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·22 aprile 2026
DFB Frauen: Giulia Gwinn hofft auf Einsatz im Saisonendspurt

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Giulia Gwinn ärgert sich über die Schulterverletzung, die sie sich im Länderspiel gegen Österreich zugezogen hat. Die 26 Jahre alte Nationalspielerin spricht von einer extrem frustrierenden Phase, zugleich bleibt sie für den Saisonendspurt der Bayern aber vorsichtig optimistisch. Nach konservativer Behandlung macht Trainer José Barcala Hoffnung auf einen raschen Einsatz.

Giulia Gwinn vom FC Bayern München (Foto Depositphotos.com)
Beim 5:1 in der WM-Qualifikation gegen Österreich musste Gwinn bereits nach 32 Minuten vom Feld, später stand die Diagnose fest: Die Münchnerin hatte sich die Schulter ausgekugelt. In der Sport Bild machte sie ihrem Ärger Luft: „Es nervt maximal“, sagte Gwinn. Vor allem der Zeitpunkt schmerzt sie, denn „in den entscheidenden Wochen der Saison“ wolle sie „jeden Tag dabei sein – und wenn man dann ausgebremst wird, läuft man trotz der bevorstehenden Highlights ehrlicherweise gerade nicht mit der besten Laune durch die Gegend.“
Für den FC Bayern könnte die Abwehrspielerin dennoch bald wieder wichtig werden. Chefcoach José Barcala äußerte sich nach der konservativen Behandlung zurückhaltend positiv: „Der erste Eindruck ist positiv. Wenn sie gut darauf reagiert, ist die Idee, dass sie eine Option für die nächsten Spiele ist.“ Besonders das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona am Samstag um 18.00 Uhr (ZDF und Disney+) rückt damit in den Fokus. Gwinn sieht die Münchnerinnen dabei zwar in der Außenseiterrolle, betont aber: „Wir haben die Rolle des Underdogs, aber sie werden dennoch Respekt vor uns haben und nicht denken, dass es bei uns eine leichte Aufgabe wird.“
Zuvor kann Bayern bereits am Mittwochabend um 18.00 Uhr (DAZN und MagentaSport) im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Union Berlin die deutsche Meisterschaft perfekt machen. Gwinn, die seit 2019 in München spielt und dort bis 2027 gebunden ist, richtet den Blick trotzdem auch auf die Zukunft. Eine Verlängerung schließt sie nicht aus: „Aktuell gibt es wenig Gründe dafür, das aufzugeben, was ich habe“, sagte sie. Für sie steht sportlich aber zunächst anderes im Vordergrund: „Wir bei Bayern wollen im ersten Schritt die Meisterschaft gewinnen, aber in den vergangenen Jahren haben wir uns zunehmend vorgenommen, auch international anzugreifen.“
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