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Moritz Oppermann·24 maggio 2026

Europas Fußball-Endgegner! Gegen ihn will wirklich kein Klub spielen

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„Ich bin in diesem Wettbewerb kein König“, betonte Unai Emery gegenüber englischen Medien einen Tag vor seinem fünften Europa-League-Titel als Trainer. Emerys Aston Villa zeigte dem SC Freiburg beim 3:0-Finalsieg mehr als deutlich die Grenzen auf. Wenn Emery nun immer noch nicht der EL-König ist, haben wir es dann vielleicht einfach mit dem fußballerischen Endgegner Europas zu tun?

Der 54-Jährige hat in den vergangenen Jahren schon etliche Teams verzweifeln lassen. Allen voran mit dem FC Sevilla schien Emery über Jahre in der Europa League unbesiegbar zu sein. Von 2014 bis 2016 gewannen die Andalusier als erstes Team überhaupt dreimal in Folge die EL und bugsierten vor dem dritten Triumph unter anderem Jürgen Klopps Liverpool aus dem Wettbewerb. Bevor Emery mit Aston Villa seinen fünften Europa-League-Titel holte, sackte er 2021 eben noch Nummer vier mit Villarreal ein. Titelsphären, von denen andere Trainer nur träumen können


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Einzig Diego Simeone gelang es mit Atlético Madrid, die Europa League mehr als einmal zu gewinnen. Faktisch sind Emerys Teams dabei nahezu unbesiegbar gewesen. Seit 2013 – bitte kurz festhalten – gewann der Trainer 30 von 31 K.o.-Duellen und Finals im zweithöchsten europäischen Wettbewerb. 30 von 31! Einzig mit Arsenal verlor Emery 2019 das EL-Finale gegen Chelsea (1:4). Bei den Gunners erlebte Emery ähnlich wie bei Paris Saint-Germain von 2016 bis 2018 eine weniger erfolgreiche Zeit. Sind die großen Klubs am Ende vielleicht einfach zu groß für Europas Endgegner?

Während sich einige Trainer oftmals nur aufs Coachen konzentrieren, verlangt Emery enormes Mitspracherecht bei Transferentscheidungen. Eine Herangehensweise, die den PSG-Bossen scheinbar gar nicht schmeckte. Bei Arsenal scheiterte es laut 'The Guardian' vor allem an der Sprachbarriere. Der taktikbesessene Emery sei aufgrund fehlenden Vokabulars oftmals nicht in der Lage gewesen, dem Team seine Spielphilosophie näherzubringen. Davon ist bei Aston Villa aktuell nichts mehr zu sehen.

Getreu dem Motto: Wenn es bei einem großen Verein nicht klappt, mache ich meinen aktuellen Verein eben groß, hat Emery aus den Villans seit seiner Amtsübernahme einen Topklub geformt. In der Saison 2022/23 führte er Aston Villa von Platz 16 auf Rang sieben. Ein Jahr später gelang sogar die Qualifikation für die Champions League, in der Villa in der vergangenen Spielzeit 2024/25 bis ins Viertelfinale vordrang. Dort scheiterten die Engländer nach Hin- und Rückspiel denkbar knapp mit 4:5 am späteren Sieger PSG. Folgt in der kommenden Saison nun der ganz große Wurf?

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📸 Naomi Baker - 2026 Getty Images

„Ich möchte eine neue Ära in Birmingham prägen“, betonte Emery ebenfalls kurz vor dem EL-Finale gegen Freiburg. Auch ohne den Finalsieg hätten die Villans in der kommenden Saison in der Königsklasse gespielt. Die erreichten sie zuletzt durch einen 4:2-Ligaerfolg über Liverpool. Sollten sie heute ab 17 Uhr gegen Manchester City einen Punkt holen, schließen sie die Premier-League-Saison zum zweiten Mal binnen drei Jahren auf dem vierten Tabellenplatz ab.

In der abgelaufenen Spielzeit hat die Emery-Truppe alle englischen Topteams mindestens einmal oder gar mehrfach geschlagen. Von Ende Oktober bis Januar gewann der Verein aus den West Midlands dabei sogar zwölf von 13 Spielen.

Spielt dein Team nächstes Jahr in der Champions League? Falls ja, solltest du hoffen, nicht auf Emery und Aston Villa zu treffen.


📸 Alex Grimm - 2026 Getty Images

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