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·12 maggio 2026

Chaos bei Curacao: Schon wieder Trainer weg! Kommt der alte zurück?

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Einen Monat vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft kommt es beim deutschen Auftaktgegner Curaçao zu einem überraschenden Wechsel auf der Bank. Fred Rutten ist mit sofortiger Wirkung als Chefcoach des Karibik-Staats zurückgetreten, wie der nationale Verband FFK via Instagram mitteilte. Als möglicher Nachfolger steht offenbar schon Dick Advocaat bereit, der am Dienstag auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden könnte.

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Fred Rutten – nicht mehr Trainer von Curacao. (Paolo Bruno / Getty Images Europe via Getty Images)


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Proteste von Spielern und Sponsoren erhöhen den Druck

Der Rückzug Ruttens soll eine Reaktion auf Unruhe im Umfeld gewesen sein. Laut Verband habe es Proteste von Spielern und Sponsoren gegeben, die sich den früheren Nationaltrainer Advocaat zurückgewünscht hätten. Rutten erklärte in einer Mitteilung des Verbandes: „Es darf kein Klima entstehen, das gesunde professionelle Beziehungen innerhalb der Mannschaft und des Trainerteams untergräbt. Daher ist es ratsam, zurückzutreten“. Zugleich bedauerte der 63-Jährige, „wie sich die Dinge entwickelt haben, wünsche aber allen alles Gute“.

Rutten hatte den WM-Debütanten nur in den beiden Partien im März gegen China, die mit 0:2 verloren gingen, und Australien, gegen das es ein 1:5 gab, betreut. Nach den schwachen Resultaten geriet er sofort in die Kritik. Einige Spieler sollen sich daraufhin an Verbandspräsident Gilbert Martina gewandt und den Wunsch geäußert haben, den Niederländer direkt wieder durch seinen Landsmann Advocaat zu ersetzen. Der Verband stellte sich zunächst noch klar hinter Rutten, zog dann aber letztlich nicht mehr mit und akzeptierte seinen Rücktritt.

Advocaat vor Rückkehr, WM-Kader weiter offen

Advocaat hatte Curaçao im Vorjahr erstmals zu einer Weltmeisterschaft geführt. Im Februar trat er allerdings zurück, um sich um seine schwer erkrankte Tochter zu kümmern. Inzwischen soll es ihr wieder besser gehen, weshalb aus privater Sicht nichts mehr gegen ein WM-Engagement des 78-Jährigen sprechen dürfte. Mit seinem möglichen Comeback würde der frühere Gladbach-Coach Otto Rehhagel ablösen, der bei der WM 2010 mit 72 Jahren als ältester Trainer eines Weltturniers galt.

Curaçao trifft am 14. Juni zum Turnierauftakt auf das DFB-Team, ehe am 21. und 25. Juni die Duelle mit Ecuador und der Elfenbeinküste folgen. Im Zuge des personellen Umbruchs wurde die Bekanntgabe des WM-Kaders auf unbestimmte Zeit verschoben.

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