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·3 aprile 2026

Epischer Showdown für Schalke und co.? Die Top-Teams der 2. Bundesliga im Aufstiegscheck

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Startschuss für den Endspurt in Liga zwei! Das Aufstiegsrennen spitzt sich zu, Schalke 04 geht in der Pole Position in die letzten sieben Spiele.

Neben den Königsblauen kämpfen vier weitere Teams um den Sprung in die Bundesliga. Gerade einmal drei Punkte trennen Spitzenreiter Schalke vom Tabellenfünften Hannover. Jeder aus dem Quintett kann noch den direkten Aufstieg schaffen, genauso gut aber Ende Mai mit leeren Händen dastehen.


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Elversberg träumt vom ersten Bundesliga-Aufstieg, S04 will endlich zurück

Für Schalke, den SC Paderborn 07, den SV Darmstadt 98 und Hannover wäre der Schritt in die Bundesliga die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus, die SV Elversberg träumt dagegen von der Erstliga-Premiere. Bevor es in die Crunchtime geht, nehmen wir die Top-Teams der 2. Bundesliga unter die Lupe.

Schalke 04: Platz 1, 52 Punkte, 38:24 Tore

Dass Königsblau nach 27 Spieltagen als Tabellenführer ins Saisonfinale startet, hätte im Sommer wohl kaum jemand für möglich gehalten. Nach zwei Seuchenjahren, in denen sogar zwischenzeitlich der Sturz in die dritte Liga drohte, krempelten Sportvorstand Frank Baumann und der neue Trainer Miron Muslic den Traditionsverein um und setzten endlich wieder die enorme Power frei, die Schalke 04 und seine Anhängerschaft mitbringen.

In der Hinrunde mauserte man sich mit kompaktem Defensivfußball in die Spitzengruppe, nach einem Durchhänger zu Jahresbeginn bewies Muslic Flexibilität und wechselte von der Fünferkette auf ein offensiveres 4-2-3-1-System. Seitdem ist die beste Abwehr der Liga zwar löchriger geworden, dafür zeigt die Angriffsreihe mittlerweile ansehnlichen Fußball und ist seit der Winterpause erstklassig besetzt.

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Foto: Getty Images

Mit Dejan Ljubicic und Adil Aouchiche kamen zwei neue Spielgestalter, die das Offensivspiel mit ihrer Kreativität wiederbelebt haben. Im Sturm sorgt mit Edin Dzeko ein international anerkannter Top-Torjäger für Gefahr. Der 40-jährige Bosnier, der sich mit seinem Land gegen Italien für die WM qualifizierte, fällt allerdings vorerst mit einer Schulterverletzung aus. Mit Moussa Sylla steht jedoch ein hochkarätiger Ersatz bereit.

Das Restprogramm hat in der sehr ausgeglichenen 2. Bundesliga zwar nur bedingt Aussagekraft, liest sich aus Schalker Sicht aber machbar. Zwar müssen die Knappen in Elversberg und Paderborn noch bei zwei direkten Konkurrenten ran, haben aber dafür noch vier Heimspiele gegen schlagbare Gegner vor der Brust. Die heimische Veltins-Arena ist unter Muslic wieder zur Festung geworden, nur einmal ging Schalke zuhause als Verlierer vom Platz.

Verliert Königsblau die direkten Duelle mit Elversberg und Paderborn nicht, dürfte es nach drei Jahren in der 2. Bundesliga wieder nach oben gehen. Auch ohne den verletzten Dzeko hat Schalke seit der erfolgreichen Wintertransferphase individuell wohl den besten Kader der Liga, kehrt der Bosnier zurück, hat man zudem einen Mittelstürmer, der noch immer mindestens Erstliga-Format verkörpert. Fans, Trainer und Mannschaft agieren zudem geschlossen wie seit vielen Jahren nicht mehr, im emotionalen Umfeld der Knappen ein nicht zu unterschätzender Faktor.

90PLUS-Tipp: Schalke macht es bis zum Ende spannend, kehrt aber als Zweitligameister in die Bundesliga zurück.

SV Elversberg: Platz 2, 51 Punkte, 47:29 Tore

Wie man selbst mit begrenzten Mitteln einen Aufstiegsaspiranten formen kann, hat die SV Elversberg mal wieder beeindruckend unter Beweis gestellt. Nachdem man nach der verlorenen Relegation im Sommer Trainer Horst Steffen zu Werder Bremen abgab sowie die Leistungsträger Fisnik Asllani, Muhammed Damar und Elias Baum nach dem Ende ihrer Leihen ziehen lassen musste, baute Sportchef Nils-Ole Book (jetzt BVB) einfach einen neuen, spielfreudigen Kader auf, der wieder ganz oben mitmischt.

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Foto: Getty Images

Trainer Vincent Wagner setzt die Arbeit von seinem Vorgänger nahtlos fort und lässt attraktiven Offensivfußball spielen. Der Abgang von Goalgetter Younes Ebnoutalib im Winter (zu Eintracht Frankfurt) konnte im Kollektiv aufgefangen werden, weil Akteure wie Lukas Petkov unter dem ehemaligen Bochumer Jugendcoach den nächsten Schritt machten.

Das letzte Drittel der Saison hat es für die Saarländer allerdings in sich. Die SVE trifft noch auf alle vier Rivalen im Aufstiegskampf. In der Hinrunde sammelte man in den direkten Duellen fünf Punkte, konnte aber nur gegen Paderborn gewinnen.

90PLUS-Tipp: Für den direkten Aufstieg wird es wieder nicht reichen, Elversberg geht als Dritter erneut in die Relegation.

SC Paderborn 07: Platz 3, 51 Punkte, 45:31 Tore

2020 stieg der SC Paderborn letztmals aus der Bundesliga ab und landete seitdem nie in der zweiten Tabellenhälfte der 2. Liga. Aus der Fahrstuhlmannschaft, die 2017 fast in die Regionalliga abgestürzt wäre, ist eine etablierte Spitzenmannschaft der 2. Bundesliga geworden. Auch in dieser Saison ist der Aufstieg greifbar.

Allerdings zehrt die Mannschaft von Ralf Kettemann noch immer von der Siegesserie im Herbst, als man acht Spiele in Folge für sich entscheiden konnte. Zuletzt blieb der SCP zwar sechsmal ohne Niederlage, leistete sich aber Patzer bei den Punkteteilungen gegen Bochum, Braunschweig und Bielefeld.

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Gegen die Rückkehr in die Bundesliga spricht zudem das Restprogramm. Paderborn trifft noch auf alle vier Kontrahenten in der Spitzengruppe und konnte in der Hinrunde nur beim 2:2 gegen Darmstadt 98 punkten. Vorher stehen gegen die SpVgg Greuther Fürth und gegen den 1. FC Magdeburg noch zwei Pflichtaufgaben an. Gelingt es der Kettemann-Elf dort, mit souveränen Siegen Selbstvertrauen für die Topspiel-Wochen zu tanken, ist der Aufstieg möglich. Favorit ist der SCP jedoch nicht.

90PLUS-Tipp: Das Restprogramm wird zum Stolperstein für die Ostwestfalen: Am Ende steht Platz fünf.

SV Darmstadt 98: Platz 4, 50 Punkte, 49:30 Tore

Nur drei Niederlagen kassierte der SV Darmstadt 98 bisher in der Zweitligasaison. Wären da nicht diese verdammten Unentschieden. Hätte die Mannschaft von Florian Kohfeldt zumindest einen Teil der elf(!) Remis für sich entschieden, könnte man am Böllenfalltor wohl schon für die Bundesliga planen.

So geht man als Teil des ausgeglichenen Aufstiegsquintetts in die letzten Wochen der Saison. Dabei soll die beste Offensive der Liga um Goalgetter Isac Lidberg zum Trumpf werden, der Schwede steht schon bei 14 Treffern und hat gerade noch rechtzeitig seine kleine Torflaute beendet.

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Neben der Angriffsreihe kommt den Lilien zugute, dass sie in den Spielen gegen Hannover, Elversberg und am letzten Spieltag gegen Paderborn jeweils Heimrecht haben. Auswärts trifft man – abgesehen vom Gastspiel in Karlsruhe – nur noch auf Abstiegskandidaten. In der Hinrunde hat man diese Phase bereits ohne eine einzige Niederlage überstanden, eine solche Serie ist dem konstanten SV Darmstadt auch jetzt wieder zuzutrauen.

90PLUS-Tipp: Florian Kohfeldt wird zum Lilien-Helden. Darmstadt steigt hinter Schalke direkt in die Bundesliga auf.

Hannover 96: Platz 5, 49 Punkte, 46:34 Tore

Nach vier Siegen zum Saisonstart galt Hannover 96 um Trainer Christian Titz bereits als Top-Favorit auf den Aufstieg, seitdem ließen die Roten aber immer mal wieder unnötig Punkte liegen. Im Dezember blieb man drei Wochen am Stück sieglos, zuletzt mühte man sich zu Siegen gegen Braunschweig und Bielefeld. Gegen Dresden (0:0) und Fürth (0:2) stolperte man sogar.

Gegen die anderen Spitzenteams tun sich die Hannoveraner ohnehin schwer, nur beim 2:0 in Paderborn gelang ein Sieg gegen einen der vier übrigen Bundesliga-Anwärter. Dabei sind sich fast alle Trainer einig, dass die Titz-Elf die fußballerisch wohl beste Mannschaft der Liga ist.

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An den nächsten drei Spieltagen bekommt man es hintereinander mit Elversberg, Darmstadt und dem SCP zu tun, Ende April sollte sich daher ein aussagekräftigeres Urteil fällen lassen, wie aufstiegsreif Hannover 96 schon ist. Die nötige spielerische Qualität dafür hat der zweimalige deutsche Meister allemal.

90PLUS-Tipp: Hannover bleibt bis zur letzten Sekunde im Aufstiegsrennen, landet aber auf dem undankbaren vierten Platz.

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