BVBWLD.de
·29 gennaio 2026
BVB-Kader zu klein? Kehl und Kovac reagieren auf Kritik

In partnership with
Yahoo sportsBVBWLD.de
·29 gennaio 2026

Borussia Dortmund geriet nach dem Spiel gegen Inter wegen des kleinen Kaders in die Kritik. Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac beziehen dazu klar Stellung.
Nach der 0:2-Niederlage in der Champions League gegen Inter Mailand ist bei Borussia Dortmund eine Diskussion um die Kaderbreite entbrannt. Nur vier Feldspieler saßen auf der Bank – ein Bild, das Fragen aufwarf. Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac reagierten jedoch unmissverständlich.
Kehl betonte, dass der dünn besetzte Spieltagskader eine Momentaufnahme gewesen sei. Mehrere Faktoren hätten dazu geführt, unter anderem kurzfristige Ausfälle und formale Einschränkungen der Champions-League-Kaderliste. „Für den diesmal kleinen Kader gibt es Erklärungen. Am Wochenende wird er wieder deutlich größer aussehen. Wir sind breit genug aufgestellt und haben auch das Vertrauen, dass wir mit diesen Spielern unsere Ziele erreichen können“, erklärte der 45-Jährige.
Ein zentrales Thema war der vorzeitige Abgang von Aaron Anselmino, dessen Leihe vom FC Chelsea beendet wurde. Kehl machte klar, dass Dortmund trotz dieser Entwicklung keine Wintertransfers plant. „Das hatten wir vereinbart. Sie haben sich an die Frist gehalten, die Klausel war auch nicht rauszuverhandeln. Das ist ein gängiges Tun im Geschäft“, sagte er und ergänzte mit Blick auf den Zeitpunkt der Entscheidung: „Es war relativ spät kommuniziert, trotzdem haben wir es zu akzeptieren und wirft uns auch nicht um.“
Statt externen Ersatz zu holen, setzt der BVB auf interne Lösungen – insbesondere auf den jungen Innenverteidiger Filippo Mane, der gegen Inter in die Startelf rückte und überzeugte. Kehl lobte dessen Auftritt ausdrücklich und sah darin eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges.
Auch Kovac wies die Kritik an der Kadergröße zurück. Trotz der angespannten Personalsituation in Mailand sieht der Trainer keinen Handlungsbedarf: „Wir haben genug Spieler. Wenn alle an Bord sind, müssen wir für die Bundesliga sogar jemanden streichen. Wir haben einen großen, breiten und guten Kader, der beide Wettbewerbe problemlos bespielen kann.“
Unterm Strich bleibt Dortmund bei seiner Linie: keine Nachverpflichtungen im Winter, dafür Vertrauen in die vorhandene Qualität – und in den eigenen Nachwuchs.








































