Der FC Bayern lässt sich bei Harry Kane nicht hetzen – und das ist die richtige Strategie | OneFootball

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·10 febbraio 2026

Der FC Bayern lässt sich bei Harry Kane nicht hetzen – und das ist die richtige Strategie

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Sportvorstand Max Eberl stellt klar, dass mit dem Stürmer noch keine Vertragsgespräche laufen. Der Verein will sich bei Kane nicht unter Druck setzen lassen.

Max Eberl hat am Dienstag eine bemerkenswerte Klarstellung vorgenommen. Der Sportvorstand des FC Bayern dementierte, dass mit Harry Kane bereits Vertragsgespräche laufen. Er habe nie gesagt, dass verhandelt werde. Die Verhandlungen hätten noch nicht einmal begonnen.


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Das ist eine interessante Korrektur, denn zuletzt hatte Eberl durchaus den Eindruck erweckt, dass die Gespräche mit dem englischen Torjäger bereits in Gang gekommen sein könnten. Nun also die Kehrtwende: Man rede zwar regelmäßig mit Kane, aber eben über Spiele, Situationen, die Wichtigkeit einer Saisonphase. Das sei normal. Verhandlungen seien das nicht.

Die Frage ist: Warum diese öffentliche Präzisierung? Eine mögliche Erklärung liegt in den Spekulationen, die den FC Bayern derzeit umgeben. Kane soll Anfragen aus der Premier League und aus Saudi-Arabien haben. Eberl selbst räumte ein, dass er zu dem, was um den Verein herum spekuliert werde, nichts sagen könne. Er betonte lediglich, dass man mit Kane im intensiven Austausch sei. Die anderen Schritte würden danach kommen.

Das klingt nach einem Verein, der sich nicht unter Druck setzen lassen will. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft noch bis Sommer 2027. Zeit ist also vorhanden. Und Kane selbst hat mehrfach betont, wie wohl er sich in München fühle und dass er offen dafür sei, länger zu bleiben. Die Abschieds-Gerüchte wischte der Kapitän der englischen Nationalmannschaft regelmäßig beiseite.

Harry Kane: Komfortable Situation beim FC Bayern

Die Bayern befinden sich in einer komfortablen Position. Sie haben einen Stürmer, der in 129 Pflichtspielen 123 Tore erzielt hat und der öffentlich seine Zufriedenheit bekundet. Gleichzeitig müssen sie nicht überstürzt handeln. Die Strategie scheint zu sein: Ruhe bewahren, keine Hektik aufkommen lassen, die Verhandlungen zum richtigen Zeitpunkt beginnen.

Anders verhält es sich bei Dayot Upamecano. Hier sind die Gespräche deutlich weiter fortgeschritten. Der neue Vertrag mit dem französischen Innenverteidiger bis 2030 ist ausgehandelt. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen betonte bereits am Sonntag, dass es an nichts hake. Wenn man einander vertraue und das Ja-Wort gebe, sei der Zeitpunkt der Unterschrift nicht mehr entscheidend. Eberl ergänzte nun: Man komme immer näher.

Bei Upamecano also Vollzug in Sicht, bei Kane bewusste Zurückhaltung. Der FC Bayern sortiert seine Personalplanung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Das ist legitim und zeugt von einem Verein, der seine Verhandlungspositionen kennt und nicht jedem Gerücht hinterherlaufen muss.

Eberls Dementi ist keine Absage an eine Verlängerung mit Kane. Es ist eine Ansage an alle, die den FC Bayern vor sich hertreiben wollen: Wir bestimmen das Tempo.

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