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·25 marzo 2026

BVB-Spiel vercoacht? HSV-Trainer Polzin erklärt umstrittene Wechsel

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Nach der 2:3-Niederlage des HSV bei Borussia Dortmund richtete sich die Wut vieler Fans vor allem auf Cheftrainer Merlin Polzin.

Ganz besonders die Auswechslung von Edeltechniker und 2:0-Vorbereiter Fabio Vieira zugunsten des bislang völlig unglücklichen Damion Downs sorgt teilweise bis heute für leidenschaftliche geführte Diskussionen in den sozialen Medien. Auch die Hereinnahme von Fabio Balde können viele nicht verstehen. Viele Anhänger werfen dem jungen HSV-Trainer daher vor, das Spiel „vercoacht“ zu haben.


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Polzin selbst widerspricht dieser Deutung deutlich. „Ich bin weit davon entfernt, zu sagen, dass wir wegen dieses Wechsels das Spiel verloren haben“, stellte der 35-Jährige am Dienstag klar. Tatsächlich fiel der Doppelwechsel in einer Phase, in der der HSV zwar noch mit 2:0 führte, spielerisch aber zunehmend unter Druck geriet.

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Foto. Getty Images

HSV hadert mit verschuldeten Elfmetern

Die Entscheidung hatte laut Polzin klare Gründe. Philip Otele sei „völlig platt“ gewesen, „er konnte nicht mehr“. Bei Vieira habe hingegen ein anderer Aspekt den Ausschlag gegeben: Er habe „nicht so für die Entlastung gesorgt, wie er es hätte tun können“. Die Folge: Der HSV kam kaum noch aus der eigenen Hälfte. „Wir waren von der 45. bis zur 68. Minute nur noch am Verteidigen und hatten gar keine Entlastung mehr“, erklärte Polzin rückblickend. Die Abwehrkette sei dabei „immer tiefer gerutscht“.

Mit Downs und Baldé wollte der Trainer genau dort ansetzen. Er hoffte auf mehr Energie gegen den Ball, mehr Zugriff auf den Dortmunder Aufbau. Doch dieser Plan ging nicht auf. Der Druck des BVB nahm weiter zu, die gewünschte Stabilisierung blieb aus. Trotz des Tempos von Downs und Baldé generierte der Aufsteiger keinerlei nennenswerte Umschaltmomente,

Den entscheidenden Knackpunkt macht Polzin allerdings anderswo aus. „Wenn man so einen Elfmeter herschenkt, wird es schwierig“, sagte er mit Blick auf den unnötigen Strafstoß, der das 1:2 ermöglichte und somit die Wende einleitete. Insgesamt waren drei verschuldete Elfmeter schlicht zu viel, um in Dortmund zu bestehen.

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