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·2 aprile 2026
Dotchev schlägt Alarm nach Pokal-Aus: "So haben wir keine Chance"

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Zu einer ohnehin schon enttäuschenden Saison des SSV Ulm ist am Mittwochabend durch die 1:2-Niederlage bei Viertligist Großaspach auch noch das Aus im Landespokal hinzugekommen. Nach der Partie schlug Trainer Pavel Dotchev Alarm.
In der Schlussphase versuchten die Spatzen nochmal alles, um sich nach dem erneuten Gegentreffer in die Verlängerung zu retten, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich. "Wir haben zu kompliziert gespielt", hielt Trainer Pavel Dotchev bei der anschließenden Pressekonferenz fest. "Immer noch mal nach hinten und noch mal quer. Wir hätten ein bisschen mehr mit den Brechstange spielen müssen." Noch zum Ende der ersten Halbzeit, nachdem Chessa das 1:1 erzielt hatte (29.), "war ich davon überzeugt, dass wir das Spiel noch drehen und gewinnen können".
Doch nach dem Seitenwechsel "haben wir das Spiel aus unerklärlichen Gründen aus der Hand gegeben, waren zu passiv und hatten zu wenig Entlastung". So fiel nach 73 Minuten das 1:2, von dem sich die Spatzen nicht mehr erholten. "Das war ganz schlecht verteidigt", kritisierte Dotchev. An fehlender Mentalität wollte der 60-Jährige die elfte Niederlage im 17. Pflichtspiel seiner Amtszeit aber nicht festmachen: "Ich kann der Mannschaft nichts vorwerfen, denn ich habe keinen Spieler gesehen, der extra nicht gelaufen ist oder nicht kämpfen wollte."
Gleichwohl schlug Dotchev mit Blick auf den Endspurt Alarm: "So wie es momentan läuft, haben wir keine Chance. Du kannst verlieren, aber wenn du nicht kämpfst, hast du schon verloren." Für die ausstehenden acht Spiele müsse es daher das Motto sein, "unser Gesicht zu wahren, um auch den Fans einigermaßen etwas zurückzugeben zu können". Die Chance, die Saison mit dem Gewinn des Landespokals halbwegs versöhnlich abzuschließen, haben die Ulmer allerdings verspielt, sodass der SSV in der kommenden Spielzeit auch nicht im DFB-Pokal dabei sein wird.
Dotchev sprach von einer "riesengroßen" Enttäuschung und einem "weiteren Rückschlag" in einer enttäuschenden Spielzeit. "Es ist momentan sehr bitter, wie alles läuft." Schließlich ist auch der Klassenerhalt angesichts von bereits acht Punkten Rückstand auf das rettende Ufer in weiter Ferne. "Ein bisschen Chance haben wir noch", sagte der 60-Jährige. "Diese Chance müssen wir als Ziel haben." Um die Mini-Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu erhalten, müssen in der Englischen Woche gegen Verl, Stuttgart II und Rostock allerdings mindestens sieben Punkte her.
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