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·2 aprile 2026
"Ein schwieriges Jahr": Düsseldorf möchte den Abstand vergrößern

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Es bleibt weiter eng in der zweiten Liga und Düsseldorf befindet sich weiter im Abstiegskampf. Am Samstag (13:00 Uhr) möchte die Fortuna beim schwierigen Auswärtsspiel in Kaiserslautern punkten.
Als Tabellenelfter nach 27 Spielen befindet man sich selten mitten im Kampf gegen den Abstieg. In dieser Saison beträgt der Vorsprung der Fortuna allerdings nur drei Punkte auf den Relegationsplatz. Nach zwei Niederlagen in Folge sollten in Kaiserslautern daher nun wieder Punkte eingefahren werden. "Es ist ein schwieriges Jahr. Mit 31 Punkten werden wir nicht auskommen, wir brauchen weitere Zähler. Panik bringt uns aber nicht weiter. Wir müssen klar und fokussiert bleiben. Die Mannschaft hat Potenzial, das müssen wir konstant in Qualität auf den Platz bringen", vertraut Markus Anfang seiner Mannschaft.
"Wir fahren auf den Betzenberg, ein besonderes Stadion, und wollen auswärts zeigen, dass wir in der Lage sind zu punkten – so wie zuletzt in Nürnberg", ergänzte der Chef-Trainer auf der Pressekonferenz. Bei den Franken hatte Düsseldorf einen 1:0 Auswärtssieg eingefahren. Anschließend gab es allerdings zwei Niederlagen im eigenen Stadion gegen Braunschweig und die Hertha, sodass nun wieder etwas mehr Druck auf der kommenden Aufgabe liegt.
"Wenn du dich auf deine Aufgabe konzentrierst, spielt Druck eine untergeordnete Rolle. Der Fokus muss auf der eigenen Leistung liegen. Natürlich wollen alle Spieler gewinnen und verspüren einen gewissen Druck – das ist normal", erklärte Anfang dazu. "Entscheidend ist, dass wir unsere Aufgaben konsequent umsetzen. Dann haben wir alles in der eigenen Hand. Jeder Einzelne muss vorangehen, dann entwickeln wir uns individuell sowie als Mannschaft weiter", appellierte der 51-jährige an seine Spieler.
Entscheidend sei, dass jeder Akteur 100 Prozent für den Verein gebe. "Das ist die Grundlage für unseren Erfolg", sagte der Trainer. In der Defensivarbeit hofft dieser auf eine klare Verbesserung. "Wichtig ist, dass sie aus diesen Situationen lernen und es unter den Bedingungen, die uns in Lautern erwarten, besser machen", so Anfang. Besonders bei Kontern habe man Probleme offenbart, als man die fünf Gegentore kassierte.
Personell hat sich die eigentlich in der ganzen Saison bereits schwierige Lage ein wenig verbessert. Tim Rossmann, Kenneth Schmidt, Hamza Anhari und Christopher Lenz fallen definitiv aus. Marcel Lotka und Matthias Zimmermann sind fraglich. Ob Florent Muslija nach der Niederlage in den Playoffs der WM-Qualifikation und zwei Spielen über 90 Minuten auflaufen kann, sei ebenfalls noch nicht sicher. "Wir werden morgen noch einmal in Ruhe mit ihm sprechen", so Anfang bezüglich der Enttäuschung seines Spielers und der Müdigkeit. Man wolle den Spieler "bestmöglich aufbauen". Ein Erfolgserlebnis mit dem Verein in Kaiserslautern könnte dabei sicherlich helfen.









































