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·1 aprile 2026
„Ein Stück weit nach Hause kommen““ – Lukas Sinkiewicz und Armin Reutershahn über das Co-Traineramt beim 1. FC Köln

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Simon Bartsch
1 April, 2026
Nach dem Aus von Lukas Kwasniok nach dem 3:3 im Derby gegen Borussia Mönchengladbach ging alles sehr schnell. Denn die Verantwortlichen sowie das neue Trainerteam wollte die Länderspielpause für Anpassungen nutzen. Im vereinseigenen Interview sprechen die beiden neuen Co-Trainer über ihre ersten Tage beim FC.

Armin Reutershahn und Lukas Sinkiewicz arbeiten Hand in Hand
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Sieben Spiele bleiben dem neu zusammengesetzten Trainerteam um Chefcoach René Wagner noch, um das Saisonziel Klassenerhalt zu erreichen. Kein Wunder also, dass es nach dem Aus von Lukas Kwasniok nach dem Duell gegen Gladbach schnell gehen musste. Und schon am Montag im Anschluss an das Derby standen mit René Wagner und Armin Reutershahn ein beförderter sowie ein neuer Co-Trainer auf dem Platz und leiteten die Einheit der Geißböcke. Im Interview mit fc.de verrät Reutershahn, wie schnell seine Entscheidung für den FC gefallen ist.
Am Sonntagnachmittag sei er noch beim Tennisspiel seiner Tochter gewesen, als der Anruf aus dem Geißbockheim kam. „Noch am Abend habe ich mich das erste Mal mit René getroffen. Das Gespräch war sehr angenehm, deswegen haben wir dann beschlossen, dass wir die Aufgabe gemeinsam angehen wollen. Am nächsten Tag standen wir schon zusammen auf dem Platz“, erinnert sich der 66-Jährige. Reutershahn kennt den Verein noch aus Studienzeiten, besuchte damals die Spiele und schaute sich das Training der Geißböcke an. Er sei von der Mannschaft begeistert gewesen erinnert sich der gebürtige Duisburger.
Doch es gibt noch weitere Verknüpfungen zum Verein: „Später habe ich auch meinen Fußballlehrer hier gemacht. Dadurch ist eine enge Verbundenheit mit der Stadt entstanden. Auch für mich ist es ein Stück weit nach Hause kommen“, sagt der heutige Co-Trainer. Auch Lukas Sinkiewicz, der vor knapp einer Woche als weitere Verstärkung an Geißbockheim gekommen ist, fällte seine Entscheidung, für den FC zu arbeiten, schnell. Der Bezug des 40-Jährigen nach Köln habe im Vorfeld immer lose bestanden. „Mit Kess hatte ich unregelmäßig Kontakt. Wir haben gelegentlich telefoniert, zuletzt hatte ich ihm zum Geburtstag gratuliert“, so der neue Co-Trainer. „Dann hat er mich in der vergangenen Woche angerufen und gefragt, ob ich mir diese Rolle vorstellen könne. Ich habe um ein bisschen Bedenkzeit gebeten. Danach hat mich René zuhause besucht, am Tag später habe ich zugesagt.“
Gemeinsam mit Wagner sollen nun also die benötigten Punkte im Klassenkampf eingefahren werden. Dafür ziehen alle an einem Strang. „Man kann nicht sagen, dass Sinke dafür zuständig ist und ich hierfür. Wir stimmen uns untereinander ab. Klar, ich habe einige Spiele mehr auf dem Buckel. Mir war es aber wichtig, dass ich auch auf dem Platz arbeite“, definiert Reutershahn seine Rolle. „Ich möchte nicht nur dabeistehen und meine Erfahrung weitergeben. Ich will Dinge vorbereiten und die Jungs auf dem Feld mit weiterentwickeln. Das ist meine Berufung.“
Und auch Sinkiewicz hat eine klare Vorstellung von seinen Aufgaben: „Wir haben alle denselben Anspruch: Wir wollen gewinnen. Dafür brauchen wir alle möglichen Mittel. Wenn es mal ruhiger ist und wir eine laute Stimme brauchen, bin ich schon ein temperamentvoller Typ. Trotzdem bleibe ich realistisch und kann die Situationen gut einordnen“, so der 40-Jährige. „Die Jungs können immer zu uns kommen, das ist wichtig. Die ersten Tage haben schon unheimlich viel Spaß gemacht, ich konnte von Armin und seiner Erfahrung bereits viel mitnehmen.“
Am Sonntag steht das erste Duell unter dem neuen Trainerteam auf dem Plan. Dann reist der FC nach Frankfurt und steht vor keiner leichten Aufgabe gegen den Tabellensiebten. Das weiß auch Reutershahn. “Wir dürfen uns die Situation nicht schönreden“, so der 66-Jährige. Nach der ersten Woche habe er aber ein sehr gutes Gefühl, weil alle in eine Richtung arbeiten. Das habe er über die Jahre auch schon anders erlebt. Ein Garant für Punkte ist die positive Mannschaftseinstellung dennoch nicht. „Im Fußball passieren auch Dinge, die man nicht vorhersehen kann. Deswegen müssen wir bis zum letzten Spiel hellwach bleiben. Das macht die Mannschaft bislang. Die Jungs geben in jeden Training Gas“, so Reutershahn.
Für Sinkiewicz ist das Duell gegen die Eintracht ein Rückkehr zu seinem Ex-Verein. „Es ist für mich eine besondere Partie, weil ich bei der Eintracht zehn Jahre lang gearbeitet habe und meine Kinder in Frankfurt aufgewachsen sind“, so der Co-Trainer. „Mein Fokus liegt aber auf den drei Punkten. Da ist es egal, gegen wen es geht.“









































