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·7 giugno 2026
Feuertaufe in den USA geglückt: Türkei gewinnt letzte Generalprobe vor WM-Start gegen Venezuela

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·7 giugno 2026

Die Vorbereitungsphase der Türkei vor dem mit Spannung erwarteten Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat einen krönenden Abschluss gefunden. Die türkische Nationalmannschaft bezwang in ihrem letzten Testspiel den südamerikanischen Kontrahenten Venezuela nach einer Leistungssteigerung mit 2:1. Die Schützlinge von Trainer Vincenzo Montella demonstrierten im fernen Fort Lauderdale große Moral und drehten einen zwischenzeitlichen Rückstand in einen verdienten Prestige-Erfolg. Mit einer perfekten Ausbeute von zwei Siegen aus zwei Vorbereitungspartien verlässt das Team den amerikanischen Kontinent mit breiter Brust und maximaler Motivation. Nach dem Abpfiff bricht der rot-weiße Tross unverzüglich auf, um das finale Hauptquartier für das Turnier im Bundesstaat Arizona, genauer gesagt in Mesa, zu beziehen und sich dort auf den großen Auftakt in der Gruppe D am 14. Juni gegen Australien im kanadischen Vancouver zu fokussieren.
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Die Begegnung im stimmungsvollen Inter Miami FC Chase-Stadion begann für die rot-weiße Auswahl keineswegs nach Plan. Bereits in der 13. Minute nutzten die flinken Südamerikaner eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft der Europäer, als Gleiker Mendoza den Ball zur frühen 1:0-Führung für die venezolanische Auswahl in die Maschen hievte. Ein sensationeller Treffer. Die Mannschaft zeigte sich vom Rückstand jedoch unbeeindruckt und übernahm zunehmend die Spielkontrolle, um noch vor dem Seitenwechsel den verdienten Ausgleich zu erzwingen. Die Erlösung folgte in der 44. Minute: Nach einem präzise getretenen Eckball von Arda Güler von der rechten Seite, der an den langen Pfosten prallte, entstand im gegnerischen Fünfmeterraum ein unübersichtliches Durcheinander. Der lauernde Baris Alper Yilmaz machte Druck und zwang die Abwehr beim Klärungsversuch im Fünfmeterraum zu einem Eigentor, was zum 1:1-Ausgleich führte. Das Tor wurde aber dennoch Yilmaz angerechnet. Für den 26-jährigen Angreifer, der die vollen 90 Minuten auf dem Feld stand, bedeutete dieser wichtige Treffer damit das dritte Tor im Dress des Nationalteams.
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Zum Start des zweiten Durchgangs bewies das Trainerteam ein glückliches Händchen bei den personellen Anpassungen. Der zur Pause eingewechselte Offensivakteur Yunus Akgün, der in der 46. Minute für Irfan Can Kahveci in die Partie kam, avancierte nur wenig später zum Matchwinner dieses historischen, allerersten Länderspiels gegen die Südamerikaner. In der 54. Minute bediente der agile Güler mit einem klugen Zuspiel von der linken Außenbahn den heraneilenden Akgün am gegnerischen Sechzehner. Der 25-jährige Flügelstürmer fackelte nicht lange, nahm Maß und hämmerte den Ball mit einer fulminanten Schusstechnik unhaltbar aus der Distanz direkt in den Torwinkel zum viel umjubelten 2:1-Siegtor. Mit diesem sehenswerten Distanzschuss schraubte der Edeljoker sein persönliches Torkonto im Nationaltrikot auf nunmehr vier Tore hoch.
Neben dem sportlichen Erfolg verbuchte die medizinische Abteilung der Nationalmannschaft ein weiteres wichtiges Erfolgserlebnis. Der spielstarke Offensivstar Kerem Aktürkoglu, der sich während der ersten Vorbereitungsphase in Istanbul eine hartnäckige Verletzung zugezogen hatte und wochenlang pausieren musste, feierte nach überstandener Rehabilitation seine langersehnte Rückkehr auf den Rasen. Der Flügelspieler wurde in der 62. Minute für den jungen Sturmtank Deniz Gül eingewechselt und sammelte wertvolle Wettkampfminuten für das anstehende Turnier. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen brachte er den knappen Vorsprung gegen physisch robuste Venezolaner über die Zeit. Damit untermauert die Mannschaft ihre glänzende Verfassung, nachdem man bereits im ersten Testspiel im heimischen Istanbul gegen Nordmazedonien einen deutlichen 4:0-Kantersieg eingefahren hatte, und reist nun völlig unbeschwert ins WM-Quartier.
Türkei: Cakir – Celik (62. Müldür), Kabak, Bardakci (46. Demiral), Elmali (80. Aydin) – Yüksek (62. Özcan), Kökcü (71. Calhanoglu), Güler (62. Uzun), Kahveci (46. Akgün), Yilmaz – Gül (62. Aktürkoglu)
Venezuela: Contreras (89. Graterol) – Ferraresi (80. Vivas), Makoun, Leon (62. Balbo) – Aramburu, Segovia (80. Echenique), Herrera (62. Pereira), Casseres Jr., Mentoza (89. Tortolero)– Martinez (80. Libra), Ramirez (80. Kelsy)







































