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·26 maggio 2026
Chaos bei 1860: Investor Hasan Ismaik kündigt Darlehensvertrag

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Nachdem am Dienstagmorgen bereits bekannt geworden war, dass dem TSV 1860 München rund 2,7 Millionen Euro für die Zulassung zur kommenden Drittliga-Saison fehlen, sickerte nun der Grund für die Finanzierungslücke durch: Investor Hasan Ismaik hat am 21. Mai kurzfristig den Darlehensvertrag mit dem TSV gekündigt. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
Als Begründung werden angebliche Verstöße der Geschäftsführung gegen Berichtspflichten genannt. "Leider sahen wir uns aufgrund der anhaltenden Verstöße (…) gezwungen, diesen Schritt zu unternehmen", heißt es in dem Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Brisant dabei: Die Finanzierung soll ursprünglich bereits über bestehende Darlehensverträge mit Investor Hasan Ismaik abgesichert gewesen sein.
Die Investorenseite soll inzwischen an einer alternativen Finanzierung arbeiten. Diese sei allerdings an "sieben sehr relevante Bedingungen" geknüpft, darunter auch strukturelle Forderungen rund um den Verein und mögliche Sicherheiten aus Gesellschaftsanteilen. Zudem wird laut Bericht auf das Risiko hingewiesen, dass ohne neue Finanzmittel der Zwangsabstieg in die Regionalliga droht. Das war bereits 2017 der Fall, nachdem Ismaik die notwendige Zahlung nicht leisten sollte.
Geschäftsführer Manfred Paula weist die Kündigung der Darlehen als unwirksam zurück und geht juristisch dagegen vor. Gleichzeitig reagierte die Geschäftsführung mit einem Notmodus. Laut Bericht können derzeit keine neuen finanziellen Verpflichtungen eingegangen werden, was auch Auswirkungen auf Spielerverpflichtungen und laufende Gehaltszahlungen hat.
Daher rücken nun Transfererlöse durch Verkäufe von Leistungsträgern in den Fokus. Sportlich würde ein möglicher Lizenzentzug erhebliche Folgen nach sich ziehen, da zahlreiche Spieler keinen Vertrag für die Regionalliga besitzen. Hintergrund der Entwicklung ist offenbar auch die seit längerer Zeit angestrebte Trennung Ismaiks vom Verein. Mehrere Verkaufsversuche seiner Anteile waren zuletzt allerdings gescheitert. Unter den Interessenten befand sich unter anderem eine Gruppe um Thomas Hitzlsperger und den früheren 1860-Geschäftsführer Markus Rejek.







































