Ekstase in Mainz: 05ER schlagen Straßburg im Hinspiel zu Null | OneFootball

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1. FSV Mainz 05

·9 aprile 2026

Ekstase in Mainz: 05ER schlagen Straßburg im Hinspiel zu Null

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Kawasaki beginnt für Lee

Urs Fischer hatte im Vergleich zum Achtelfinal-Rückspiel gegen Olmütz eine Änderung vorgenommen. Jae-sung Lee fehlte, ebenso wie Maxim Leitsch, verletzungsbedingt. Für den Südkoreaner begann Sota Kawasaki im offensiven Halbfeld, Nelson Weiper bildete wieder den Doppelsturm mit Phillip Tietz und ersetzte den in der Conference League nicht spielberechtigten Sheraldo Becker. Erstmals im Kader der Profis stand U19-Kapitän Daniel Imafidon.


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Die Choreo vor dem Spiel

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Imposanter Auftritt und verdiente Führung

Nach einer weiteren imposanten Choreographie der 05-Fans auf der Stehtribüne legten auch die 05ER auf dem Platz gut los, waren aktiv, zweikampfstark und zielstrebig. Weiper zielte nach einem hohen Ballgewinn und der Vorarbeit von Sano an das Außennetz (2.), der Versuch von Sano nach Vorlage von Tietz wurde im letzten Moment geblockt (4.). Gegen den spielerischen Ansatz der Gäste kamen die kompakten Gastgeber immer wieder auch zu hohen Ballgewinnen oder guten Umschaltmomenten. Eine dieser Situationen nutzte der FSV zur verdienten Führung. Sano bewies im Mittelfeld mal wieder seine Zweikampfstärke und lief nach Doppelpass mit Kawasaki in Richtung des Strafraums der Elsässer. Der Japaner ließ noch zwei Gegenspieler aussteigen und zirkelte den Ball perfekt in den rechten Winkel - ein sehenswerter Treffer zum 1:0 für den FSV (11.). Die Gäste waren bis dato nur einmal gefährlich vor das Tor von Daniel Batz gekommen und meistens mit der Arbeit gegen den Ball und die Mainzer Angriffe beschäftigt, die den Druck aufrecht erhielten. Den Linksschuss von Posch klärte RCSA-Keeper Mike Penders noch stark zur Ecke, nach der anschließenden Ecke von Paul Nebel hatte der Racing-Torhüter bei der Direktabnahme des Österreichers aber keine Chance - das 2:0 für Mainz 05 nach nicht einmal 20 Minuten!

Durchatmen war an diesem Europapokalabend in keiner Sekunde der ersten halben Stunde angesagt. Die Gäste hatten zwar ihre Mühe mit dem körperlich-intensiven Mainzer Spiel, doch die Spielstärke der Elsässer blitzte dann und und wann auf, so dass die 05ER ebenfalls gefordert waren, gegen den Ball auf jeder Position eine Top-Leistung abzurufen. Guela Doué setzte den Ball nach einer Ecke mit der Hacke knapp über das rechte Kreuzeck (27.). Das gefährlichere Team in den ersten 45 Minuten war aber eindeutig der FSV, der um die 35. Minute herum gleich dreifach die Chance besaß, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Zunächst rutschte Kawasaki um Zentimeter an einem Schuss von Nebel von links vorbei, dann platzierte Silvan Widmer seinen Kopfball aus zentraler Position zu ungenau, ebenso wie Tietz eine Minute später aus spitzem Winkel. Es blieb bis zur Pause bei der hochverdienten Mainzer Führung, die sogar durchaus höher hätte ausfallen können.

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#M05RCSA: Die Bilder des Spiels

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Chancen auf beiden Seiten, FSV bleibt stabil

Phasenweise hatte sich der FSV im ersten Durchgang in einen Rausch gespielt, verständlicherweise sah Chefcoach Fischer keinen Anlass für einen Wechsel bei seiner Mannschaft. Wie im ersten Durchgang überließen die Gastgeber den Franzosen, die nun ruhiger wirkten, bis kurz vor der Mittellinie den Ball und gingen in der eigenen Hälfte konsequent in die Zweikämpfe. Auch im Offensivspiel blieben die 05ER zielstrebig und besaßen die ersten Chancen. Penders musste bei einem Tietz-Schuss sein ganzes Können aufbieten, direkt im Anschluss verhinderten mehrere Abwehrbeine den Einschlag bei Sanos Schüssen (49.). Die Rheinhessen hielten den Druck hoch: Erneut blieb Tietz im direkten Duell mit Penders zweiter Sieger (53.) und Weiper setzte einen Kopfball deutlich zu hoch an (54.). Das Chancenplus lag klar auf Seiten der Mainzer, doch auch die Gäste blieben im Spiel und hatten ihre bis dato beste Torchance. Julio Enciso wurde im 05-Strafraum freigespielt, doch Batz war beim Flachschuss des Paraguayers blitzschnell unten (57.).

Man merkte den Mainzern den hohen Aufwand, den sie läuferisch gegen ihre schnellen Gegenspieler betreiben mussten, vor allem auf den Außenbahnen nun an. Fischer reagierte nach 69 Minuten mit einem Dreierwechsel. Für Phillipp Mwene, Kawasaki und Weiper kamen Niki Veratschnig, Armindo Sieb und William Böving in die Partie, die nun deutlich öfter in der Hälfte der 05ER stattfand. Es war in dieser Phase Batz und der Latte zu verdanken, dass die Franzosen nicht zum Anschlusstreffer kamen. Zunächst verhinderte das Aluminium beim Schuss von Valentin Barco den Einschlag, den Nachschuss von Diego Moreira faustete Batz zur Seite, der Kopfball des eingewechselten Emmanuel Emegha ging knapp rechts vorbei (75.). Dem FSV boten sich in dieser schwierigen Phase aber Räume für Umschaltangriffe. Beim Schuss von Kohr war Penders erneut schnell unten, Sieb schaffte es aus sehr spitzem Winkel nicht mehr, den Ball im leeren Tor für die vorzeitige Entscheidung unterzubringen (78.). Kurz danach war für den Kapitän Schluss. Kacper Potulski ersetzte Widmer, Danny da Costa rückte dafür auf die rechte Außenbahn. Der einzige Kritikpunkt, den man an diesem Abend beim FSV anbringen konnte, war die Chancenverwertung. Sano, stärkster Mann auf dem Platz, hatte sich zum wiederholten Male stark durchgesetzt, passte zu Sieb, an dessen leicht verunglückten Schuss Tietz knapp vorbeirutschte (89.). Für die Nachspielzeit kam Lennard Maloney für Nebel in die Partie, um das Spiel zu Null zu Ende zu bringen. Das gelang und die Feier in der Arena konnte beginnen.

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