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·14 luglio 2026
Chelsea: Xabi Alonso mit Klartext zur Zukunft von Enzo Fernández und Garnacho

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·14 luglio 2026

Xabi Alonso hat deutlich gemacht, dass der FC Chelsea sehr unterschiedliche Ansichten über die jeweilige Zukunft von Enzo Fernández und Alejandro Garnacho vertritt: Die Blues sind entschlossen, den einen zu behalten, wären aber froh, den anderen noch vor Ablauf des Sommer-Transferfensters loszuwerden.
In seiner ersten Pressekonferenz als Chelsea-Trainer gab Alonso einen Einblick in die möglichen Entwicklungen. Der Spanier hat seine Arbeit Anfang dieses Monats offiziell aufgenommen und hatte bereits etwas Zeit, sich einzuleben. Letztendlich dürfte er über deutlich mehr Macht und Einfluss verfügen als Enzo Maresca es jemals hatte.
In Bezug auf Fernández, der in der vergangenen Saison vom FC Chelsea für zwei Spiele gesperrt wurde – aufgrund seiner unangenehm auffälligen Sehnsucht nach Real Madrid –, sagte Alonso: "Wir haben miteinander gesprochen, aber worüber wir gesprochen haben, bleibt privat."
Zwar wollte der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Liverpool keine Details des Gesprächs preisgeben, bestätigte jedoch auf eine anschließende Nachfrage hin, dass er es vorziehe, wenn Fernández bleibe.
Javier Pastore, der Fernández auf dem Transfermarkt vertritt, sagte Anfang Juli, dass "Möglichkeiten, Chelsea zu verlassen", in Betracht gezogen würden. Pastore, ehemals bei Paris Saint-Germain unter Vertrag, äußerte sich zudem sehr positiv über das Leben in Madrid. Doch diese Äußerung hatte möglicherweise nicht die gewünschte Wirkung, denn Real Madrid reagierte bald darauf mit einer öffentlichen Stellungnahme, in der sich der Verein entschieden von einer Abwerbung distanzierte.
Ohne Real Madrid ist unklar, welche anderen Optionen Fernández hätte, um Chelsea zu verlassen. Paris Saint-Germain wird weiterhin vage mit ihm in Verbindung gebracht, doch in einem Mittelfeld, in dem bereits Vitinha, João Neves, Fabián Ruiz und Warren Zaïre-Emery spielen, gibt es keinen offensichtlichen Platz für den Argentinier.
Auch wenn Maresca nun bei Manchester City das Ruder übernommen hat, geht man davon aus, dass das in der vergangenen Saison gemeldete kurze Interesse von dort an Fernández nicht von Dauer war.
Garnacho hingegen steht zum Wechsel frei. Der ehemalige Flügelspieler von Manchester United hat die Zweifler nach seinem Abschied aus Old Trafford im vergangenen Sommer nicht gerade eines Besseren belehrt.
Chelsea setzte auf einen Spieler, der gerade erst 21 geworden war und mit dem richtigen Training und Management potenziell ein Volltreffer hätte werden können. Doch schon nach einer Saison scheint es, als hätte sich das nicht ausgezahlt.
"Wir haben mit den Sportdirektoren gesprochen. Es besteht Interesse seinerseits sowie von anderen Vereinen, also schauen wir mal, wie sich das entwickelt", sagte Alonso zu der Situation. "Hoffentlich endet es für alle Beteiligten auf die bestmögliche Weise", fügte der Trainer hinzu – eine vielsagende Bemerkung.
Garnacho stand in der vergangenen Saison in der Premier League und der Champions League nur 17 Mal in der Startelf, während sechs seiner acht Tore in den nationalen Pokalwettbewerben fielen. Obwohl er von Argentinien nicht für die Weltmeisterschaft nominiert wurde, ist er nicht zur Saisonvorbereitung zu Chelsea zurückgekehrt, um seinen Vertretern die Möglichkeit zu geben, einen Transfer zu arrangieren. Sogar Nicolas Jackson wird die Chance erhalten, sich einen Platz im neu formierten Chelsea-Kader zu sichern, was deutlich macht, wie düster die Aussichten für Garnachos Zukunft geworden sind.
Es gibt nicht viele Vereine, die Chelsea genug zahlen würden, um die eigens entrichtete Ablöse (ca. 45 Millionen Euro) wieder hereinzuholen, nachdem er über zwei Spielzeiten hinweg bei zwei verschiedenen Teams unbeständige und enttäuschende Leistungen gezeigt hat.
Die SSC Neapel hat die Gewohnheit, talentierte Außenseiter wieder zu Superstars zu machen, während der türkische Vereinsfußball solche Gelegenheiten stets begrüßt. Saudi-Arabien ist die mit Abstand beste Option, die zwar großzügig bezahlt, Garnacho aber aus dem hellsten Rampenlicht Europas herausholt.
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