Frank Baumann im Podcast: Neues vom „Abgrund“ und die Schalke-DNA | OneFootball

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·20 maggio 2026

Frank Baumann im Podcast: Neues vom „Abgrund“ und die Schalke-DNA

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Sven Pistor und sein Kompagnon haben sich mal wieder aufgemacht nach Gelsenkirchen, wo sie u. a. schon Klaus Fischer und Youri Mulder vors Mikro ihres Podcasts holten. Diesmal war Frank Baumann ihr Gastgeber, der den ihm folgenden Ruf bestätigt, ein bedächtiger und zurückhaltenderer Typ zu sein. Was nicht bedeutet, dass er nicht viel aus seiner langen Karriere als Spieler und als Funktionär zu erzählen hätte.

„Frank Baumann – die Schalke-DNA ist wieder da“ heißt die jüngste Folge des Podcasts „Einfach Fussball“ des WDR. Und doch geht es zu Beginn der Episode erst einmal ausführlich um seine Anfänge als Profifußball, welche er beim 1. FC Nürnberg erlebte. Der spätere Vize-Weltmeister verrät, dass er beim „Club“ einst sogar als zu schwach für die zweite Mannschaft eingestuft wurde, die damals in der Verbandsliga spielte.


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Dass seine Karriere doch noch begann, hat er einer glücklichen personellen Fügung bei den Trainern des Clubs zu verdanken. Seine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten beendete er dennoch, pendelte dafür jedes Mal rund 90 Minuten hin zum Training und 90 Minuten zurück. Denn geboren und aufgewachsen ist Baumann in Würzburg, wo seine elterliche Familie weiterhin lebt. Vater Josef soll nicht ausschließlich begeistert gewesen sein, dass Baumann Schalke 04 zu seiner neuen Aufgabe machte.

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Photo by Marcus Brandt/Bongarts/Getty Images

Schaaf holte Baumann nach Bremen

Davor erlebt Baumann aber noch bittere Stunden beim FCN, als dieser sich in der Saison 1998/99 schon gerettet wähnte, dann aber doch noch abstieg. Geschildert in einer dramatischen Radiokonferenz von Günter Koch, der sich damals „vom Abgrund“ meldete. Welchen Baumann hätte vermeiden können, hatte er doch in der 89. Minute eine riesige Chance zum Ausgleich – die er vergab. Was Baumann an Neuem verrät: Den Nürnberger Spielern auf dem Platz war gar nicht bekannt, dass sie zu diesem Zeitpunkt rechnerisch abgestiegen waren, weil sie nicht wussten, dass Eintracht Frankfurt so viele Tore erzielte.

Auch diesen bitteren Moment hat Baumann verkraftet, wechselte anschließend zu Werder Bremen. Aus jener Zeit schwärmt er vor allem von Johan Micoud, der von allen seinen Mitspielern jener mit dem größten Impact auf ein Spiel gewesen sei. Aber auch Thomas Schaaf lobt Baumann in den höchsten Tönen, ehe es weitergeht mit Erinnerungen an seine Zeit als Funktionär bei Werder Bremen.

Erst dann kommen Themen wie die große Bedeutung des S04 für seine Fans, moderne Kriterien bei Transfers und die im Titel erwähnte Schalke-DNA zur Sprache. Die Athletik eines Spielers sei schon sehr gut abzubilden. Bei Aspekten wie Spielverständnis und Kreativität müsse man aber immer noch auf seine eigenen Einschätzungen bauen, führt Baumann aus – wie auch bei der Entscheidung, ob ein Spieler zu jener wiederbelebten Schalke-DNA passe.

Im abschließenden Quiz kommt dann noch zutage, dass Baumann sich sicher gut auf seine Aufgabe beim FC Schalke 04 vorbereitet hat. Dass das „G“ für Gelsenkirchen im Schalker Wappen enthalten ist, hatte ihm bis dahin allerdings noch niemand eröffnet.

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