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·21 aprile 2026

FC Bayern München Trainer Kompany lehnt TV-Job bei der WM 2026 ab

Immagine dell'articolo:FC Bayern München Trainer Kompany lehnt TV-Job bei der WM 2026 ab

Vincent Kompany verzichtet offenbar auf einen Experten-Job während der anstehenden Weltmeisterschaft. Der Bayern-Coach soll Anfragen mehrerer englischer TV-Sender abgelehnt haben. Für den Belgier ist nach der langen und kräftezehrenden Saison mit dem deutschen Rekordmeister Erholung offenbar wichtiger als eine Rolle im TV-Studio.

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Vincent Kompany, Cheftrainer des FC Bayern München, gibt nach dem Sieg im Champions-League-Gruppenspiel gegen den Club Brugge KV ein TV-Interview. Die Partie in der Football Arena München endete am 22. Oktober 2025 mit einem Erfolg der Münchner. Alexander Hassenstein / Getty Images


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Kompany sagt TV-Sendern ab

Wie der britische Journalist Mike Keegan von der Daily Mail berichtet, wollten gleich mehrere englische Sender den FCB-Trainer für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko verpflichten. Doch der Belgier erteilte allen Interessenten eine Absage.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Kompany möchte nach einer Saison mit möglicherweise drei Titeln am Ende erst einmal abschalten und neue Kraft für die kommende Spielzeit sammeln. Ein Experteneinsatz während seiner eigentlich freien Zeit käme für ihn deshalb nicht infrage.

Für die englischen Stationen war der 38-Jährige vor allem wegen seiner guten Kenntnisse über Harry Kane interessant. Der Stürmer der Three Lions steht im Fokus des Turniers, und Kompany kennt den Angreifer aus seiner Arbeit in München bestens. In der Vergangenheit war der Bayern-Coach bereits als Experte für die BBC und Sky im Einsatz.

Nerlinger kontert Sammer deutlich

Während Kompany also eine TV-Rolle ablehnt, sorgt ein anderes Bayern-Thema für Gesprächsstoff: Der frühere FCB-Sportdirektor Christian Nerlinger hat die Beraterkritik von Matthias Sammer scharf eingeordnet. Sammer hatte in einem Interview bei Sky keinen guten Ton gegenüber Spielerberatern angeschlagen und sie am liebsten komplett „abgeschafft“, weil sie „zu viel Geld“ verdienten und „unnötig“ seien.

Nerlinger sieht das deutlich differenzierter. Gegenüber dem kicker sagte der 53-Jährige: „Einen Berufsstand komplett abschaffen zu wollen, ist schon etwas extrem. Matthias, den ich persönlich und fachlich sehr schätze, hat sich hier ein wenig die Trump-Rhetorik zu eigen gemacht, und das ist meiner Meinung nach keine allzu gute Idee“.

Gleichzeitig machte Nerlinger klar, dass er grundlegende Kritik am Beraterwesen durchaus nachvollziehen kann. Der frühere Bayern-Sportdirektor, der von 2009 bis 2012 für den Klub arbeitete und danach seine eigene Agentur CN Sports gründete, verwies auf die Dimensionen beim Rekordmeister: Wenn Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge über Fehlentwicklungen im Beratergeschäft sprechen, habe das durchaus Substanz, sagte er. Bayern München zahle „immense Gehälter“ auch im internationalen Vergleich, dadurch gehe es automatisch auch um „riesige Berater-Honorare“ – „das eine bedingt das andere“.

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