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·1 gennaio 2026

Dieser ehemalige Bundesliga-Trainer leitet nun einen McDonald's

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Den Fußballfans, die sich vorrangig mit der Bundesliga beschäftigen, wird Alexander Nouri sicher noch ein Begriff sein. Okay, vielleicht mit etwas Zeit zum Nachdenken und einem kleinen Tipp. Immerhin ist es mittlerweile schon über fünfeinhalb Jahre her, dass der heute 46-Jährige in der Top-Liga des heimischen Profifußballs tätig war.

Am bekanntesten ist Nouri zweifelsohne für seine einjährige Amtszeit als Cheftrainer von Werder Bremen, von Oktober 2016 bis Oktober 2017. Als er damals in Abstiegssorgen übernimmt, führt er den Weser-Klub sogar fast nach Europa. Wenige Monate später stimmen die Ergebnisse nicht mehr und die Wege trennen sich wieder.


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Später ist Nouri noch für nur acht Spiele beim FC Ingolstadt tätig, eher er Co-Trainer bei Hertha BSC wird - unter niemand Geringerem als Jürgen Klinsmann. Nachdem dieser freigestellt wird, übernimmt der Deutsch-Iraner interimsmäßig den Hauptstadtverein - allerdings auch nur für vier Spiele. Seine letzte Station als Trainer war AO Kavala in Griechenland. Seit dem Frühling 2022 hat Nouri nicht mehr als Cheftrainer gearbeitet.

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Nouri als Cheftrainer von Werder Bremen / Alex Grimm/GettyImages

Burgerbraten statt Cheftrainer: Nouri mit ungewöhnlichem Schritt

Und eine Rückkehr in den Profifußball wird es für ihn wohl auch nicht allzu zeitnah geben. Nouri hat ein neues Team, eine neue Mannschaft, die er nun führen muss. Dieses Team läuft allerdings nicht auf dem grünen Rasen hin und her. Es steht in gleich zwei Filialen von McDonald's.

Wie die SZ in einem aktuellen Portrait festhält und berichtet, wird Nouri nun zum Jahreswechsel zwei Filialen des Fastfood-Riesen als Franchisenehmer übernehmen und leiten. Für ihn sei es "total wichtig" gewesen, sich selbst klarzumachen: "Du fängst hier wirklich neu an." Hinsichtlich seiner (zumindest zwischenzeitlichen) Abkehr vom Fußballgeschäft erklärt er gegenüber der SZ: "Ich glaube schon, dass es in der Branche viele gibt, die gerne auch noch mal einen neuen Weg einschlagen würden, die sich aber einfach nicht trauen."

Natürlich lässt sich mutmaßen, dass Nouri diesen Schritt auch deshalb geht, weil es einfach keine in seinen Augen spannenden Aufgaben mehr für ihn im Profifußball gab. Die Anfragen, die ihn erreicht haben, scheinen für ihn nicht attraktiv genug gewesen zu sein. Noch im vergangenen August, so wird es im Portrait berichtet, habe der Ex-Coach noch nach neuen Anstellungen in seiner nun alten Arbeitswelt geschaut. "Dritte Liga, Regionalliga, irgendwas wird sich schon ergeben, glaubt er. Bei einem ambitionierten Klub würde er nicht lang zögern, aber alles würde er jetzt auch nicht machen", heißt es dort. Doch schon zu diesem Zeitpunkt sei ein gänzlicher Exit aus diesem Business für ihn denkbar gewesen.

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Nouri arbeitete mit und unter Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC / picture alliance/GettyImages

"Was möchte ich die nächsten Jahre machen?", sei für ihn und seine Karriereplanung eine wichtige Frage gewesen. Eine Teil-Antwort darauf: Nouri wollte Beständigkeit. Und die gibt es - insbesondere als Trainer - im Profifußball nur in äußerst seltenen Fällen. Dass er nun zwei Filialen von McDonald's leitet, hat augenscheinlich weniger mit dem Unternehmen an sich zu tun. "Ich gehe da nicht rein und sage: Ich weiß, wie es läuft. Ich bin hier, um zu lernen", betont er.

"Am Ende geht es in beiden Welten darum, Menschen mitzunehmen. Im Fußball sind es Spieler, hier sind es Mitarbeitende. Aber das Grundprinzip ist dasselbe: Du musst verstehen, wer vor dir sitzt, was ihn antreibt, was er braucht, um Leistung zu bringen", so Nouri weiter. Schnell wird klar: So ganz scheint ihn das Trainer-Dasein noch nicht verlassen zu haben. Die Taktiktafel wird sein neues Team aber wohl nicht zu sehen bekommen.

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