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·5 febbraio 2026
Duran-Drama sprengt alles: Zenit bietet Millionen-Deal – und plötzlich explodiert die Disziplin-Debatte – Sevilla geht leer bei En-Nesyri-Transfer aus

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Fenerbahce arbeitet in der Offensive an einer weiteren Veränderung: Nach der Trennung von Youssef En-Nesyri (GazeteFutbol berichtete) steht auch Jhon Duran vor dem Abschied. Der 22-jährige kolumbianische Stürmer, der zu Saisonbeginn per Leihe in den Kader kam, führt Gespräche mit Zenit St. Petersburg.
In Russland hat die Meldung große Aufmerksamkeit ausgelöst. Sport24 berichtet, dass Zenit kurz davor steht, Jhon Duran auszuleihen. Im Bericht werden auch die finanziellen Eckdaten des Deals konkret benannt.
Demnach kann die Leihgebühr für Jhon Duran inklusive Prämien bis zu vier Millionen Euro betragen. Gleichzeitig heißt es, dass Al-Nassr FC das Gehalt des Angreifers weiterzahlen soll. Für Zenit sei zudem eine Kaufoption in Höhe von 40 Millionen Euro vorgesehen.
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Parallel zu den Zahlen wird in dem Bericht auch über Durans Vergangenheit gesprochen. Dort wird betont, dass Jhon Duran wegen Disziplinarverstößen einen schlechten Ruf habe und der Wechsel zu Zenit deshalb unter Fans für Diskussionen in sozialen Medien sorge.
Als Beispiele werden mehrere Punkte genannt: Duran habe wegen aggressiver Aktionen auch Rote Karten gesehen, sei zu spät zum Training gekommen und habe sich gelegentlich mit Teamkollegen angelegt. Diese Aspekte begleiten den möglichen Transfer, obwohl er sportlich weiter als interessanter Stürmer gilt.
Sportlich wird Duran mit konkreten Zahlen beschrieben: In der ersten Saisonhälfte absolvierte Jhon Duran 21 Spiele und verbuchte fünf Tore sowie drei Assists.
Auch der Abgang von Youssef En-Nesyri sorgt für Nachwirkungen. Fenerbahce verkaufte den Stürmer für 15 Millionen Euro an Al-Ittihad Club. Im Umfeld seines früheren Vereins FC Sevilla habe der Deal laut Bericht für Schock und Enttäuschung gesorgt, weil finanzielle Erwartungen nicht erfüllt wurden.
Im Detail wird darauf verwiesen, dass Sevilla beim Verkauf an Fenerbahce einem zehnprozentigen Anteil am Gewinn eines späteren Weiterverkaufs zugestimmt habe. Da Fenerbahce den Spieler jedoch nicht mit Gewinn weiterverkaufte, erhielt Sevilla demnach keine Zahlung. Zudem wurde daran erinnert, dass in der spanischen Presse zu Saisonbeginn von einer 30-Millionen-Euro-Marke die Rede gewesen sei, bei der Sevilla auf einen entsprechenden Anteil gehofft hatte.
Mit dem möglichen Abgang von Jhon Duran zu Zenit und den finanziellen Nebenwirkungen rund um Youssef En-Nesyri steht Fenerbahce in einer Phase, in der sportliche Entscheidungen und Vertragsdetails gleichzeitig im Fokus stehen. Der russische Bericht liefert konkrete Zahlen zur Leihe und Kaufoption – und zeigt zugleich, dass bei Duran nicht nur Tore, sondern auch sein Auftreten abseits des Platzes mitbewertet wird.








































