Damals 150.000, jetzt 50 Millionen Euro: Der BVB und die teure El-Mala-Geschichte | OneFootball

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·29 luglio 2026

Damals 150.000, jetzt 50 Millionen Euro: Der BVB und die teure El-Mala-Geschichte

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Damals 150.000, jetzt 50 Millionen Euro: Der BVB und die teure El-Mala-Geschichte

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Simon Bartsch

29 Juli, 2026

Es bleibt das bestimmende Thema. Said El Mala wird weiterhin mit dem BVB in Verbindung gebracht. Der FC hat die Hand auf dem Deal, Dortmunds Angebot ist noch zu niedrig. Doch die Schwarzgelben werden sich schon ganz genau überlegen, ob sie sich den Kölner Shootingstar noch einmal durch die Lappen gehen lassen. Der 1. FC Köln bleibt bei Said El Mala entspannt, der BVB bietet erneut.

150.000 wollte Dortmund einst für Said El Mala zahlen – zu wenig. Den Zuschlag bekam der 1. FC Köln. Nun bietet der BVB wieder, jetzt werden knapp über 40 Millionen Euro kolportiert – erneut zu wenig. Der FC bleibt hingegen entspannt.

Said El Mala beim Training des 1. FC Köln

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Es geht nicht weniger als um den möglicherweise teuersten Transfer der Vereinsgeschichte, es ist das Sommerthema der Vorbereitung, doch Aufregung herrscht bei den Geißböcken um Said El Mala und die möglichen Interessenten nicht. „Das mag vielleicht komisch klingen, aber das ist bei uns gar nicht so ein großes Thema. Wir sind da absolut entspannt. Said ist Spieler des 1. FC Köln und er fühlt sich sehr wohl – und wir fühlen uns genauso wohl mit Said, insofern gibt es aktuell auch überhaupt keinen Grund über etwas anderes zu sprechen“, sagte Tim Steidten am Montag in einer Medienrunde. Gesprochen wird viel über den Kölner Shootingstar. Bei den Fans, in den Medien, aber auch hinter den verschlossenen Türen einiger Proficlubs. Immerhin gibt es sicher eine Handvoll an Interessenten für El Mala, wenn auch nicht mehr die ganz großen, die noch während der Saison gehandelt wurden.

BVB bot angeblich 200.000 Euro zu wenig

Der Name von Borussia Dortmund fällt dieser Tage sehr oft als möglicher Käufer. Der BVB hat definitiv ein Angebot in Köln abgegeben, dem Vernehmen nach gab es auch ein zweites, ein besseres. Und doch eins, das noch weit von den Vorstellungen der Geißböcke entfernt ist. Der FC will bekanntlich rund 50 Millionen Euro für den Spieler, die Borussen bewegen sich knapp über der 40-Millionen-Euro-Grenze. Es ist gut möglich, dass es von den Schwarzgelben nochmal ein besseres Angebot gibt. Es ist nun mal Teil des Geschäfts, das der Interessent zunächst mit einem möglichst niedrigen Gebot das Poker-Spiel beginnt. Alles andere wäre grob fahrlässig. Genauso scheint es dieser Tage aber auch möglich, dass der Spieler einfach in Köln bleibt. Beim FC hat man mit großer Sicherheit einen Plan B, wenn El Mala den Verein verlässt und dann eben einen Batzen Geld mehr auf der hohen Kante. Bleibt der Shootingstar, haben die Geißböcke einen Top-Spieler und weiterhin ein Invest für die Zukunft.

Kein Wunder also, dass man sich am Geißbockheim durchaus entspannt geben kann. Kurios ist indes, dass der BVB nach einem Bericht der „Sport Bild“ schon einmal aufgrund eines zu niedrigen Angebots an der Verpflichtung des U21-Nationalspielers gescheitert ist. Bislang war die Erzählweise, dass El Mala 2024 nicht beim BVB landete, weil Bruder Malek El Mala keinen Platz bei den Borussen gefunden hat. Doch wie das Fachmagazin berichtet, habe der BVB (vielleicht auch) zu wenig für Said El Mala geboten. 100.000 bis 150.000 Euro wollte Lars Ricken bei der Viktoria für den Spieler auf den Tisch legen. Zu wenig. Denn die Kölner zahlten später mehr als 300.000 für den Offensivspieler. Und der FC erhielt bekanntlich den Zuschlag. Soll heißen: Dem BVB fehlten beim Angebot knapp 200.000 Euro, nun würde El Mala rund 50 Millionen kosten. Möglicherweise ist das zu geringe Gebot – wenn es denn so abgelaufen ist – ein Antrieb, dieses Mal mehr zu investieren.

Der zweite Anlauf?

Glücklich wird man über die entgangene Chance in Dortmund angesichts der sportlichen und wirtschaftlichen Entwicklung jedenfalls nicht sein. Vielleicht ist man daher darauf aus, einen ähnlichen „Fehler“ – wenn auch eine sehr große Nummer größer – nicht noch einmal zu machen. Denn sollte El Mala in Köln bleiben, unter Jürgen Klopp Nationalspieler werden und die Leistungskurve weiter steil nach oben zeigen, dürften die BVB-Bosse an die 50 Millionen Euro zurückdenken. Die wären unter diesen Umständen vielleicht wieder ein wenig tief gegriffen. Sollte El Mala aber einen Leistungseinbruch erleben, würde die Waage in die andere Richtung ausschlagen.


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