfosten per Kopf zum 2:0 (20.) verwertete. Chef-Trainer Markus Högner sah sein Team stets vor dem gegnerischen Strafraum. Durch schnelle Balleroberungen nach Ballverlust bestimmten die BVB-Frauen das Tempo der Partie. Die zahlreichen Distanzschüsse der Borussinnen verfehlten das Tor an diesem Tag entweder knapp oder wurden in letzter Instanz zur Ecke geklärt.
Willeke, Enderle, Schumacher: Drei Tore in fünf Minuten
Der offensiv abgemeldete GSV Moers verteidigte auch nach dem Seitenwechsel leidenschaftlich gegen stets bemühte Borussinnen. Neuen Schwung in das teilweise zu verkopfte Offensivspiel, brachte die Vierfach-Einwechslung von Celina Baum, Marina Scholz, Ann-Sophie Vogel und Sara Ito. In der 65. Minute ließ Nora Willeke den Knoten per Einzelaktion platzen. Einen Klärungsversuch der GSV Moers nahm die 19-Jährige am Sechzehner auf, behauptete den Ball und vollendete überlegt zur 3:0-Führung ins rechte Eck.
Nur drei Minuten später verwertete Annika Enderle einen Steckpass aus kurzer Distanz zum 4:0 (68.). Als fünfte Torschützin belohnte sich kurz darauf auch die umtriebige Rita Schumacher. Nach einer Flanke von Frederike Kempe ließ sie den Ball abtropfen und traf aus der Drehung - 5:0 (70.). Für die erfolgreichste Torschützin der BVB-Frauen ist es bereits der 18. Saisontreffer in der Regionalliga West. In der Schlussphase der Partie kam auch Paula Reimann nach ihrer Verletzung an der Achillessehne zu den ersten Spielminuten. Weitere zahlreiche geblockte Abschlüsse und einen Pfostentreffer sahen die mitgereisten BVB-Fans, bevor Nora Willeke in der 89. Minute mit dem linken Fuß zum 6:0-Endstand traf.
Topspiel gegen Arminia Bielefeld
Am kommenden Sonntag (19.04., 15 Uhr) empfangen die BVB-Frauen den Tabellendritten aus Bielefeld im Stadion Rote Erde. Karten für das Spiel sind im BVB-Online-Ticketshop erhältlich (Stehplatz: 3 Euro, Sitzplatz: 5 Euro). Zusätzlich wird die Partie von Pluto TV live und kostenfrei in voller Länge übertragen.
BVB-Frauen: Van der Laan – Kempe, Schuster (60. Ito), Wöhrn – Günnewig (77. Reimann), Steenwijk (60. Vogel), Willeke, Leubner (60. Scholz) – Jabbes (60. Baum), Schumacher, Enderle










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