Düstere Aussichten: Werder-Juwel zur U23 degradiert? | OneFootball

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·2 marzo 2026

Düstere Aussichten: Werder-Juwel zur U23 degradiert?

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Der überlebenswichtige 2:0-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim sorgte bei Werder Bremen für große Erleichterung. Allerdings werden wohl nicht alle Grün-Weißen ausschließlich positiv auf das vergangene Wochenende zurückblicken - vor allem nicht Patrice Covic.

Das 18-jährige Talent stand zu Saisonbeginn noch regelmäßig für die Profis auf dem Platz, fand sich dann ab Herbst aber immer häufiger auf der Ersatzbank wieder. Inzwischen spielt Covic kaum noch eine Rolle, was ihn Trainer Daniel Thioune am Wochenende spüren ließ.


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Der offensive Mittelfeldspieler saß gegen Heidenheim erneut 90 Minuten lang auf der Bank und sammelte stattdessen am Sonntag in der U23 seine Spielminuten. In der Partie der Regionalliga Nord gegen den HSC Hannover stand Covic über die volle Distanz auf dem Platz. Ein Tor gelang dem Deutsch-Kroaten dabei nicht, die Partie endete mit einem torlosen Unentschieden.

Thiounes Begründung bereitet Covic Hoffnung

Die Aussichten scheinen derzeit düster zu sein, doch Thiounes Begründung darf den Spieler optimistisch stimmen, dass er in Kürze wieder für die Profis auflaufen darf. "Potenzial und Talent sind da. Fast alle unsere Mittelfeldspieler sind mit vier Gelben Karten belastet. Die Wahrscheinlichkeit ist daher groß, dass einer von ihnen fehlt, und dann ist es für Patrice gut, wenn er vorher ausreichend Minuten gesammelt hat", erklärte der Übungsleiter die Maßnahme, Covic drei Ligen tiefer einzusetzen, gegenüber Bild. "Ich habe ihn gegen Bayern München für eine halbe Stunde gebracht. Das zeigt, dass ich ihm vertraue."

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Werder-Trainer Daniel Thioune hat im zentralen Mittelfeld die Qual der Wahl | picture alliance/GettyImages

Dass Covic in allen drei anderen Partien unter Thioune nur von außen zusah, lag offenbar an der großen Konkurrenzsituation im Werder-Mittelfeld. "Cameron (Puertas) hat sich seine Einsatzzeit verdient, darüber hinaus habe ich mit Leonardo Bittencourt einen Spieler, der aus meiner Sicht auch häufiger auf den Platz gehört", zeigte der Trainer auf. "Senne (Lynen) macht seine Sache gut, Romano (Schmid) auch und über Jens (Stage) müssen wir ebenfalls nicht sprechen. Dann ist es entsprechend schwierig für Patrice, Spielzeit zu bekommen."

Da sich gegen Heidenheim aber keiner der genannten Konkurrenten eine fünfte Gelbe Karte einfing, wird sich Covic aber womöglich noch etwas länger gedulden müssen.

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