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·18 giugno 2026

Druck? Routinier Ancelotti nimmt's gelassen

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Nach dem 1:1 gegen Marokko verweist Ancelotti vor der WM-Partie gegen Haiti auf seine Erfahrung und verteidigt seinen Ansatz ohne feste Stammelf.

Carlo Ancelotti nimmt die aufgeregten Diskussion um die brasilianische Fußball-Nationalmannschaft gelassen. Es sei für ihn auch nach dem etwas ernüchternden Start in die Fußball-WM "ein Privileg, hier zu sein und Trainer der Selecao zu sein", versicherte der Italiener vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Außenseiter Haiti (Samstag, 2.30 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV): "Ich denke, dass ich genug Erfahrung habe, um mit diesem Druck umzugehen."


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Beim Remis gegen Marokko (1:1), das zu Diskussionen über Ancelottis Startelf und Ideen geführt hatte, habe Brasilien "kein gutes Spiel" gemacht. "Das Ergebnis war nicht wie erwartet. Ich wurde kritisiert. Ich war ein wenig traurig", betonte der frühere Erfolgscoach von Real Madrid, aber "wie ich schon gesagt habe: Man gewinnt die Weltmeisterschaft nicht im ersten Spiel." Er glaube, "dass die Selbstkritik der Spieler und des Trainers auf positive Weise erfolgt ist".

Vor allem "der Druck, das brasilianische Trikot zu tragen", habe im ersten Spiel einen Einfluss gehabt. Ein guter Start sei wichtig, "aber er ist nicht das Wichtigste", sagte Ancelotti am Tag vor der Partie in Philadelphia: "Wichtiger, als perfekt zu sein, ist, dass die Mannschaft Widerstandsfähigkeit mitbringt."

Kritik, wonach er sich noch nicht auf eine Stammelf festgelegt habe, wies Ancelotti derweil zurück: "Brasilien hat mehrere verschiedene Identitäten, und ich möchte keine klare Identität für die Mannschaft, weil meine Mannschaft in der Lage sein muss, viele verschiedene Dinge zu tun."

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