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·25 marzo 2026
Ex-Eintracht-Boss Bruchhagen warnt vor falschem SGE-Weg

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·25 marzo 2026

Bei Eintracht Frankfurt scheint man sich nach dem Trainerwechsel von Dino Toppmöller hin zu Albert Riera etwas gefangen zu haben und zuletzt gab es unter dem Spanier drei Siege und zwei Unentschieden aus sieben Spielen und somit elf Punkte im Kampf um das internationale Geschäft. Derzeit stehen die Hessen allerdings nur auf dem siebten Tabellenplatz und damit für viele weit hinter den Erwartungen. Auch, weil der Rückstand auf Platz sechs und Bayer 04 Leverkusen acht Punkte beträgt. Wie die Stimmung bei der SGE nun so richtig aussieht, scheint sich deshalb als schwer greifbar darzustellen und hinterlässt eher breite Unzufriedenheit. Ex-Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen warnte nun jedoch davor, einen falschen Weg einzuschlagen.
Gegenüber Sky Sport gab der frühere Vorstandsvorsitzende der Adlerträger zu verstehen, dass man mit dem aktuellen Tabellenplatz nicht hadern müsse und durchaus zufrieden sein könne. Bruchhagen, der 13 Jahre lang Boss bei Eintracht Frankfurt war, sagte dem Sportsender: "Platz sieben ist ein normales und ordentliches Ergebnis."
"Platz sieben ist ein normales und ordentliches Ergebnis. Wenn das nicht mehr als solches wahrgenommen wird, ist man auf dem falschen Weg."Heribert Bruchhagen

Heribert Bruchhagen | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages
Bruchhagen warnte davor, dass man in Frankfurt einen falschen Weg der überzogenen Ansprüche einschlage. "Wenn das nicht mehr als solches wahrgenommen wird, ist man auf dem falschen Weg", so der 77-Jährige. Die Große Gefahr in den Augen von Heribert Bruchhagen liege darin, eine "unrealistischen Erwartungshaltungen" aufzubauen.
Auch eine Bewertung über Neu-Trainer Albert Riera hält Bruchhagen zum aktuellen Zeitpunkt für vollkommen unangebracht. Nach sieben Spielen bereits ein Urteil über die Arbeit des Spaniers zu fällen, wäre laut Bruchhagen "zu früh”.
Im Saisonendspurt der Bundesliga muss Eintracht Frankfurt noch gegen den 1. FC Köln, den VfL Wolfsburg, RB Leipzig, den FC Augsburg, den Hamburger SV, Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart antreten. Es gibt also noch etliche Möglichkeiten, den gewachsenen Ansprüchen gerecht zu werden und sich für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren. Wenn es am Ende aber beim siebten Platz bliebe, sollte man nach Ansicht von Heribert Bruchhagen aber auch kein großes Fass aufmachen.









































