Nur die Raute
·14 luglio 2026
„Fahrt zur Hölle“: HSV-Wechsel von Adeline erzürnt Troyes-Fans!

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·14 luglio 2026

Beim HSV herrscht große Freude über die Verpflichtung von Martin Adeline. In seiner französischen Heimat löst der Transfer dagegen vor allem eines aus: Wut.
Der 22-Jährige wechselt vom Ligue-1-Aufsteiger ES Troyes AC in den Volkspark. Rund vier Millionen Euro inklusive möglicher Bonuszahlungen bezahlen die Hamburger laut übereinstimmenden Berichten für den offensiven Mittelfeldspieler. Angesichts von Adelines starker Entwicklung gilt dieser Deal als echter Coup.
In der vergangenen Saison steuerte der Franzose zehn Tore und elf Vorlagen bei und gehörte damit zu den entscheidenden Aufstiegshelden von Troyes. Sein Marktwert stieg innerhalb eines Jahres von 700.000 Euro auf rund zehn Millionen Euro. Kein Wunder also, dass die Anhänger des französischen Traditionsvereins den Abschied ihres Publikumslieblings nur schwer akzeptieren können. Besonders die kolportierte Ablösesumme sorgt in den sozialen Netzwerken für heftige Reaktionen.

Foto: IMAGO
„Geht doch alle zur Hölle“, schrieb ein Fan bei X unter die offizielle Transferverkündung. Ein anderer legte nach: „Vier Millionen, wo er doch zehn Mio. wert ist.“ Auch Aussagen wie „Zu diesem Preis ist das ein Witz“ machten schnell die Runde. Die Kritik richtet sich dabei allerdings keinesfalls gegen Adeline selbst. Im Gegenteil: Viele Anhänger verabschiedeten ihren Topscorer mit warmen Worten. „Danke Martin für alles, ein Vorbild auf und neben dem Platz“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer erklärte: „Wir werden die Kampfkraft dieses Spielers vermissen – danke für alles, Martin.“
Der Frust entlädt sich stattdessen vor allem gegenüber der Klubführung. Ein besonders emotionaler Kommentar lautete: „Aber kein Dank an den Verein. Die Art, wie er mit seinen Fans umgeht, ist schändlich. Er zerstört diese Blase des Glücks, die wir nach Jahren des Leidens so sehnsüchtig erwartet haben.“
Da Troyes erst vor wenigen Wochen mit Adeline als Schlüsselfigur in die Ligue 1 zurückkehrte, ist die Aufregung der Anhängerschaft durchaus verständlich. Beim HSV hingegen dürfte man die Proteste in Frankreich als Zeichen dafür werten, dass man einen sehr geschätzten Fußballer zu äußerst attraktiven Konditionen verpflichtet hat.







































