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·3 luglio 2026

BVB-Profi drängt auf Abschied: Kommt es zu einem kuriosen Szenario?

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Borussia Dortmund könnte sich in diesem Sommer von einem weiteren Profi trennen. Der Spieler drängt auf einen Wechsel – und ein kurioses Szenario scheint möglich.

Diant Ramaj drängt offenbar auf eine schnelle Entscheidung über seine Zukunft bei Borussia Dortmund. Der Torhüter möchte den Verein nach seiner Rückkehr laut Informationen der Ruhr Nachrichten möglichst zeitnah wieder verlassen und peilt eine Klärung noch vor dem Trainingsauftakt am 12. Juli an. Die Ausgangslage ist für den 24-Jährigen schwierig. Mit Gregor Kobel als klarer Nummer eins, dem kürzlich verlängerten Alexander Meyer als Ersatz und Patrick Drewes als drittem Torwart ist das Torwartteam bereits besetzt.


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Dass Dortmund an Meyer festgehalten hat, gilt als deutliches Signal, dass Ramaj in den Planungen derzeit keine realistische Perspektive hat. Der Keeper soll weiterhin den Anspruch haben, regelmäßig als Nummer eins zwischen den Pfosten zu stehen. Deshalb arbeitet seine Seite laut den Ruhr Nachrichten auf eine schnelle Lösung hin – im Idealfall in Form eines festen Transfers. Mögliche Interessenten sind bislang allerdings nicht öffentlich bekannt.

Besonders kurios wäre ein schneller Abschied deshalb, weil Ramaj für Borussia Dortmund womöglich nie ein Pflichtspiel absolvieren wird. Sogar die Möglichkeit steht im Raum, dass er nach seiner Rückkehr nicht einmal eine Trainingseinheit mit den Profis bestreitet, sollte bis zum Vorbereitungsstart eine Einigung erzielt werden.

Diant Ramaj drängt auf schnellen BVB-Abschied

Dabei hatte der BVB den Schlussmann erst im Februar 2025 für rund fünf Millionen Euro von Ajax Amsterdam verpflichtet. Anschließend wurde Ramaj zunächst an den FC Kopenhagen verliehen, wo er mit starken Leistungen Meisterschaft und Pokalsieg feierte. Die Hoffnungen auf eine langfristige Zukunft in Dortmund erhielten dadurch neuen Auftrieb.

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Foto: IMAGO

Doch die folgende Leihe zum 1. FC Heidenheim verlief deutlich weniger erfolgreich. Zwar zeigte Ramaj phasenweise sein Potenzial, im Saisonendspurt verlor er jedoch seinen Stammplatz. Damit konnte er die Dortmunder Verantwortlichen offenbar nicht nachhaltig überzeugen.

Ursprünglich galt Ramaj als möglicher Nachfolger von Gregor Kobel. Inzwischen spricht jedoch vieles dafür, dass der Schweizer auch über den Sommer hinaus die unumstrittene Nummer eins bleibt. Obwohl Ramaj noch bis 2029 an den BVB gebunden ist, deutet derzeit vieles auf eine vorzeitige Trennung hin. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich zeitnah ein passender Abnehmer findet.

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