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·22 aprile 2026

„Ein riesiges Geschenk“: Kompany bringt Bayern zurück nach Berlin

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Vincent Kompany erreicht mit dem FC Bayern das DFB-Pokalfinale. Nach dem Sieg in Leverkusen spricht der Trainer über den besonderen Moment, den Fokus im Alltag und die nächsten Aufgaben.

Der FC Bayern gewann das Halbfinale bei Bayer Leverkusen mit 2:0 und steht damit wieder im Endspiel in Berlin. „Seit dem ersten Tag wird über Berlin gesprochen“, erklärte Vincent Kompany nach der Partie und ergänzte: „Dass wir den Verein wieder dorthin bringen können, ist ein riesiges Geschenk.“


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Trotz des Erfolgs machte der Bayern-Coach deutlich, wie schwierig der Umgang mit solchen Momenten ist. „Alles ist vom Gefühl her immer ein bisschen weit weg, weil du diesen Fokus auf das nächste Spiel hast“, sagte er. „Das ist das Schwierigste im Fußball, weil du deinen Erfolg nicht genießen kannst.“

Kompany: „Das ist Mikrowatching“

Auch im Spiel selbst sah der 40-Jährige zwei unterschiedliche Phasen. „Die erste Halbzeit war sehr gut von uns – hochintensiv, nichts zugelassen“, so Kompany. Nach dem Seitenwechsel habe sich das Bild verändert: „In der zweiten Halbzeit ist Leverkusen besser ins Spiel gekommen. Sie haben uns dazu gebracht, tiefer zu verteidigen, aber das haben wir auch gut gemacht.“

Den entscheidenden Moment beschrieb er nüchtern: „Dann bekommen wir diesen Konter, der zum Tor führt.“ Beim Treffer von Harry Kane blieb der Trainer gelassen: „Ich gehe davon aus, er geht rein“, sagte er mit einem Augenzwinkern und schob hinterher: „Das ist Mikrowatching.“

Grundsätzlich sieht Kompany seine Mannschaft weiter voll im Fokus auf die kommenden Aufgaben. „Du bist immer beschäftigt mit dem nächsten Spiel“, betonte er und ergänzte: „Wenn wir verlieren, fühlt es sich für den Gegner wie ein Titel an – das willst du niemandem schenken.“ Gleichzeitig stellte er klar: „Wir genießen die Zeit trotzdem, weil es um Titel geht und wir überall dabei sind.“

Trotz entschiedener Meisterschaft: Kompany fordert Fokus auf Mainz

Vor dem Champions-League-Halbfinale richtet sich der Blick zunächst auf die Bundesliga. „Theoretisch schalten wir nach Mainz um“, erklärte Kompany. „Wir haben eine klare Routine, wie wir Spiele vorbereiten. Ich möchte den Ablauf nicht ändern, weil die Spiele so wichtig sind.“ Über den kommenden Gegner sagte er: „Wir kennen PSG, aber wissen auch, wie groß dieses Spiel ist. Dazwischen gibt es noch ein anderes wichtiges Spiel.“

Abseits des Platzes hob der Belgier vor allem den Teamgedanken hervor. „Zusammenhalt ist für mich immer zuerst da“, sagte er und fügte hinzu: „Erfolg hilft natürlich, aber er ist nicht der Ursprung.“ Gleichzeitig betonte er seine klare Linie im Umgang mit äußeren Einflüssen: „Wir hören ganz, ganz wenig auf das, was von außen kommt.“ Und weiter: „Das ganze Lob hören wir nicht. Ich möchte auch keine Kritik hören. Ich bleibe in der Mitte von diesen beiden Dingen.“

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