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·21 aprile 2026
"Die 3. Liga ist verrückt genug": Hansa glaubt weiter an Aufstieg

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Groß war sie, die Enttäuschung beim F.C. Hansa Rostock nach dem 0:0 beim 1. FC Schweinfurt am Samstag. Dennoch glaubt die Kogge weiter an den Aufstieg, zumal der Rückstand auf Platz zwei sogar um einen Zähler verkürzt werden konnte.
Nur Remis beim bereits abgestiegenen Schlusslicht, "das fühlt sich wie eine Niederlage an", sagte Marco Schuster nach der Partie im Vereins-TV. "Wir sind hierher gekommen und wollten unbedingt gewinnen. Dass wir das nicht geschafft haben, ist eine herbe Enttäuschung." Eine Erklärung für den verpassten Sieg lieferte der 30-Jährige gleich hinterher: "Weil wir in den ersten 60 Minuten einfach zu pomadig, zu träge, zu fehlerbehaftet und nicht griffig genug waren. Dann holst du auch beim Tabellenletzten nichts."
Der eine oder andere Fan hatte zumindest den direkten Aufstieg am Samstag bereits abgeschrieben. Doch weil Rot-Weiss Essen am Sonntag beim Auswärtsspiel in Cottbus trotz 1:3-Führung noch mit 3:5 verloren hat, konnte Hansa den Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz sogar um einen Punkt auf jetzt vier Zähler verkürzen. Zum Relegationsplatz fehlen drei Zähler – zwei mehr als vor dem Spieltag. Der Glaube an den Aufstieg lebt aber weiter.
"Es sind noch zwölf Punkte im Spiel, und natürlich wird es jetzt noch schwerer als es ohnehin schon war. Aber aufgeben ist für uns keine Option", machte Schuster klar. "Wir sind es uns selber und dem Verein schuldig, dass wir bis zum Schluss alles probieren. Die 3. Liga ist verrückt genug, dass trotzdem noch etwas gehen kann. Dann natürlich mit einer besseren Leistung." Auch Trainer Daniel Brinkmann hatte am Samstag gesagt: "Es ist erst dann vorbei, wenn es vorbei ist."
Um am Ende doch noch mindestens Dritter zu werden, müssen in den verbleibenden vier Partien gegen Regensburg, Aachen, Stuttgart II und Saarbrücken jedoch sehr wahrscheinlich zwölf Punkte her. Schon ein weiterer Patzer könnte das Aus im Aufstiegsrennen bedeuten.









































