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·24 luglio 2026
Deal vor Abschluss? Chelsea macht bei Leverkusen-Jungstar ernst

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·24 luglio 2026

Wie geht es mit Kerim Alajbegovic weiter? Über die Zukunft des bosnischen Shootingstars wurde in den vergangenen Wochen viel spekuliert. Bayer Leverkusen soll zuletzt ein Angebot von Atalanta in Höhe von 25 Millionen Euro abgelehnt haben.Die Werkself-Bosse fordern für den 18-jährigen Offensiv-Youngster ein Gesamtpaket von rund 40 Millionen Euro plus Weiterverkaufsbeteiligung, bei dem 30 Millionen Euro als Fixsumme gezahlt werden sollen.
Allerdings berichtete der kicker Mitte Juli, dass es auch zu einer Kehrtwende kommen könnte. Der neue Trainer Carles Martinez solle den Youngster erstmal begutachten, ehe entschieden wird, ob man Alajbegovic für einen satten Gewinn verkauft.Leverkusen hatte das Eigengewächs vor gut einem Jahr für zwei Millionen Euro nach Salzburg abgegeben und nach der starken Spielzeit Alajbegovic' in Österreich die Rückkaufoption in Höhe von acht Millionen Euro gezogen. In diesem Zuge wurde Alajbegovic mit einem langfristigen Vertrag – ohne Ausstiegsklausel – bis 2031 ausgestattet.
Dennoch soll der 14-fache bosnische Nationalspieler, dessen geschätzter Marktwert in den letzten zwölf Monaten von fünf auf 25 Millionen Euro anwuchs, auf einen endgültigen Abschied aus Leverkusen drängen. Bis zuletzt galt die Serie A als Wunschziel, weil Alajbegovic dort die besten Entwicklungschancen sehe. Neben Atalanta gelten auch die SSC Neapel und Juventus als Interessenten. Einen konkreten Vorstoß haben aber weder Napoli noch Juve bislang gewagt.
Deshalb könnte es zeitnah zur nächsten Kehrtwende kommen. The Telegraph berichtete am Donnerstag von der Insel, dass der FC Chelsea ein Angebot abgeben möchte und aktuell sogar der Topfavorit auf eine Verpflichtung sei. Triebfeder hinter dem Werben sei Xabi Alonso, unter dem Alajbegovic in Leverkusen zwar nicht für die Profis spielte, der ihn aber aus dem Nachwuchs bestens kennt. Nachdem die Blues Alejandro Garnacho an Aston Villa abgeben haben, wäre ein Kaderplatz frei.
Der kicker berichtet nun am Freitag, dass Chelsea tatsächlich schon eine erste Offerte in Leverkusen hinterlegt habe. Diese beträgt mehr als 30 Millionen Euro als Sockelablöse. Leverkusen wäre bereit zuzustimmen, wenn durch Boni rund 40 Millionen Euro Ablöse zusammenkommen. Ob es dann auch noch eine Weiterverkaufsbeteiligung braucht, lässt der kicker offen.
Laut dem Fachmagazin sei jedenfalls davon auszugehen, dass sich die Klubs schnell auf einen Deal einigen können. Allerdings wäre der Alajbegovic-Wechsel dann längst noch nicht perfekt. Denn Chelsea soll noch gar nicht mit konkreten Verhandlungen an den 18-Jährigen herangetreten sein.Stand jetzt soll Alajbegovic am Montag in Leverkusen in die Vorbereitung starten. Am Wochenende dürfte sich entscheiden, ob das tatsächlich passiert.
Dafür muss sich Chelsea nicht nur mit Bayer 04 auf einen Deal einigen, sondern auch Alajbegovic von einem Wechsel an die Stamford Bridge überzeugen. Alonso dürfte dabei ein wichtiger Faktor sein. Der Youngster hatte zuletzt immer betont, dass die sportliche Perspektive für ihn entscheidend sei. Die Aussicht auf einen Wechsel zu einem der Topklubs der Premier League dürfte aber auch für Alajbegovic verlockend sein.Zumal es laut kicker dann auch die Option im Raum stünde, dass Alajbegovic zunächst für ein Jahr zu einem anderen Klub auf hohem Niveau verliehen wird. Der 18-Jährige hatte dieses Szenario von Leverkusen zu einem anderen Klub ausgeschlossen. Sollte er Chelsea zusagen, könnte sich diese Haltung ändern.
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