come-on-fc.com
·7 maggio 2026
Der Kreis könnte sich am Sonntag für Florian Kainz beim 1. FC Köln schließen

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·7 maggio 2026


Simon Bartsch
7 Mai, 2026
Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Union Berlin ist der Klassenerhalt so gut wie sicher. Am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Saison an. Möglicherweise gibt es dann noch einmal ein Spiel für Florian Kainz, bevor er im Sommer seine Karriere beendet.

Florian Kainz verlässt den 1. FC Köln im Sommer (Foto: Christian Kaspar-Bartke/Getty Images)
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com und bleibt immer informiert mit come-on-fc.com.



Ob er seinen sportlichen Abschied vor den eigenen Fans am Sonntagnachmittag bekommt, steht noch nicht fest. Gut möglich, dass die Verantwortlichen erst abwarten wollen, ob denn wirklich alles schon in Sachen Klassenerhalt sicher ist. Für Florian Kainz könnte sich aber ein kleiner Kreis schließen und gleichzeitig ein ganz großer. Vor etwa zweieinhalb Jahren lief der 33-Jährige das letzte Mal im Kölner Stadion gegen den 1. FC Heidenheim auf. Es war eine schwierige Saison, ein schwieriges Spiel. Die Kölner trudelten dem Abstieg entgegen und das in einer Saison, in der Kainz das Kapitänsamt übernommen hatte und nach Meinung einiger Fans und einiger Experten daran zu scheitern drohte. Kainz hatte die Verantwortung von Steffen Baumgart übertragen bekommen, doch wollte es seitdem beim FC und auch bei dem Mittelfeldspieler nicht mehr rund laufen. Ausgerechnet gegen Heidenheim zeigte der Österreicher einer seiner besten Saisonleistungen, bereitete einen Treffer vor, hatte somit seinen Anteil am 1:1.
Doch der Aufschwung blieb aus. Beim FC, bei Kainz – und so ging es in die 2. Bundesliga. Mit dem Österreicher als Kapitän – wohl eine besonders bittere Erfahrung. Und das mit der 1:4-Niederlage gegen Heidenheim im Rückspiel. Sollte Kainz noch einmal spielen, schließt sich für den 33-Jährigen aber auch der sportliche Kreis einigermaßen versöhnlich. Siebeneinhalb Jahre wird der Mittelfeldspieler beim FC gespielt haben, wenn er im Sommer seine Karriere beendet. Mehr als 200 Mal trug Kainz den Geißbock auf der Brust, öfter als Thomas Häßler, Lukas Podolski oder Tony Polster. Das Karriere-Ende kam im März überraschend, war aber schon lange in den Ideen des 33-Jährigen gereift, wie er nun dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einem Interview verriet. „Nach dem Wintertrainingslager. Gegen Heidenheim war ich nicht im Kader und bin direkt zurück nach Köln geflogen“, sagt Kainz. Tatsächlich war der Mittelfeldspieler recht kurzfristig ausgebootet worden, fuhr nicht mit der Mannschaft nach Heidenheim.
Eine auch für die Fans überraschende Aktion. „Danach habe ich Gespräche mit Thomas Kessler und Lukas Kwasniok geführt, und in den folgenden Wochen habe ich entschieden: Im Sommer ist Schluss. Im März habe ich es dann öffentlich gemacht“, so der Ex-Kapitän weiter. Schon vor einigen Wochen hatte der Mittelfeldspieler erklärt, dass die wenige Spielzeit nicht der ausschlaggebende Grund für das Ende der aktiven Laufbahn gewesen sei. Dazu beigetragen hat sie sicherlich schon. Für Kainz sei klar gewesen, dass er sein Karriere-Ende in Köln erleben wolle. Denn mit dem FC hat der 33-Jährige viel erlebt. Aufstiege, Abstiege, Europa, Corona. Bittere Momente wie der doppelte Ballkontakt beim Elfmeter im Pokal gegen Hamburg, unvergessene Spiele wie sein Gala-Auftritt im Derby gegen Gladbach, vermutlich auch den ersten verwandelten Freistoß in dieser Spielzeit.
Möglicherweise werden am Samstag einige dieser Szenen sich noch einmal hinter der Stirn des 33-Jährigen abspielen. „Ich ahne, dass es mich überwältigen wird. In den Spielen zuletzt, bei denen ich nicht im Kader war und die Hymne nur von außen gehört habe, die Spieler einlaufen sah – da musste ich schon schlucken“, sagte Kainz dem Stadt-Anzeiger. „Am Sonntag kommt meine ganze Familie: Eltern, Schwestern, meine Frau, alle mit Partnern und Kindern. Das wird ein Abschied, den ich nie vergessen werde.“







































