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·4 agosto 2026
DFL: US-Investor bietet Milliardenkredit — 50+1 bliebe unangetastet

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·4 agosto 2026

Die DFL prüft nach eigenen Angaben ein unaufgefordert eingegangenes Kreditangebot eines US-amerikanischen Investors. Berichten zufolge bietet Apollo Sports Capital rund eine Milliarde Euro über eine Laufzeit von 20 Jahren — besichert durch künftige nationale Medienerlöse.
Die Liga hat bestätigt, ein Angebot zur Kreditfinanzierung erhalten zu haben, nennt die Höhe aber nicht. Das Angebot werde derzeit umfassend geprüft, auch mit Blick auf rechtliche und wirtschaftliche Umsetzbarkeit.
Die Summe von einer Milliarde Euro nannte zuerst die BILD. Nach Informationen von The Athletic kam es im Juni während der WM in New York zu einem Treffen zwischen Liga-Vertretern und dem Investor. Ein formelles Bieterverfahren gab es demnach nicht.
Anders als bei den vorangegangenen Anläufen geht es diesmal nicht um Anteile. Ein Kredit gegen künftige Einnahmen berührt die Eigentümerstruktur nicht — und damit auch nicht die 50+1-Regel, an der sich die bisherigen Vorstöße politisch entzündet hatten.
Der Versuch im Mai 2023 scheiterte an fehlender Zustimmung der Klubs. Der zweite Anlauf wurde im Februar 2024 abgebrochen, nachdem Fanproteste den Spielbetrieb über Wochen begleitet hatten. Damals ging es um bis zu acht Prozent an einer Vermarktungsgesellschaft für 20 Jahre.
Verwendet werden soll das Kapital Berichten zufolge für Auslandsreisen der 36 Klubs, internationale Vermarktung und Infrastrukturprojekte. Erklärtes Ziel bleibt, den finanziellen Abstand zur Premier League zu verringern.
Bevor überhaupt etwas entschieden ist, braucht es eine Zweidrittelmehrheit unter den 36 Profiklubs. Ein Termin für eine Abstimmung ist bislang nicht bekannt. Die Bundesliga startet am 28. August, die 2. Bundesliga bereits am 7. August in die neue Saison.







































