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·11 febbraio 2026
Frauen des 1. FC Köln wollen in Leverkusen den Derbysieg als Reaktion auf den Essen-Frust

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Daniel Mertens
11 Februar, 2026
Die Enttäuschung am Montagabend war greifbar, doch der Blick geht direkt nach vorne. Denn für die Frauen des 1. FC Köln steht am Freitag das Duell gegen Leverkusen an.

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Die Heimspiele gegen die Teams aus dem Tabellenkeller bringen Britta Carlson in dieser Saison zur Verzweiflung. Kurz vor Weihnachten verloren die FC-Frauen gegen Jena mit 0:1. Und im zweiten Heimspiel des jungen Jahres musste die Trainerin mit ansehen, wie ihre Mannschaft gegen die SGS Essen nicht über ein 0:0 hinauskam. Damit haben die FC-Frauen allein gegen diese beiden Teams bereits fünf Punkte liegengelassen. Statt Platz drei in der Tabelle, der zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde, ist es aktuell Platz acht. Damit steht das Team zwar absolut im Soll, was das ausgerufene Saisonziel eines einstelligen Tabellenplatz angeht, aber zufrieden wird damit vermutlich keiner so richtig sein am Geißbockheim.
Am Freitagabend gibt es pünktlich zur Hochphase des Straßenkarnevals die große Chance, die Enttäuschung des Essen-Spiels in Partylaune umzuwandeln. Die Kölnerinnen könnten mit einem Sieg im Ulrich-Haberland-Stadion in der Tabelle am rheinischen Rivalen vorbeiziehen. „Das wäre natürlich ein schönes Nebenprodukt“, nimmt Carlson diese tabellarische Konstellation aus dem Fokus, „im Endeffekt geht es immer darum, dass wir uns weiterentwickeln, die Spiele gewinnen. Wo wir dann am Ende stehen, ist dann nicht relevant für uns, ob es dann nachher der vierte, fünfte, sechste, siebte oder achte Platz ist. Das ist eine Moment-Aufnahme.“
Als Duell auf Augenhöhe sieht Carlson das Derby aber trotz der tabellarischen Nähe im Derby nicht: „Leverkusen ist uns da noch ein bisschen voraus sicherlich. Ich denke auch, dass sie in der Favoritenrolle sind, das ist auch vollkommen okay. Das macht es uns vielleicht auch ein bisschen einfacher. Aber ich weiß, dass Leverkusen großen Respekt vor uns hat, dass wir uns den Respekt auch über die Saison erarbeitet haben. Sicherlich ist es unser Ziel, irgendwann auf Augenhöhe zu sein. Jetzt scheint es schon so zu sein aufgrund der Punkte, aber sicherlich sind sie uns da noch ein, zwei Jahre voraus.“
Eine Voraussetzung für etwas Zählbares auf der anderen Rheinseite ist eine stärkere Durchschlagskraft in der Offensive. Das Angriffsspiel hakt seit der kurzen Winterpause spürbar. Exemplarisch dafür, aber nicht die alleinige Ursache, ist die Torflaute von Sandra Jessen. Die beste Kölner Schützin mit neun Treffern ist im Jahr 2026 noch ohne Torerfolg und strahl aktuell kaum mehr zwingende Gefahr in den gegnerischen Strafräumen aus. Doch auch ihre Sturm-Kolleginnen tauchen viel zu selten aussichtsreich vor den Toren auf. Dies bemängelte auch Carlson nach dem verpassten Sieg gegen Essen: „So eine Dominanz muss bei uns in Tore umgemünzt werden. Das ist sicherlich ein Faktor, an dem wir weiterarbeiten müssen.“
Viel Zeit hat die Trainerin derweil in dieser Woche, die ganz im Zeichen des Karnevals steht, nicht. Am Dienstagabend fand die traditionelle Karnevalssitzung des FC statt. Für Weiberfastnacht setzte Carlson hingegen auf die Selbstdisziplin der Mannschaft: „Sie dürfen gerne Karneval feiern, das haben sie sich erarbeitet über die Saison. Sie wissen aber auch genau, wo die Grenzen sind. Da muss ich zum Glück keine Verbote aussprechen.“
Und idealerweise können die FC-Frauen nach dem Derbysieg in Leverkusen ganz entspannt in das finale Karnevalswochenende der Session 2025/26 gehen.
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