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·4 gennaio 2026
Fenerbahce macht Angebot für Guendouzi – Musaba offiziell und spricht vom Meistertitel

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Fenerbahce treibt seine Transferplanung in der Winterpause weiter voran und schaut dabei offenbar nicht nur auf die Offensive. In Istanbul kursieren seit Tagen Namen wie Christopher Nkunku, Ademola Lookman und Alexander Sörloth, doch parallel soll nun auch ein Mittelfeldprofil geprüft werden, das in Europa gefragt ist. Im Fokus steht Matteo Guendouzi von Lazio Rom, ein Spieler mit Tempo, Robustheit und klarer Rollenstärke im Zentrum.
Nach Informationen von TuttoMercato soll Fenerbahce bei Lazio bereits offiziell vorgefühlt haben. Damit würde der Klub ein Zeichen setzen, dass im Mittelfeld nicht nur nach „Plan B“ gesucht wird, sondern nach einem Namen, der sofort Wirkung entfalten kann. Eine Einigung ist damit nicht verbunden, doch der Vorstoß allein zeigt: Fenerbahce will im Januar gezielt auf Qualität gehen.
Guendouzi steht bei Lazio bis 2028 unter Vertrag. In dem Bericht der Italiener wird zudem an den Wechsel des Franzosen von Olympique Marseille zu Lazio erinnert, der mit einer Ablösesumme von 14 Millionen Euro verknüpft ist. Genau diese Eckdaten deuten an, dass ein Deal finanziell und strukturell nicht trivial ist – zugleich aber im Rahmen einer ambitionierten Winterplanung denkbar bleibt, wenn Fenerbahce das Zentrum deutlich aufwerten will.
Die Idee dahinter ist klar: Mit einem Spieler dieses Typs könnte Fenerbahce Stabilität in Umschaltmomenten und zusätzliche Intensität gegen den Ball gewinnen. Gerade wenn parallel Angriffsverstärkungen geplant sind, wird ein tragfähiges Mittelfeld zur Schaltzentrale, die Tempo und Balance sichert.
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Während die Spekulationen um Guendouzi Fahrt aufnehmen, hat Fenerbahce bereits einen Transfer offiziell gemacht: Anthony Musaba ist neu im Klub und unterschrieb einen Vertrag über 4,5 Jahre. Der Niederländer kommt von Samsunspor und wurde als dynamischer Flügelspieler vorgestellt, der dem Kader mit Tempo und Direktheit neue Optionen geben soll. In der Kommunikation des Vereins ist die Botschaft eindeutig: Das ist erst der Anfang einer Transferphase, die weitere Schritte folgen lassen soll.
Aus Sicht der Verantwortlichen ist Musaba ein Spieler, der sofort Belastung aushalten und dem Spielsystem neue Elemente geben kann. Genau deshalb wird die Verpflichtung intern als Startpunkt verstanden – und als Baustein, um in allen Wettbewerben Druck aufzubauen.
Sportdirektor Devin Özek unterstrich bei der Vorstellung die Erwartungen an den Neuzugang und setzte auf klare Attribute statt Floskeln. „Wir freuen uns sehr, Musaba zu unserem Kader hinzuzufügen. Er ist dynamisch, sehr schnell und hat eine tolle Arbeitsmentalität. Vom ersten Moment an war er äußerst motiviert, für unseren Verein zu spielen“, wird Özek zitiert.
Die Aussage zielt auf zwei Punkte: Musabas Bereitschaft, sofort Leistung zu bringen – und sein Profil als Spieler, der mit Geschwindigkeit und Laufarbeit die Struktur stabilisiert. Für Fenerbahce ist das relevant, weil Tempo auf den Außenbahnen nicht nur Torchancen erzeugt, sondern auch Pressing und Gegenpressing verbessert.
Auch Vorstandsmitglied Ertan Torunogullari machte deutlich, dass der Klub die Transferphase als Prozess mit klarer Taktung betrachtet. Er betonte die Abstimmung innerhalb des Fußballkomitees und sagte in seiner Einordnung unter anderem: „Unsere Fans sollten sich bei Transfers wohlfühlen. … Hoffentlich werden wir unsere anderen Transfers so schnell wie möglich durchführen.“
Damit wird eine Linie sichtbar: Fenerbahce will nicht hektisch handeln, aber konsequent. Nach dem Spiel gegen Samsunspor soll die Schlagzahl erhöht werden, um weitere Personalien zu finalisieren. Im Gesamtbild passt dazu auch die Mittelfeld-Spur um Guendouzi, die als klares Signal der Ambition gelesen wird.
Musaba selbst sprach emotional und zugleich zielorientiert über seinen Wechsel. „Bei Fenerbahce zu spielen, ist der Traum eines jeden jungen Fußballers. Von dem Moment an, als ich und meine Familie wussten, dass es sicher war, war es buchstäblich wie ein wahr gewordener Traum“, sagte der Offensivspieler.
Vor allem eine Passage ist für die Fans ein klares Zeichen: „Unser Ziel ist es, den Meistertitel in dieser Saison wieder nach Hause zu bringen. Wir wollen damit beginnen, den Supercup zu gewinnen.“ Musaba setzt den Maßstab hoch – und liefert damit genau die Tonlage, die in einer Winterphase mit mehreren Baustellen erwartet wird.









































