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·25 maggio 2026
Ein neuer Meister und wankende Riesen: Das waren die Tops und Flops der Premier League

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·25 maggio 2026

Die Premier League geht nach einer spannenden Saison in die Sommerpause. Während die Gewinner feiern, sind andere froh, dass endlich Pause ist.
Von Meister Arsenal bis Schlusslicht Wolves, nach dem letzten Spieltag in der Premier League haben alle Teams ihren Platz in der Tabelle gefunden. Die Liga war so ausgeglichen wie selten, fast das halbe Teilnehmerfeld kämpfte am letzten Spieltag noch um Europa. Zwischen Meisterträumen und enttäuschten Erwartungen küren wir die Tops und Flops der abgelaufenen Saison.
Nach drei Vizemeisterschaften in Serie hat es der FC Arsenal endlich geschafft. Die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta ist nach 22 Jahren wieder an der Spitze des englischen Fußballs angekommen. Nach dem Patzer von Manchester City bei Bournemouth am 37. Spieltag war den Gunners der Titel nicht mehr zu nehmen.
Für Arteta markiert der Gewinn der Premier League den Höhepunkt seiner sechseinhalbjährigen Amtszeit bei den Nordlondonern. Als der Spanier übernahm, drohte der Top-Klub im Tabellenmittelfeld zu versinken, doch in mühevoller Kleinarbeit führte der frühere Arsenal-Profi die Gunners zurück an die Spitze. Nachdem man drei Jahren tollen Offensivfußball gezeigt hatte, wählte Arsenal gerade in der Rückrunde einen pragmatischeren Ansatz und machte Standardsituationen zu ihrer größten Waffe. Mit Erfolg.
Ganz anders ist die Lage beim großen Rivalen des neuen Meisters. Tottenham Hotspur startete unter dem neuen Trainer Thomas Frank gut in die Saison, ehe man in eine tiefe Krise rutschte, die erst Frank und schließlich auch dessen Nachfolger Igor Tudor den Job kostete.

Foto: Getty Images
Erst in der Schlussphase der Saison fand Roberto de Zerbi das Leck im sinkenden Schiff und stabilisierte die Spurs, die sich mit einem guten Endspurt auf Platz 17 retteten und den Super-GAU – den Abstieg in die Championship so gerade noch abwenden konnten. Nach zwei Saisons im Tabellenkeller muss Tottenham vor der neuen Spielzeit die Erwartungen runterschrauben und de Zerbi Zeit geben, ein neues Team aufzubauen.
Während Vereine wie Tottenham schwächelten, haben Klubs aus der zweiten Reihe die Gunst der Stunde genutzt. Sowohl der AFC Bournemouth als auch Brighton und Sunderland spielen in der kommenden Saison international. Die „Kleineren“ der Liga verfolgen allesamt einen klaren Plan, setzen großes Vertrauen in ihre Trainer und landeten auf dem Transfermarkt Volltreffer.
Durch den Aufschwung des Tabellenmittelfelds war die Saison in der Premier League eine der kompetitivsten jemals. Die Grenzen zwischen den Big Six und dem Rest der Liga verschwimmen wegen der guten Arbeit bei Black Cats, Cherries, Seagulls und Bees immer mehr, was in den nächsten Jahren für noch mehr Spannung in der Premier League sorgen dürfte.

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Dagegen leistete sich so mancher Top-Klub 2025/2026 zu viele Ausrutscher. Chelsea versank im Tabellenmittelfeld und muss in der kommenden Saison ohne europäischen Wettbewerb auskommen. Liverpool schaffte es zwar in die Champions League, mit der zurückliegenden Spielzeit können die Reds jedoch auf und neben dem Platz nicht zufrieden sein.
Nach einem makellosen Start mit fünf Siegen aus fünf Spielen rutschte die Mannschaft von Arne Slot in eine Krise und konnte nur drei der folgenden zehn Ligapartien für sich entscheiden. Aus dem Titelrennen musste sich der LFC schnell verabschieden, dabei gab man im Sommer für Spieler wie Alexander Isak, Hugo Ekitike und Florian Wirtz insgesamt fast 500 Millionen Euro raus. Die Rückrunde verlief unbeständig, am Ende rettete sich Liverpool nach einer Saison, die nach dem Tod von Diogo Jota unter tragischen Bedingungen begann und von enormen Schwankungen undVerletzungspech geprägt war, auf dem fünften Platz in die Königsklasse.
Auch abseits des Platzes gab es Ärger. Im Dezember legte sich Superstar Mohamed Salah mit Trainer Arne Slot an, der den Ägypter zuvor auf die Bank verbannt hatte. Zwar rauften sich Coach und Top-Star wieder zusammen, an seine Bestform konnte der Routinier in seinem letzten halben Jahr an der Merseyside jedoch nicht mehr anknüpfen.
Zweimal in Folge mussten alle drei Aufsteiger die Premier League nach nur einer Saison gleich wieder verlassen. Diese Negativserie durchbrachen die Neulinge 2026. Zwar stand Burnley bereits frühzeitig als Absteiger in die Championship fest, Leeds und Sunderland meisterten die Mission Klassenerhalt dagegen souverän.
Bei beiden Teams standen bekannte Gesichter aus der Bundesliga im Mittelpunkt. Bei Leeds brillierte Nationalspieler Anton Stach nach seinem Wechsel von der TSG Hoffenheim im Mittelfeld, trainiert wird das Team vom ehemaligen Gladbach-Coach Daniel Farke. Sunderland schlug nach der umjubelten Rückkehr in die Premier League auf dem Transfermarkt ordentlich zu und tütete mit Granit Xhaka den vielleicht besten Deals aller Premier-League-Klubs ein.

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Der Schweizer wurde auf Anhieb Führungsspieler, Leistungsträger und Identifikationsfigur. Dank Xhaka und weiteren Routiniers wie Jordan Henderson und Nordi Mukiele spielte der talentierte Kader der Black Cats bis zur letzten Sekunde um die Europa-League-Plätze mit und startet in der kommenden Spielzeit erstmals seit über 50 Jahren wieder international.
Das goldene Händchen des AFC Sunderland hätte Newcastle United im vergangenen Sommer gut gebrauchen können. 280 Millionen Euro gaben die Magpies aus, der Verkauf von Superstar Alexander Isak spülte rund 150 Millionen Euro in die Kassen. Sportlich konnte der Schwede jedoch nicht ersetzt werden.
Von den teuren Neuzugängen erwies sich nur Malick Thiaw als echte Verstärkung, der für 35 Millionen Euro von Milan kam. Nick Woltemade deutete sein Potenzial zu Saisonbeginn an, fiel aber ab Dezember in ein tiefes Leistungsloch, aus dem er sich noch nicht befreien konnte. Jacob Ramsey zeigte, was er drauf hat, ist aber kein Stammspieler. Yoane Wissa und Anthony Elanga floppten dagegen komplett.
Obwohl das Rennen um die europäischen Startplätze so knapp und ausgeglichen war, wie selten zuvor, blieben die Magpies um Trainer Eddie Howe weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Um nach einer Saison ohne internationale Wettbewerbe wieder die Königsklasse angreifen zu können, muss der kommende Transfersommer sitzen.







































