Deutschland-Gegner Elfenbeinküste in Aufruhr – organisierter Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche? | OneFootball

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·19 giugno 2026

Deutschland-Gegner Elfenbeinküste in Aufruhr – organisierter Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche?

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Die Elfenbeinküste reist nun doch mit Elye Wahi zum WM-Spiel gegen Deutschland nach Toronto. Der Frankfurter Angreifer stand bis zuletzt im Zentrum eines Wirrwarrs rund um Ermittlungen in Frankreich und eine zunächst blockierte Einreise nach Kanada. Erst nach Verzögerungen kam grünes Licht.

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Elye Wahi von der Elfenbeinküste reagiert enttäuscht nach einer vergebenen Chance beim WM-2026-Gruppenspiel gegen Ecuador am 14. Juni 2026 im Philadelphia Stadium. (Darrian Traynor / Getty Images)


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Wahi darf doch einreisen

Beim 23-Jährigen ging es um den Verdacht auf „organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche“. Die französische Staatsanwaltschaft untersucht die Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Szene aus dem Ligue-1-Spiel des OGC Nizza gegen den FC Metz vom 17. Mai. In der 35. Minute hatte Wahi an der Eckfahne ein hartes Foul begangen, der Schiedsrichter zeigte sofort Gelb. Einen Monat später holte ihn diese Aktion ein.

Der Leihspieler von Eintracht Frankfurt soll die Verwarnung provoziert haben, auf eine Karte hatten hohe Wetten gelaufen. Die kanadischen Behörden stellten sich zunächst quer und verweigerten die Einreise. Erst später genehmigten sie sie doch. Der ivorische Verband teilte am Donnerstagabend bei X mit, dass sich „die administrative Situation positiv entwickelt“ habe. Wahi könne „mit der Delegation nach Kanada reisen“.

Seine Anwältin Marie Dose stellte klar, dass derzeit keine Anklage vorliegt. Zwar sei der Spieler im Mai „für einige Stunden“ befragt worden, sagte sie, aber: „Elye Wahi ist derzeit nicht angeklagt und unterliegt keinen gerichtlichen Auflagen oder Einschränkungen.“

Die Elfenbeinküste reist mit großer Zuversicht an

Während das Wahi-Thema für Unruhe sorgt, ist die Stimmung bei der Côte d’Ivoire von WM-Euphorie geprägt. Didier Drogba ist emotional voll dabei. „Es ist mein Land. Dort liegt meine Nabelschnur in der Erde“, sagte der größte Fußball-Star der ivorischen Geschichte über das Turnier. Nach dem 1:0 gegen Ecuador meldete er sich zudem direkt bei Torschütze Amad Diallo: „Ich bin stolz auf dich. Du bist nicht nur die Zukunft – du bist auch schon die Gegenwart!“

Sportlich hat sich die Auswahl eindrucksvoll entwickelt. Sie tritt nicht mehr nur mit Erinnerungen an die Drogba-Ära auf, sondern mit einer Reihe bekannter Namen aus Europas Ligen. Yan Diomande von RB Leipzig, dessen Marktwert auf 90 Millionen Euro geschätzt wird, gehört ebenso dazu wie Profis von Inter Mailand, Manchester United, Crystal Palace und dem FC Porto. Bazoumana Touré von Hoffenheim wird sogar mit 40 Millionen Euro bewertet.

Stabile Defensive und starke Worte vor dem Duell mit Deutschland

In der afrikanischen WM-Qualifikation blieb die Elfenbeinküste in zehn Partien ohne Gegentor. Auch gegen Ecuador fiel kein Gegentreffer, obwohl die Anfangsphase etwas unsicher war. Damals stand allerdings eine Ersatz-Innenverteidigung auf dem Platz. Gegen Deutschland könnten nun die früheren Bundesligaprofis Odilon Kossounou und Evan Ndicka wieder dabei sein.

Das nährt das Selbstvertrauen im Lager des DFB-Gegners. Trainer Emerse Faé kündigte an, man werde versuchen, „die deutsche Mauer einzureißen“. Diomande sprach von der „Mentalität, alles zu gewinnen“. Auch Drogba schickt seine Unterstützung aus der Ferne. Zuletzt wurde er in New York beim Straßenfußball gesehen. Auf Instagram schrieb er über die Nationalelf: „Unsere Brüder und Söhne“, „jeder eurer Schritte wird von unseren Gebeten und Segnungen begleitet sein. Bleibt vereint, die Elfenbeinküste wird neue Erfolgsgeschichten schreiben.“

Am besten schon am Samstag gegen Deutschland, mit Elye Wahi.

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