FC Bayern München auf dem Weg Audi Summer Tour 2026 nach Asien: Südkorea & Hongkong warten | OneFootball

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·30 luglio 2026

FC Bayern München auf dem Weg Audi Summer Tour 2026 nach Asien: Südkorea & Hongkong warten

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FC Bayern startet zur Audi Summer Tour 2026

Der FC Bayern reist zum zehnten Mal auf Audi Summer Tour und nimmt vom 1. bis 8. August Südkorea sowie Hongkong ins Visier. Neben zwei Testspielen gegen Jeju SK FC und Aston Villa stehen internationale Vermarktung, Fan-Events und öffentliche Trainingseinheiten im Mittelpunkt.

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Bayern-Trainer Vincent Kompany spricht am 28. Juli 2026 im Stadion am Birkenmoos in Rottach-Egern zu seiner Mannschaft, direkt neben ihm steht Torwart Manuel Neuer. Der Rekordmeister bereitet sich im oberbayerischen Sommertrainingslager auf die neue Saison vor. (Alexander Hassenstein / Getty Images Europe via Getty Images)


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Rottach-Egern ist der erste Härtetest für die Bayern-Profis. Bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad und knallender Sonne absolvierte der deutsche Rekordmeister am Tegernsee ein kurzes Trainingslager, das mit einem Test gegen den FC Rottach-Egern abgeschlossen wird. Die Bedingungen sollen die Mannschaft auf eine lange Saison und die bevorstehende Reise nach Asien vorbereiten.

Vom Samstag bis zum 8. August hält sich der FC Bayern in Südkorea und Hongkong auf. Die Audi Summer Tour 2026 führt zunächst auf die Insel Jeju, anschließend geht es in die Metropole Hongkong. Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit und Jetlag machen die Reise zu einer körperlichen Herausforderung. Für die Vereinsführung ist der Trip trotzdem unverzichtbar.

Jeju und Hongkong als sportliche Stationen

Sportlich beginnt die Tour am Dienstag, 4. August, mit dem Duell gegen Jeju SK FC. Der südkoreanische Klub ist Red&Gold-Partnerverein des FC Bayern. Am Freitag, 7. August, wartet im Kai Tak Stadion in Hongkong der Europa-League-Sieger Aston Villa. Die Partie findet im Rahmen des Audi Football Summit statt.

Beide Begegnungen werden im Livestream bei FC Bayern TV PLUS übertragen. Der Klub begleitet die Spiele zudem direkt aus dem Stadion. Geplant sind Echtzeit-Berichterstattung, Liveticker, Spielbericht, Stimmen zum Spiel und die anschließende Pressekonferenz. Auch weitere Vorbereitungsspiele des FC Bayern sollen bei FC Bayern TV PLUS zu sehen sein.

Fans, die die Partien vor Ort verfolgen möchten, können Tickets bestellen. Für das Spiel auf Jeju stellt der FC Bayern eigene Faninformationen bereit, ebenso für die Begegnung mit Aston Villa in Hongkong. Zusätzlich dürfen sich die Anhänger auf attraktive Veranstaltungen und öffentliche Trainingseinheiten freuen.

Die tägliche Berichterstattung von der Reise läuft auf fcbayern.com, in der offiziellen FC-Bayern-App und über die Social-Media-Kanäle des Vereins.

Bayern fordert mehr Internationalisierung

Jan-Christian Dreesen sieht bei der internationalen Präsenz der Bundesliga erheblichen Nachholbedarf. Auf die Frage, ob mehr Vereine dem Beispiel des FC Bayern folgen sollten, antwortete der Vorstandsvorsitzende: „Absolut. Das ist völlig klar.“ Anschließend kritisierte er die Zurückhaltung vieler Konkurrenten.

Es könne ja „nicht sein“, dass in diesem Jahr nur RB Leipzig mit seiner Südafrikareise im Mai, Borussia Dortmund mit der Japan-Tour und der FC Bayern „international unterwegs sind – und gleichzeitig haben wir alle drei, vier Jahre das Getöse und Getöne um die Verteilung der internationalen Fernsehgelder. Das ist ja abstrus!“

Die internationalen Einnahmen der Bundesliga stagnieren. Zuletzt brachten die TV-Rechte 218 Millionen Euro ein. Einschließlich Sponsoring beliefen sich die Einnahmen auf 302 Millionen Euro. Die englische Premier League nahm dagegen fast das Zehnfache ein, La Liga aus Spanien immerhin das Dreifache.

Auch Borussia Dortmund sieht Potenzial. Klubchef Carsten Cramer sprach von „Luft nach oben“. Die Bundesliga müsse sich „bewusst machen“, welche Chancen in der Auslandsvermarktung lägen, und „nicht immer gleich über ein mögliches Risiko sprechen“. Wer in den relevanten Märkten nicht auftrete, dürfe sich schließlich „nicht wundern, wenn keine Gelder reinkommen“.

Eine Reise mit langer Tradition

Borussia Dortmund absolviert seit 2015 bereits seine vierte Japan-Tour. Für den FC Bayern ist es der fünfte Aufenthalt in Asien. Der Rekordmeister war dort zuvor schon in China, Japan und Singapur zu Gast. Fünfmal führte die Audi Summer Tour außerdem in die USA.

Neben seinem Büro in New York unterhält der Klub Niederlassungen in Shanghai, Bangkok und Seoul. Allein in Asien zählt der FC Bayern mehr als 80 Fanclubs mit über 9500 Mitgliedern. Auch die Frauenmannschaft wurde international präsentiert. 2021 reiste sie in die USA, 2023 nach Mexiko und zuletzt nach Japan. Direktorin Bianca Rech erklärte nach dem einwöchigen Japan-Trip, die Reise habe „all unsere Erwartungen übertroffen“.

Dreesen ist bewusst, dass sich der Verein dabei in einem „Spannungsfeld“ bewegt. Tradition, sportliche Anforderungen und finanzielle Interessen müssten miteinander vereinbart werden. Es brauche eine gute „Balance“, gerade mit Blick auf die sportlichen Ziele. „Die Mannschaft und der Trainer wollen genug Zeit haben, um sich auf die Saison vorzubereiten“, sagte er.

Kompany muss auf mehrere Spieler verzichten

Max Eberl bewertet die Asienreise als Gelegenheit, die Mannschaft enger zusammenzuführen. Sie sei ein „schöner Moment, um als Gruppe zusammenzuwachsen“, ähnlich wie bei der Klub-WM 2025. Die beiden Testspiele gegen Jeju SK FC und Aston Villa sollen zugleich wichtige „Standortbestimmungen“ liefern.

„Wir wollen ja raus aus unserem kleineren Nest, die Bundesliga soll internationaler werden. Es ist eine tolle Reise“, sagte Eberl. Chefcoach Vincent Kompany muss dabei auf mehrere prominente Spieler verzichten. Harry Kane, Michael Olise und Dayot Upamecano fehlen ebenso wie Neuzugang Ismael Saibari. Außerdem sind Jamal Musiala, Serge Gnabry und Lennart Karl zuletzt angeschlagen gewesen und nicht Teil des Aufgebots.

Der Weg zur internationalen Aufmerksamkeit bleibt für Dreesen eine langfristige Aufgabe. Die Vereine müssten die Gunst des Publikums auf den Auslandsmärkten gewinnen. Das gleiche einem „anstrengenden Marathon, oder zwei“. Bei den Bedingungen in Südkorea und Hongkong kommt die Mannschaft dabei ganz praktisch ins Schwitzen.

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