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·17 maggio 2026
Emotionaler Abschied: Ittrich pfeift sein letztes Bundesliga-Spiel – mit „Roter Karte“ zum Karriereende

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·17 maggio 2026

Patrick Ittrich hat seine Laufbahn als Bundesliga-Schiedsrichter mit einem besonderen Auftritt beendet – und mit einer symbolischen Roten Karte in der Hand. Beim 4:0-Heimsieg des 1. FC Union Berlin gegen den FC Augsburg leitete der 47-Jährige sein 94. und zugleich letztes Spiel im deutschen Oberhaus, begleitet von vielen Emotionen auf und neben dem Platz.
Nach dem Schlusspfiff kam es zu einer ungewöhnlichen Szene: Unions Kapitän Christopher Trimmel stürmte auf den Mittelkreis und zeigte Ittrich eine Rote Karte – allerdings nicht als Strafe, sondern als humorvolles Abschiedsgeschenk, versehen mit einer persönlichen Botschaft und seiner Unterschrift. Der Referee nahm das Präsent sichtlich bewegt entgegen, ein Moment, der den besonderen Charakter dieses Tages unterstrich.
Passend dazu hatte Union sportlich einen perfekten Rahmen geschaffen. Das 4:0 am 34. Spieltag war der höchste Saisonsieg der Berliner und sorgte für ausgelassene Stimmung in der Alten Försterei. Während die Spieler mit den Fans den gelungenen Abschluss feierten, stand immer wieder auch der scheidende Unparteiische im Mittelpunkt der Anerkennung.
Mit Tränen in den Augen verabschiedete sich Ittrich von der Bundesliga-Bühne. Familie, Mitspieler, Trainer und Zuschauer bereiteten ihm einen emotionalen Abschied, den er sichtlich genoss. Der gebürtige Hamburger blickte auf gut zehn Jahre im Oberhaus zurück und zeigte sich erleichtert, seine letzte Saison verletzungsfrei und mit einem starken Auftritt beendet zu haben.
Auch sportlich war sein Finale bemerkenswert: In der Saison 2025/26 kam Ittrich vor dem letzten Spieltag auf einen Kicker-Notenschnitt von 2,6 – den besten Wert unter allen Bundesliga-Schiedsrichtern dieser Spielzeit. Die Anerkennung für seine Leistung richtete er an sein Team weiter: Assistent Thomas Gorniak beendete ebenfalls seine Karriere, dazu würdigte Ittrich die zahlreichen Helfer im Hintergrund. Was er im Ruhestand nicht vermissen wird: den Druck nach strittigen Entscheidungen – doch an diesem Nachmittag überwogen Wertschätzung, Humor und Dankbarkeit.
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